Bei diesem Multi werdet ihr 5 Höhlen im Zigöllerkogel besuchen. Die Stages des Multis sind gleichzeitig auch Stages unsere Adventure Labs (Link). Nehmt gutes Schuhwerk, eine Taschenlampe und Proviant mit, das ganze könnte etwas länger dauern. Rechnet mit 4 – 5 Stunden, je nachdem wie schnell ihr seid und wieviel Zeit ihr in den Höhlen verbringt. Ihr werdet euch schmutzig machen, dementsprechende Kleidung wird empfohlen. Die zurückgelegten Distanzen sind zwar nicht besonders groß (deutlich unter 5 Kilometer), dafür haben es die Höhenmeter in sich.
Die meiste Zeit seid ihr in steilem und felsigen Gelände unterwegs, absolute Trittsicherheit ist erforderlich! Die Koordinaten sind oft nur auf 20-30m genau, weswegen die Difficulty und das Terrain recht hoch gesetzt sind, aber mit Hilfe der Fotos und Wegpunkte sollte man zu den Höhlen hinfinden. Außerhalb der Höhlen sollte man am Zigöllerkogel eigentlich immer Internetempfang haben, trotzdem würden wir empfehlen, das Listing mitsamt Bildern vorher auf dem Smartphone zu speichern. Die hohe Wertung soll euch allerdings nicht abschrecken - gefährlicher oder anspruchsvoller als beim Heidentempel (AMS III) ist das Gelände auch nicht! 
Die Fragen sind immer gleich: bei den meisten Höhlen findet ihr im Bereich des Portals eine Höhlennummer (ein- oder zweistellig, mit roter oder weißer Farbe auf den Fels gemalt), die nehmt ihr als Variable. Gibt es keine Nummer, notiert euch eine 0.
Parken könnt ihr am besten neben der Firma bei den angegebenen Koordinaten. Bitte nicht die Anrainerparkplätze verwenden und das Fahrverbot am Mitschweg beachten.
Stage 1: Dachsloch
Von den Parkkoords aus folgt ihr dem Mitschweg nach Süden zur Fleischhackerhöhle (Headerkoordinaten). Von dort könnt ihr in einer fast geraden Linie bergauf zu den angebenen Koordinaten hinaufsteigen. Haltet euch gegen Ende etwas links, wenn ihr die Felsen seht, und steigt dann von der linken Seite auf den Felsvorsprung auf, wo sich das Dachsloch befindet. Der Eingang ist von unten nicht sichtbar, mit den Koordinaten sollte man gut hinfinden. Rund um den Eingangsbereich ist der Fels aus unbekannten Gründen schwarz gefärbt (siehe Foto).
A = Höhlennummer

Stage 2 - Geierhöhle
Nun geht es weiter zur Geierhöhle. Vom Dachsloch aus ist diese relativ leicht zu finden, aber da ihr so nah an den Felsen seid, sind die Koords im Umfeld der Höhle sehr ungenau. Steigt einfach vom Felsen in Richtung Süden ab und geht dann der Felswand entlang, bis ihr das Portal (siehe Foto!) seht - es sind nur etwa 20-30m, dann klettert hinauf zur Höhle. Im Sommer ist zwischen Dachsloch und Geierhöhle leider recht viel Gestrüpp, da müsst ihr leider durch. Die Höhle selbst ist sehr klein, aber der Ausblick vom oberen Ausgang ist sehenswert (für die Beantwortung der Stage müsst ihr aber natürlich nicht ganz hinauf). Nach Ermittlung der Variable könnt ihr wieder zur Straße absteigen. Haltet euch dabei eher rechts, um Geröllfelder zu vermeiden.
B = Höhlennummer

