Die Geschichte der Wohnstätte „Gottesschutz Teil I“
1909 hatte Pastor Friedrich von Bodelschwingh ein altes Bauerngehöft inmitten der Spreewiesen gekauft. Er hatte bei Besuchen in Berliner Asylheimen Frauen und Mädchen in großem Elend kennengelernt: „Prostituierte, obdachlose Straßenmädchen, willenlose Opfer krimineller Männer", wie es in der Chronik der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal heißt, zu dessen Verbund die Einrichtung seit 1922 gehört.