Jeder Cacher sollte irgendwann einmal einen eigenen Cache auslegen. Für uns ist es nun so weit: Unser aller erster Cache.
Wir freuen uns euch die Brunnenstube zeigen zu können.
Für den Erstfinder haben wir eine Urkunde beigelegt.
Update vom 14.11.2021: Wenn ihr dem Weg weiter folgt kommt ihr bei der Skisprungschanze raus. Hier könnt ihr unseren Cache "Zieeeeh!" GC9JD48 loggen.
Aber nun zu der Brunnenstube:
Über den Bohnenbergerweg, der ein Stück des qualifizierten Wanderwegs Donau-Zollernalb-Weg ist, gelangt man zu den Brunnenstuben, die seit 1985 als Naturdenkmal ausgewiesen sind. Sie versorgen noch heute den oberen Talbrunnen mit frischem Quellwasser. Der Meßstetter Albverein renovierte sie erstmals 1985.
Mit 910 Meter über dem Meeresspiegel sind die Brunnenstuben wohl die höchstgelegene dauernd schüttende Quelle der Alb, die gefasst ist. Die Wassernot war auf dem Großen Heuberg bis zum Anschluss an die Heubergwasserversorgung links der Donau enorm. Das ehemalige Dorf Meßstetten verfügte über eine Hülbe und drei Brunnen, aus denen der Ort mit Wasser versorgt wurde, einer davon war der obere Talbrunnen. Mit dem Anschluss Meßstettens an die Heubergwasserversorgung links der Donau im Jahre 1888 verloren die Brunnenstuben ihre Bedeutung für die Wasserversorgung. Lediglich am 15. Januar 1945, als bei einem Luftangriff auf Heidenstadt auch der Hauptstrang der Heubergwasserversorgung getroffen wurde, wurden die Brunnenstuben ein letztes Mal für die Wasserversorgung reaktiviert.