E Wanderig im Zouberwald
Während des ersten Corona Lockdowns, brauchten die Eltern von Frau Siga83 eine Beschäftigung.
Die Grosskinder haben jede Woche Post erhalten mit selbstgemachten Spielen, Geschichten von früher, Rätsel, Fotos…. und einer tollen selbstgeschriebenen Geschichte die Richtung Weissenburgbad geht. Diese Geschichte ist mit so viel Fantasie, Herzblut und in schönstem Oberländerdialekt entstanden, die können wir nicht unter «Verschluss» halten! 😊
Daher entstand der Gedanke, daraus einen Cache zu machen.
Die Parkmöglichkeiten beim Startpunkt sind beschränkt, besser wäre eine Anfahrt mit dem Zug.
Im Winter ist die Wanderung auch möglich, je nach Schnee jedoch eventuell leicht gefährlich.
Gutes Schuhwerk Sommer und Winter empfohlen. Da der Empfang nicht immer gut ist, empfehlen wir euch, die Fragen im Vorherein zu lösen. (Alle Fragen sind von derselben Internetseite zu beantworten)
Die Wanderung kann zwischen 2 Stunden bis zu einem Tag dauern. Nehmt genug Fantasie mit und lest die Geschichte vorher durch, damit ihr sie euren Kindern so weitergeben könnt. Auch für Erwachsene ein tolles Erlebnis! In der Nähe des Finals hat es Brätlimöglichkeiten. Tragt Sorge zur Natur und beschädigt nichts! Die Bewilligung vom Badverein zum Verstecken des Finals ist vorhanden.
Die Geschichte ist in «Schrägschrift» geschrieben, damit man sie sieht.
Wir wünschen Euch viel Spass bei dieser Wanderung!
Nach dem Cachen ist ein Abstecher ins alte Bad fast ein «Muss»! 😊
Und los geht’s:
Parkplatz:
N 46° 39.552
E 007° 28.550
Station 1:
N 46° 39.557
E 007° 28.525
Nimm einen Schluck gesundes Wasser aus dem Brunnen und löse das erste Rätsel:
Wie viele Meter über Meer liegt der Bahnhof Weissenburg? A= _ _ _
Wie viele Minuten wandert man bis zum Leiternpass? B= _ _ _
Station 2:
N 46° 39.(A-99)
E 007° 28.(B+95)

Vom Wysseburger Bahnhöfli us giit e Wanderwäg gäge ds alte Wysseburgbad. Scho nach dr erschte Kurve het me ds Gfüehl,
me chömi i ne stilli u abgschidni Wält, wo sech d’Füchs u d’Hase jede Abe fründlech «guet Nacht» säge.
Vo unne ueche ruuschet dr Buuschbach u i de Tanne, Bueche u Eibe ghört me, wie dr Luft mit ihrne Eschte luschtig spiilt.
Öppe nach füf Minute stah mir vor e re Felswand, wo ging e chly tropfet. Im Summer isch es stiinig, aber im chalte Winter
gfrörts das Wasser u me gseht dr gross Yschchönig.
Sy leng Bart, wo bis a Bode achi hanget, isch ganz fyn u grüseli chalt.

