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Car sharing Nostalgie "Wimmis"

A cache by O-Laeufer Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 04/19/2021
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Die Listingkoordinatenführen nicht zum Cache, sondern irgendwo ins Privatgelände von Wimmiser DorfbewohnerInnen.

Um zum Briefkasten zu gelangen, musst Du die Koordinaten zuerst herausknobeln...

Familie Brüschwiler aus Seon AG hatte kein eigenes Auto. Das war im Zeitalter des kalten Krieges für eine so grosse Familie zu teuer. Trotzdem wollten sie sich einen besondern Tag gönnen: Zu siebt fuhren sie mit dem Zug nach Wimmis und mussten drei Mal (in Lenzburg, in Bern und in Spiez) umsteigen um nach Wimmis zu gelangen. Hans Brüschwiler entschied sich, für die mehrstündige Wanderung auf das Wiriehorn bis zum Ausgangspunkt Zwischenflüh  das damals neue Angebot von Autoteilete ("Car sharing") zu benützen. Zu dieser Zeit besassen alle Mitglieder dieser Autoteilorganisation ihren eignen Schlüssel, welcher in alle Briefkästen dieser Firma passte. Sie mussten sich telephonisch in der Zentrale anmelden, um das Auto zur richtigen Zeit für die gewünschte Dauer am richtigen Ort zu chartern. Mit dem Schlüssel konnten sie den jeweiligen Briefkasten in der Nähe des Parkplatzes öffnen, wo dann das Fahrtenkontollheft und der Autoschlässel deponiert waren. 

Das hat Herr Brüschwiler auch so gemacht. Vor dieser Prozedur kaufte die Familie im damaligen "Tante Emma Lädeli" (Angebot von Hosenträgern über Seifenflocken, Gartenwerkzeugen bis zu Maggiwürfeln) in Wimmis noch acht Nussgipfel und ein paar Bazooka-Kaugummis. Babette Brüschwiler erklärte laut und deutlich, dass sie nicht einen dieser blöden Kaugummi haben wolle. Ihre Geschwister foppten sie deswegen und sie war beleidigt.

Die gehässige Stimmung wechselte, als sie nach wenigen Schritten wieder beim Parkplatz in der Nähe des Bahnhofes ankamen. Dort stand nämlich die funkel-nigel-nagel neue Limousine, worin alle Brüschwilers samt Rucksäcken, Wanderstöcken und den zwei Säcken mit Nussgipfeln Platz hatten. Neben dem Auto hatte es bei den WC einen grauen Kasten. Mit dem Schlüssel durfte der älteste, Sandro, diesen öffnen und Papa machte den Bureaukram. Martin versorgte das Buch und Sandro hat den Kasten fachgerecht wieder geschlossen. Drücken, drehen, herausziehen und Kontrollgriff. Bei all dem gab es keinen Streit, was bei diesen  bald oder ganz  pubertierenden Kindern nicht selbstverständlich war. 

Genüsslich führte Herr Brüschwiler die Limousine mit Steuerradschaltung die vielen Kurven hinauf via Horboden-Riedli nach Zwischenflüh. In der Nähe des Friedhofes wurde auf Parkfeld Nummer  sieben parkiert. Nachher ging es den schier endlosen Weg durch den Wald hinauf auf die Homad, wo im Winter auch der Skilift hinaufführt. Dort gab es als Apero den Nussgipfel. Nachher weiter in gemächlichem Tempo auf das Horn, welches sie vier Stunden nach dem Start mit unterwegs mehrmaligen fragen: "isch es no wiiit" erreichten. Der Vater erklärte die Berggipfel, was niemand so gross interssierte. Die meisten waren zudem nicht sichtbar, da bereits viel Quellbewölkung vorhanden war.

Nach dem Picnic  wanderte die Familie hinunter zur Nüegg, wo sie den damals neuen Sesselilift ins Riedli nehmen durften, da v.a der Vater Blasen an den Füssen hatte. Vom Riedli waren sie dem Bach entlang in sechs Minuten beim Chosliplatz Ennetgraben angelangt. Nach ausgiebigem Bad im Fildrichbach gelangten sie in Kürze wieder zur Limousine zurück. Geraldine merkte sich sogar die Autonummer: BE vierzigtausendfünfhundertfünfunddreissig. Hans fragte seine Frau Dora Brüschwiler, ob sie noch fürs Extrafährtli zum Seebergsee zu haben sei, was sie und auch die Kinder freute. Oben gab es im Sennhaus hausgemachte Meringues und den obligaten Spaziergang zum See. Das Wasser war zu kalt für  nochmaliges Baden. Plötzlich war es höchte Zeit für nach Wimmis, musste Herr Brüschwiler doch den Wagen abgeben und rechtzeitig beim Zug sein. 

Glücklich und zufrieden erreichte die Familie spät in der Nacht wieder Seon. Nino, der jüngste der Familie hat von Spiez bis Aarau geschlafen... Der unvergessliche Ferientag ging zu Ende!

Wenn Du die Koordinaten herausgefunden hast, weisst Du, wo der Briefkasten ist. Um zu dem Schlüssel zu kommen, musst du 78m in Richtung 230° peilen. Der Schlüssel ist am Boden versteckt, ein Spoiler ist im Listning.

Du kannst  wie Brüschweilers mit dem Zug nach Wimmis oder mit dem Auto oder Velo hinfahren. Vor Ort solltest Du beides finden und erfolgreich den Cache loggen können. Bitte nach dem Log den Kasten wieder so versorgen wie Sandro (Drücken-drehen-herausziehen-Kontollgriff) und den Schlüssel wieder so in  Plastiktüte und Antabusdose  verstecken, dass er nicht gemuggelt wird.

Nun noch etwas Besonderes: Dank "Sternli" kam ich überhaupt in die Lage, einen solchen Cache zu fabrizieren. Von ihm erhielt ich den Schlüssel und den Standort des Kastens. Er  findet immer wieder diese "Lostplaces" und konnte mit vielen lokalen Cachern, hier betrifft es GUISAN 76, solche Carcharingcaches entwickeln. Ihm und hier Guisan76 gehören ein herzliches Dankeschön!

Ich bin seit Jahren auch Mitglied einer Carsharingorganisation, allerdings läuft, wie vieles heute, die ganze Registratur übers Internet.

Last but not least: Im Kasten hat es einen Umschlag mit gut 30 Postkarten drin. Jeder Geocacher darf eine als "Bhaltis" mitnehmen, für sich oder zum Weiterschicken. Papierpost erfeut einem auch im Handyzeitalter.

HAPPY HUNTING und herzliche Grüsse O-Läufer

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