Limes - Grenzwall der Römer
Wer kennt ihn nicht? Den Limes, den berühmten Grenzwall der Römer, der die bärtigen Wilden aus der Germania Magna vor dem Eindringen, in die durch Rom zivilisierten Gebiete, verhindern sollte.
Die hölzernen Palisaden mit den Wachtürmen waren hier bis ca. 1980 noch gut erhalten. Aber schon zu dieser Zeit wurde der Limes nicht mehr benötigt, da die Römer jetzt andere Methoden nutzten, um die Strände der Riviera vor den einfallenden Teutonen zu schützen, wie z.B. hohe Zölle auf die Benutzung der Heerstraßen Richtung Süden und versiffte Marschlager, heute besser bekannt als "Autogrill". Zufälligerweise begann zu dieser Zeit der Bau des Atomkraftwerks in Leibstadt. Für den Kühlturm wurde jede Menge Holz benötigt. Baustoffe waren zu dieser Zeit knapp. So kam es, dass nicht nur die Steine von alten Burgen abgetragen wurden, sondern auch die hölzernen Palisaden des Limes dran glauben mussten. Der Kühlturm des AKW Leibstadt, ist daher der weltweit größte Kühlturm, der komplett aus Holz hergestellt wurde.
Heute sind nur noch die Überreste des Heerwegs, der direkt hinter den Palisaden des Limes verlief, vorhanden.
Bitte passt beim überqueren des alten Heerwegs auf, manchmal wird dieser noch aus Nostalgiegründen von Fuhrwerken benutzt…