Aber hüt isch Summer u mir blybe bi n’ihm stah.
We me guet lost, ghört me ne sogar e chly brümele.
«Salü Yschchönig, wie giits dr?» rüefsch du ihm zu.
«Salü, du härzigs Chind, mir giits guet. I ha da es schöns Dehiim i dere Felswand. Scho mengs Jahr bi ni da, u i gseh gar viil.»
«Was machsch de du dr ganz Tag?»
«I hüete dr gross Schatz, wo d’Zwärge i dr Christallhöli göh ga sammle. – We du a Bode guggisch, gsehsch es vilech funkle. -
Nid? – Wiisch was? Du bisch so nes fründleches Chindli, i wirfe dir e Chrischtallstii achi. Pass uf! Ho- ho- hoppala!
Gsehsch ne, da vor dym Fuess?»
«Das isch ja e gwöhnleche Stii!»
«Nimm ne i d’Hand u cher ne dr Sunne entgäge… »
« …ohh, ja! Er glenzt u funklet! Darf i dä bhalte?»
«I scheeche dir ne.»
«Danke viil, viil Mal! Du liebe Yschchönig!»
Geniesse den Eiskönig und nimm dir vor, ihn auch im Winter mal zu besuchen.
Wann wurde das neue Bad erstellt? C= _ _ _ _
Station 3:
N 46° 39.(die drei letzten Zahlen von C-74)
E 007° 28.(C-B-A-519)
Mir luufe wyter u gly druuf ghört mes rächts, im Miesch gurgle u gluggere.
Ja! Da rünnelet ja es Gräbli em Wäg entlang u e paar Meter wyter erchennt me, ganz am Rand u e chly versteckt, es Loch.
Da isch frühjer es chlyns Brünneli gsy – es Wunschbrünneli! Me het chönne uf ds Rändli hocke u mit em Wasser güdle.
Hüt aber, isch das Loch voller Bletter u ds Wasser wird mit e re grusig schwarze Röhre näbe achi gliitet…

«Salü, Wunschbrunne, wie giits dr?» redsch du dr Brunne aa.
«Gute Tag, du junge Wandersgsell! Mir giits guet!»
«Was machsch du dr ganz Tag i dym Versteck?»
«I tue d’ Lüüt beobachte u beschütze. Mengisch si sie ganz übermüetig u passe nid uf. Es isch da gar stotzig u me darf nid so wyt usse am Wägrand luufe, süsch chönnt me i Buuschbach trole. Drum gurgle ni albe bsunders lut, so dass sie zrugg chöme für ds gugge, wohär das Grüüsch chunnt.»
«Werum hiisisch du de Wunschbrunne?»
«Die Wanderer wo mich gseh, dörfe d’Hend i mym Wasser nass mache u sech öppis wünsche. (Wes kiis Wasser het, so cha me i ds nasse Miesch recke…gäll, das isch schön chüel u weich?) Miischtens giit dä Wunsch i Erfüllig. Wosch es o probiere?»
«Ja gärn! I wünsche mir…i wünsche mir…, dass i öppis Wunderschöns darf erläbe.»

«Also, de pass guet uf», redt dr Brunne wyter. «Suech bim Wyterluufe die folgende drü Sache: E schöne Stii, e Tannzapfe u es Stäckli. Ds Stäckli
muesch ir Hand bhalte, dass es schön warm wird. Wes warm isch, wird’s nämlech zum Zouberstab. Denn chasch du beidi Uuge fescht zue tue u
dir öppis wünsche. Aber überleg ganz guet was! Es cha dir nume zwee Wünsch erfülle.
Dr Stii u dr Zapfe tuesch zu dym Edelstii vom Yschchönig. Du wirsch se de no bruuche.»
«Danke viil, viil Mal du liebe Wunschbrunne!»
«Es isch gärn gscheh! Blyb ging e so fründlech u lieb…u gniess de dys wunderschöne Erläbnis!»
Mir sammle die drü Sache zäme, u wandere bis zu re Verzweigig. Dert göh mer übere lingg Wäg u gseh scho vo wytem e Springbrunne.
Und weiter geht’s ein gutes Stück des Weges…
Mit welcher Brauerei wurde die Weissenburg Mineraltermen AG 1985 zusammengeschlossen? Zähle die Buchstaben. D= _ _
Station 4:
N 46° 39.(995-D)
E 007° 27.(C-A-D-162)

