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H.v.T.-Kaserne Traditional Cache

Hidden : 10/17/2021
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Ich fahre regelmäßig mit dem Rad (CM) über Geltow zurück nach Hause (Golm). Was liegt da näher als einige Cache auf dieser Strecke zu verstecken und damit bereits vorhandene zu ergänzen.

Die Henning-von-Tresckow-Kaserne liegt auf diesem Weg.  Auf H.v.T.  gehe ich hier nicht weiter ein, dadzu ginbt genügend andere Möglichkeiten. Hier aber einige Informationen zur Kaserne:

Bis 1945

Die Kaserne wurde von Ernst Sagebiel entworfen, der auch den Flughafen Berlin-Tempelhof und das Reichsluftfahrtministerium, dem heutigen Berliner Dienstsitz des Bundesministeriums der Finanzen, geplant hatte. Der Bau der Kaserne begann 1935 als Teil der Luftkriegsschule 3, wobei die spätere Unterbringung des Oberkommandos der Luftwaffe der Wehrmacht bereits baulich berücksichtigt wurde. Dazu wurde die Bunkeranlage Kurfürst auf dem Kasernengelände unter dem Großen Entenfängerberg errichtet. Die Kaserne bildete mit der Luftwaffenkaserne und dem Fliegerhorst Werder eine funktionale Einheit. Von 1943 bis 1945 befand sich der Sarg von Friedrich Wilhelm I. in der Kaserne.

1945 – 1990

Von 1945 bis 1956 nutzte die Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland die Kaserne als Schule. Sie baute den Bunker aus und übergab die Liegenschaft an die Nationale Volksarmee. Diese stationierte dort die Flak-Artillerie-Schule. Das am 1. Dezember 1972 aufgestellte Kommandos Landstreitkräfte der NVA wurde mit Gefechtsstand und Führungsstelle in der Kaserne stationiert und nutzte den Bunker. Das Kommando führte alle Landstreitkräfte der NVA im Frieden. Weitere NVA-Nutzer der Kaserne waren unter anderem das Wach- und Sicherstellungsbataillon 40 und die Kommandonachrichtenzentrale 40.

Ab 1990

Am Tag der Deutschen Wiedervereinigung wurde in der Kaserne das Heereskommando Ost unter Heranziehung des ehemaligen Kommandos Landstreitkräfte der NVA aufgestellt. Das Heereskommando Ost führte alle Truppenteile der Landstreitkräfte der Nationalen Volksarmee der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Es wurde am 16. April 1991 in Korps- und Territorialkommando Ost umbenannt. Am 1. Januar 1995 ging aus diesem das IV. Korps und aus diesem wiederum zum 1. Juli 2001 das Einsatzführungskommando der Bundeswehr hervor.

Die Versorgung wurde weiterhin sichergestellt durch das am 1. Juli 2004 neu aufgestellte Sanitätszentrum Schwielowsee. Dieses wurde zum 30. September 2015 als eigenständige Dienststelle aufgelöst und zu einem Sanitätsversorgungszentrum umgewandelt, das Teil des Sanitätsunterstützungszentrums Berlin ist. Vom 1. Oktober 1991 bis zum 31. Dezember 1998 bestand zudem zur zahnmedizinischen Versorgung die Zahnarztgruppe Potsdam als eigenständige Dienststelle.[2]

Am 15. März 2005 wurde als eigenständige Dienststelle das Kommando Führung Operationen von Spezialkräften in der Liegenschaft aufgestellt. Es hatte den Auftrag, die Spezialkräfte der Bundeswehr teilstreitkraftübergreifend und auf operativer Ebene im Einsatz zu führen. Im April 2012 wurde das Kommando als Abteilung in das Einsatzführungskommando der Bundeswehr eingegliedert.[2]

Am 1. Oktober 2007 wurde das noch heute in der Kaserne beheimatete Evangelische Militärpfarramt Potsdam aufgestellt und am 1. April 2012 in Evangelisches Militärpfarramt Schwielowsee umbenannt. Am 1. April 2013 folgte die Aufstellung des Katholischen Militärpfarramtes Schwielowsee. Ab dem 1. August 1991 war zudem der Katholische Dekan beim Korps- und Territorialkommando Ost in Geltow in der Kaserne beheimatet. Diese Dienststelle wurde 1994 in Katholischer Wehrbereichsdekan VII/VIII umbenannt und war für das Gebiet der damaligen Wehrbereichskommandos VII und VIII, also die Neuen Länder, zuständig. Dessen Aufgaben werden heute vom Katholischen Militärdekanat Berlin mit Sitz in der Julius-Leber-Kaserne wahrgenommen.[2]

Am 1. April 2019 wurde das Verbindungskommando Heer Einsatzführungskommando Bundeswehr aufgestellt und ist seither in der Kaserne stationiert. Mit dieser Kleinstdienststelle hält das Heer die Verbindung zu dem, dem Bundesministerium der Verteidigung unmittelbar unterstellten, Einsatzführungskommando der Bundeswehr.

Die Kaserne ist Standort der MAD-Stelle 7 des Militärischen Abschirmdienstes. Die MAD-Stelle 7 verfügt über eine Außenstelle in Leipzig und entstand aus der MAD-Gruppe VII und den MAD-Stellen 71, 73 und 74 in Schwielowsee, Erfurt bzw. Leipzig.

Bis zum 31. Dezember 2002 lag die Kaserne offiziell in der selbständigen politischen Gemeinde Geltow, die zum Jahreswechsel in die neue Gemeinde Schwielowsee eingemeindet wurde. Seitdem ist Schwielowsee der offizielle Standort der Kaserne und der dortigen Dienststellen.

Additional Hints (Decrypt)

nz Fgbpx

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)