Stage 3 - Ochsenloch
Nachdem ihr wieder heil unten angekommen seid, folgt ihr dem Mitschweg Richtung Norden, geht bei den Parkoordinaten vorbei und folgt gleich nach dem Spielplatz dem markierten Weg. Beim angegebenen Wegpunkt folgt ihr rechts dem Steig, der am Hang entlang geht, er führt euch direkt zur Höhle und ist somit der einfachste Weg. Das Höhlenportal ist etwa 8 Meter hoch und somit schwer zu übersehen. Der Zugang von unten (Direttissima) ist theoretisch auch möglich, wenn man das unbedingt will.
C = Höhlennummer

Stage 4: St Hemma Höhle
Nun habt ihr die Wahl - entweder geht ihr den Steig wieder zurück, folgt dem Wanderweg Richtung Glatze und steigt beim Wegpunkt O4 ab zur Höhle, oder ihr geht wieder hinunter und wählt die Direttissima (Wegpunkt U4). Erstere Methode dürfte weniger anstrengend sein, aber ihr müsst in felsigem Gelände mit rutschigem Laub bergab steigen. Die Höhle ist allerdings von oben auch leichter zu finden. Haltet Ausschau nach dem Doppelbaum mit abgebrochenem Stumpf in der Mitte. Im Nahbereich der Höhle besteht teilweise Absturzgefahr.
Die Höhle selbst ist von außen nur als schmaler Felsspalt sichtbar, geht aber noch gut 20m in den Berg hinein. Nachdem man die engen ersten paar Meter überwunden hat, kann man sie bequem begehen (siehe Höhlenplan). Für den Cache muss sie nicht betreten werden, die Dünnen unter euch können ja mal hineinschauen, wenn sie Lust haben
.
D = Höhlennummer
Das Höhlenportal:

Felsvorsprung ober der Höhle: Wenn ihr den seht, seid ihr fast da. Einfach rechts am Fels entlang absteigen.

Derselbe Felsvorsprung mit charakteristischem Doppelbaum:

Derselbe Baum, von unten nach oben fotografiert:
Höhlenplan:

Am besten setzt ihr euch nun neben oder oberhalb der Höhle hin und berechnet die Finalkoords.
Die Dose liegt bei:
N47 04.(11*A - 2*B)
E15 04.(15*C - D)
Da sich die Dose in einer Höhle (Grossmannhöhle) befindet , sind sie eher ein grober Richtwert, deswegen braucht ihr noch einen zusätzlichen Wegpunkt.
Der Zugang zur Höhle erfolgt bei:
NFinal - 11
EFinal - 19
Steigt nun von Stage 4 etwa 25-30 Meter ab und geht in Richtung der Koordinaten. Bedenkt beim Abstieg, dass ihr dann wieder auf ca. dieselbe Höhe zum Final aufsteigen müsst. Lasst die vom Höhlenportal sichtbare Rinne am besten rechts liegen und sucht euch direkt unterhalb der Höhle einen Weg nach unten. Von der St Hemma Höhle wieder aufzusteigen und sich dem Final von oben zu nähern ist nicht empfehlenswert. Die Finalhöhle befindet sich an einem markanten Platz mit einer charakteristischen Felsnische, und von ihrem Portal aus erstreckt sich eine Art Rinne (siehe Fotos). Sie geht laut unseren Unterlagen fast 60 Meter in den Berg hinein, ist aber relativ niedrig (teilweise <1m). Im Inneren finden sich schöne Kalksinter.

Die Rinne vom Höhleneingang aus gesehen:

Schön versinterter Stein einige Meter nach der Dose:

In der Finaldose findet ihr die Hälfte der Koordinaten der ersten Stage vom Bonus, sowie einen dort hilfreichen Wegpunkt.
Nachdem ihr die Höhle erkundet und die Dose gehoben habt, könnt ihr einfach in einer geraden Linie zum Mitschweg absteigen, oder ihr geht wieder zurück zu Stage 4 und von dort nach oben zum Weg, und dann gemütlich zurück gehen, was ein Umweg von etwa 20 Minuten wäre.