Uf em Bänkli näb em Teich sitze mir e chly häre. Oh, isch das schön still. D’Sunne u ds Plätschere vom Springbrunne
verwandle das Plätzli i ne Zouberwald. Mir tüe e chly d’Uuge zue u gniesse die Rueh…
«We ni hie e Fee chönnti gseh, de weri das öppis Bsunderigs,» brümmelisch du vor di häre.
«schwischwischwiii…»
Plötzlech ghörsch du e Flügelschlag über em Wasser.
Du hesch gar nid gmerkt, wie dys Stäckli ir Hand ganz warm isch worde u Zouberchräft entwicklet het.
Wo du d’Uuge uuftuesch, gsehsch über em Teich e wunderbari, lüchtigblaui Libälle ummeflüge.
«Gute Tag, du wunderschöni Libälle. Wie giits dr?»
«Salü, du härzigs Chind. I ha dy scho lang gseh höckle u jetz hesch du dir gwünscht, dass du e Fee möchtisch gseh. Da bi ni! G’falle ni dir?»
«Ja, i gseh di scho, aber du bisch ja e Libälle.»

«Ja, das stimmt! Aber will du dy Zouberstäcke ir Hand hesch gha, bi ni äbe jetz e speziell schöni u grossi Libälle worde u wen i d’ Flügel e chly gäg hinderi drücke, so gseh ni uus wie ne Fee. Gugg, e so!
Söll i dir öppis verrate?»
«Ja gärn, du schöni Fee!»

«Luuf däm Wägli em Teich nah gäg nidsech.
De chunsch zum ne Brüggli, wo es luschtigs Bächli drunderdür spritzt.
We du guet suechsch, findsch vilech ganz chlyni Fuesstrittli am Bode.
D’Buuschezwärge göh dert albe e chly ga bade, we ihri Arbiit im Wald u ir Christallhöli gmacht isch.
Aber blyb nid z’lang stah, sie hii e chly Anscht vor Mönsche. Die sy ne iifach z’gross u mengisch z’uuschaflig.
Aber du darfsch de Zwärge, als Gruess, dy Tannzapfe härelege. Mit däm chönne sie de im Winter es Füürli mache, für sech drann zwärme.»
«Danke du liebi Fee! Juhui, das will i mache!»
«Das freut mi du luschtigs Chind! Vergiss nid, zu de Zwärglene muess me fründlech sy u ne ging öppis scheeche - als Dank! Sie gugge guet zum Wald, zu de Tierli u zur Landschaft.»

U no meh het die gueti Fee gwüsst ds verzelle:
«Nachhär giit dy Wanderig wyter, bis dr Buuschbach als Wasserfall us em ne Felsloch use springt u i nes Seeli sprützt.
Dä «Wasserfallfels» isch die grossi Schwöschter
vom Yschchönig. Sie isch d’Wasserprinzässin u freut sech a dr ganze schöne Natur.
Uf em ne grosse usgwäschne Stiin chasch du häre sitze u de ghörsch se de rede.
Häb viil Früüd u gniess es, gäll! I wünsche dir no e gfröite Tag u de bis es anders Mal! Tschüüs!»
Geniesse den Augenblick an diesem besonderen Ort.
Wann wurde das hintere Bad errichtet? E= _ _ _ _
Station 5:
N 46° 39.(E-669)
E 007° 27.(D+852)
Das tönt uufregend! Sofort sy mir loszottlet.
Bym Brüggli hii mer dr Badesee vo de Zwärge gfunde u dr Tannzapfe näb ds Wasser häre gliit.
Derzue hii mir es Liedli gsunge:

Im Wald, im schöne grüene Wald,
da het's es Plätzli wo mir gfallt.
I lige dert im weiche Moos
und luege, stuune bloss.
Ich lose, wie der Vogel singt
und o wie ds Bächli lustig springt,
und d'Chäferli und d'Müggli chlii,
die sümmele verbii.
Die Spinnli mit de lenge Bei,
die chlättere über Moos und Stei,
und 's Schnäggli schnagget de Pilzli na,
's wett öppis z'frässe ha.
Doch öppis gefallt mer bsunders guet,
we's i de Tanne ruusche tuet
und 's Eichörnli drin still versteckt
sys Näsli füre streckt.
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Singend wandern wir weiter zur nächsten Station…
Wann fiel das vordere Bad einer Brandkatastrophe zum Opfer? F= _ _ _ _
Station 6:
N 46° 40.0(27-D)
E 007°.27.(F-1062)

