Ihr befindet euch hier am und im Stadtwald Augsburg. Große Teile sind Naturschutzgebiet, Trinkwasserschutzgebiet oder FFH-Gebiet. Bitte verhaltet euch dementsprechend und bleibt auf den Wegen.
Die ganze Runde ist unter 2 km lang.
Idlers Erben
Augsburg hat eine lange Fluggeschichte.
Dabei ist nicht immer alles ganz störungsfrei abgelaufen.
Der erste in Augsburg genannte Flugpionier war Salomon Idler.
Er war nicht gerade ein Glückspilz, was seine Flugkünste angeht. Trotzdem hat er seinen Absturz mit seinen selbstgebauten Flügeln überlebt und konnte seinen früheren Beruf "Schuster" wieder ausüben. Er hätte es wohl nicht überlebt, wäre er wie von ihm geplant vom Perlachturm gestartet. Vier Hühner wurden angeblich aber Opfer seines Flugversuchs.
Dieser Cache aber handelt von zwei Augsburger Fliegern, die zwar bezüglich ihrer Flugkünste erfolgreicher als Idler waren, allerdings durch einen Absturz in dieser Gegend verstarben.
Sie waren so bekannt, dass ihnen sogar Gedenkstätten errichtet wurden.
Einer war Wolf Freiherr von Dungern
Geboren wurde er 1900.
Er leitete eine Guppe der Deutschen Verkehrsfliegerschule (DVS), in der man die erfahrensten "Europaflieger" zusammengefasst hatte. Beim Rückflug von der Erprobungsstelle Rechlin stürzte er 1934 in der Nähe des Messerschmittwerke am Rande des Siebentischwaldes beim Anflug auf den Werksflugplatz ab, nachdem seine ME-29 in eine unkontrollierbare Fluglage geriet.
Er erlag seinen Verletzungen.
Albert Falderbaum war
Meister im Kunstfliegen. Er war bei deutschen und internationalen Flugtagen ein Publikumsmagnet.
Er gewann zweimal die deutsche Meisterschaft im Kunstflug.
Vor dem Krieg war er Fluglehrer bei der Luftwaffe. Im Krieg erlitt er bei der Explosion seines Flugzeugs eine schwere Rückenverletzung. Später konnte er dadurch die körperlichen Belastungen beim Fliegen nur noch mit einem Stahlkorsett ertragen.
1955 verletzte er sich bei einer Vorführung in Düsseldorf mit seinem Segelflugzeug schwer, erholte sich aber auch wieder. Sein Gurtschloss öffnete sich und schlug ihm ins Auge. Durch den Schreck erhielt eine Tragfläche Bodenkontakt. Um einen Sturz in die Zuschauer zu vermeiden schaffte er gerade noch ein Ausweichmanöver.
1961 testete er in Augsburg ein neues Sportflugzeug. Bei Trudelversuchen geriet das Flugzeug außer Kontrolle. Beim Verlassen des Flugzeugs verhakte sich sein Fallschirm an der Maschine und riss ihn mit.
Während dieses Multis kommst du an den zwei Gedenksteinen vorbei, die allerdings ein Schattendasein fristen. Einer davon wurde erst vor kurzem wieder etwas freigeschnitten, so dass er wieder zu sehen ist.
Stage 1
An den Startkoordinaten findest du ein Schild mit drei Ziffern, die unterschiedliche Farben haben. Notiere sie dir samt Farbe, da du sie später evtl. nochmal brauchst . Nimm die grüne Zahl und multipliziere sie mit 107. Du erhältst den Sekundenwert der Nordkoordinate N 48° 20.XXX von Stage 2. Nimm die rote Zahl und multipliziere Sie mit 123 und du erhältst den Sekundenwert der Ostkoordinate E 10° 54.YYY von Stage 2.
Stage 2
Hier ist der erste Gedenkstein. In der letzten Zeile des Steins stehen drei Zahlen. Eine einstellige, eine zweistellige und eine vierstellige. Stage 3 ist bei N 48° 20.(einstellige*zweistellige + 34) E 10° (53.052+vierstellige Zahl).
Stage 3
Hier findet ihr eine Infotafel. Hier ist auch ein "Fliegender" auf Metall zu sehen. Hebe ihn hoch und teile die Zahl zwischen "als" und "verschiedene" durch 1000. Du erhältst A. Stage 4 ist bei N 48° 20.(A*60)' E 10° 55.0(A*11)
Stage 4
Hier ist der zweite Gedenkstein. Wie viele sichtbare Einzelsteine bilden den Fuß des Denkmals (die im Boden eingelassenen Steine)? Die Anzahl ist B.
Stage 5 findest du bei N 48° 20.(A*B*6) E 10° 54.(1000-A*5)
Stage 5
Hier ist eine Infotafel. Wieviele der Tierchen 1-6 haben den Wortteil "fliegen" in ihrem Namen?
Anzahl ist C.
Finale
Den "Absturzort" der Dose findest du bei N 48° 20.(C*B*5+C+B) E 10° 54.(B*B*rote Zahl+C*B+7)