Bahnübergang Traditional Cache
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A cache by [DELETED_USER]
Hidden
:
5/24/2021
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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Die Zabergäubahn war eine 20,25 Kilometer lange Nebenbahn von Lauffen am Neckar nach Leonbronn, die durch die gleichnamige Landschaft des Zabergäus führte. Als Stichbahn zweigte sie im Lauffener Bahnhof von der Frankenbahn ab. Ursprünglich als Schmalspurbahn erbaut, wurde die Strecke in den 1960er Jahren auf Normalspur umgespurt. Planung und Bau Am 28. August 1896 eröffneten die Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen (KWStE) den Betrieb auf der Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 750 Millimetern von Lauffen am Neckar bis Güglingen. Im April 1901 wurde dann mit den Bauarbeiten für die Verlängerung der Strecke bis Leonbronn begonnen, diese Verlängerung ging am 18. Oktober 1901 in Betrieb. Der kleine Ort Leonbronn sollte allerdings nicht Endstation der Bahnstrecke bleiben. Stattdessen wünschten auch die westlich davon gelegenen Orte Sternenfels, Kürnbach, Oberderdingen, Großvillars und Knittlingen einen Bahnanschluss, der das Zabergäu mit Bretten verbunden hätte. Die Stadt Bretten wiederum lag verkehrsgünstig an der Kreuzung der Württembergischen Westbahn von Stuttgart nach Bruchsal mit der Kraichgaubahn von Karlsruhe nach Heilbronn. Schlussendlich befanden aber die Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen eine westliche Verlängerung für unrentabel. Dafür begannen die Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Bau einer normalspurigen Nebenbahn von Bretten nach Kürnbach.Da die Deutsche Reichsbahn, die 1920 Nachfolger der Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen wurde, andere Prioritäten hatte, wurde der Bau eingestellt, obwohl der Unterbau bereits fast vollständig fertiggestellt war. Aus diesem Grund gibt es in Knittlingen ein Empfangsgebäude, das seine ursprünglich geplante Funktion nie erfüllte, aber dennoch mit der Aufschrift Knittlingen versehen wurde. Die nicht in Betrieb genommene Trasse verlässt die Kraichgaubahn in Bretten nahe dem heutigen Haltepunkt Bretten Stadtmitte nach Norden, führt in einem Rechtsbogen südlich der Straße südlich des Sportplatzes entlang zur Querung der Kraichgaubahn beim heutigen Haltepunkt Bretten Schulzentrum. Kurz hinter dem heutigen Sportzentrum quert sie die Weißach und die Bundesstraße 35, sowie im Bereich des heutigen Steinbruchs den Seebergerbach.Nach dem Bahnhof Knittlingen wechselte sie in einem etwa rechtwinkligen Doppelbogen ins Tal des Seebergerbachs und folgte dessen Verlauf bis nördlich von Großvillars.Ab kurz vor Oberderdingen führt sie gerade nach Norden um zwischen Unter- und Oberderdingen hindurchzuverlaufen. Die Weiterführung über Sternenfels nach Leonbronn war mittels eines Tunnels geplant. Nachkriegszeit und Umspurung Da die Schmalspurbahn nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr den Anforderungen der Deutschen Bundesbahn entsprach, richtete diese ab 1954 einen parallelen Bahnbus-Verkehr ein und dünnte den Fahrplan der Personenzüge mit dem Ziel aus, die Bahnstrecke stillzulegen. Die Bahnbusse waren aber zum Teil langsamer als die ohnehin nicht sehr schnelle Schmalspurbahn. Am 20. Juni 1959 kam es in diesem Verkehr zu einem schweren Unfall mit 45 Todesopfern, als ein vollbesetzter Bahnbus bei Lauffen auf einem Bahnübergang von einem Zug der Frankenbahn erfasst und 400 Meter mitgeschleift wurde. Infolgedessen gründeten die Anliegergemeinden und die heimische Wirtschaft die „Aktionsgemeinschaft Zabergäu“, die eine Rückverlagerung des Verkehrs, die Modernisierung der Strecke und die Umspurung durchsetzen konnte. Der Umbau fand etappenweise ab dem 4. Mai 1964 statt. Bereits am 27. September 1964 konnte der Abschnitt Lauffen (Neckar)–Brackenheim in Normalspur in Betrieb gehen, am 11. Oktober 1964 folgte das Teilstück bis Güglingen, und am 25. Juli 1965 der Restabschnitt bis Leonbronn.Dadurch und durch die gleichzeitige Beseitigung der meisten der 69 ungesicherten Bahnübergänge konnte die Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h auf 60 km/h erhöht werden, somit verkürzte sich die Reisezeit zwischen den Endpunkten von 69 auf 35 Minuten. Abgesehen vom nur noch für den Güterverkehr betriebenen Abschnitt Marbach (Neckar)–Steinheim (Murr) der Bottwartalbahn war dies die einzige von der Deutschen Bundesbahn durchgeführte Umspurung einer Eisenbahnstrecke. Stilllegung In den 1970er und 80er Jahren nahm die Auslastung im Personenverkehr kontinuierlich ab, so sank die Zahl der Fahrgäste von 1976 bis 1983 von 425 auf 218 pro Tag. Am 25. Juli 1986 stellte die Deutsche Bundesbahn den Personenverkehr ein. Von 1986 bis 1992 führte der Verein „Freunde der Zabergäubahn“ jedes Jahr am 1. Mai Ausflugs-Sonderfahrten mit gecharterten Zügen der DB durch. Ab 1993 gestattete die DB mit Verweis auf den schlechten Streckenzustand keine Fahrten mehr.Die Rübenkampagne 1992 sorgte letztmals für nennenswerten Güterverkehr auf der Zabergäubahn. Danach wurde noch kurzzeitig eine Recyclingfirma in Pfaffenhofen bedient. Mit Inkrafttreten der Bahnreform zum 1. Januar 1994 entfiel für die Deutsche Bahn AG die Bedienpflicht im Güterverkehr. In Folge gab die DB mit Wirkung zum 25. September 1994 auch den Güterverkehr auf der Strecke auf. Da die Strecke nun ohne Verkehr war, beantragte die DB als zuständiges Eisenbahninfrastrukturunternehmen ihre Stilllegung, welche zum 1. Juli 1995 wirksam wurde.In der Folgezeit wurde die Anbindung der Strecke im Bereich des Lauffener Bahnhofs gekappt. Sie ist jedoch nach wie vor als Eisenbahnstrecke gewidmet.
Additional Hints
(Decrypt)
Ibz Jrt nhf Erpugr Onuafpuvrar orv Irefpuenhohat. "Zbbf"
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