Du sy mir mitenand wyter gloffe.
Ganz müed sy mer scho gsy, aber plötzlech ghöre mir ds Ruusche vo dr Wasserprinzässin.
«Uhu, uhu Prinzässin. Mir sy da!» jublisch du re zue.
«Salü, du chlyne Maa! Du hesch alls guet gmacht. Bravo!
Jetz darfsch du häre höckle u dy Wunsch no emal säge.
Vergiss nid, dr Zouberstab guet z’wärme, gäll!»
Mir hocke uf ne Stii, wo d’Sunne wunderbar warm gmacht het.
Du nimmsch dys Stäckli fescht i d’Hand u tuesch d’Uuge zue.
Lut u dütlech siisch:
«Liebi Wasserprinzässin. I möchti öppis Wunderbars erläbe!
Bis so guet!»
Es wird uf z’Mal ganz still rundum. Hie u da ghört me es Vögeli pfyffe u dr Luft raschlet mit de Buumbletter.
Ganz warm isch dr Stii under üüs, vo de Sunnestrahle.
Dr Bode schmöckt fein nach Härd u Miesch u ds Wasser ruuschet u plätscheret.
Das git alls mitenand e wunderschöni Melodie, so dass mir drob yschlafe.
Mir truume vo Zwärgli, wo üüs, mit Toutropfe us de Silbermänteli, d’Backe chüele…
…vo Feene wo üüs mit Silberglanz überstreue…
…vom Wunschbrunne, wo ummi voll Wasser isch...
…u vom Yschchönig wo sech uf sy leng Bart freut, wo n’er im Winter ging darf trage.
Lysli ghört me d’Wasserprinzässin chüschele:
«Gspürsch jetz das Wunderbare? Das sy di vier grosse Wunder vo dr Natur…»
D’Sunne - mit ihrer warme Helligkiit
Ds Wasser - wo üüs dr Durscht löscht u d’Pflanze macht ds Wagse u vor em Vertröchne schützt
Dr Härd – wo üüse Bode isch, wo mir Same u Setzlig chönne drytue u derfür dörfe Gmües u Blueme ärnte
Dr Luft – wo üüs hilft schnuufe u die vile verschidene Pflanzesame i d’Wält usi vertiilt

«Das isch jetz dys wunderbare Erläbnis!» redt d’Wasserprinzässin wyter. «Gniess es no e chly u de söttisch dich uf e Hiimwäg mache. Du hesch
doch dyne Fründe e wunderbari Gschicht ds verzelle…?
Machs guet, häb Sorg zue dr u de bis zum ne andere Mal. Uf Widerluege, du liebs härzigs Chind.»
Eh! Du hesch ja no ging e Stii im Sack – nii, nii, nid dr Christall vom Yschchönig – dä Stii wo du gsuecht hesch.
Dä wirfisch jetz bi dr Wasserprinzässin i ds Seeli e so, dass es uf alli Syte spritzt. We d’Sunne i die Spritzer lüüchtet, so gsehsch - vilech nume
ganz churz – e chlyne Rägeboge…
«Danke, danke, liebi Wasserprinzässin u ihr liebe Wäse i däm wunderschöne Zouberwald! I chume gly ummi iinisch zu nech!»
Der Christall vom Yschchönig? Dä ghört nume ganz dir iinzig. Häb Sorg zue n’ihm u vergiss dä schön Tag nie meh. Gäll?......

Station 7:
Zur Berrechnung des Finals müsst ihr zu folgenden Koordinaten gehen und diese Frage beantworten:
Welche Jahrzahl befindet sich auf dem Obiekt: G= _ _ _ _
N 46° 39.992
E 007° 27.913
Final:
N. 46° 3. Zahl C / 3. Zahl B / . / 1. Zahl D / A-772
E 007° 3. Zahl A / 4. Zahl E / . / G-1096