Auf der Bocksleite, einem Höhenzug westlich von Weidenberg, findet ihr ein steinernes Kreuz und eine "Geleitsäule".
In einem Grenzstreit zwischen Bayern und der Burggrafschaft Nürnberg deren Territorien hier im 14.Jahrhundert zusammentrafen, kam es zum Mord an dem Förster Heydenaaber. 1347 wurde ein Sühnevertrag abgeschlossen, der wohl auch die Errichtung des Sühnekreuzes erwirkte. Im Waldecker Salbuch von 1497 wird dann das Steinkreuz beschrieben. Die Bohrung im Zentrum der beiden Kreuzbalken deutet man als "Seelenloch", durch das die Seele des Verstorbenen dem Himmel entgegen streben soll.
Daneben steht eine "Geleitsäule", an der der Geleitschutz für Kaufmannszüge auf der hier verlaufenden historischen Handelsstraße von bayrisch-pfälzischen Truppen an die markgräflichen übergeben wurde.