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Wasserwerk Spiesermühltal Traditional Cache

Hidden : 11/14/2021
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Wasserwerk Spiesermühltal

"Der Bau des Wasserwerks Spiesermühltal wurde erforderlich, weil das seit 1881 von den Saarbergwerken betriebene und zuletzt zwischen 1889 und 1895 erweiterte Wasserwerk Saarbrücken-Malstatt mit einer Tagesleistung von 5400 m³ dem steigenden Wasserverbrauch nicht mehr gewachsen war – auch, weil das Versorgungsgebiet immer größer wurde. Es gab in den 1890er Jahren auch sechs Typhusfälle, die zwar nicht auf das Wasser zurückzuführen waren, aber bei genauen Untersuchungen stellte das Fresenius-Institut in Wiesbaden einen sehr hohen Salpetersäure-Wert fest.Zudem sank die Wasserqualität der Saar durch Industrie- und Hausabwässer, und es traten immer häufiger Rohrbrüche wegen Bergsenkungen an der 18 km langen Druckleitung ins Fischbachtal auf, so dass eine sichere Wasserversorgung nicht mehr gewährleistet war.

Für den Bau wählte man bewusst einen Standort im östlichen Versorgungsgebiet. Eine erste Standortsuche im Rohrbachtal zwischen St. Ingbert und Rohrbach war gescheitert. Der Einspruch kam von dem dortigen Wald- und Eisenwerksbesitzer Oskar Krämer, der Einschränkungen für sein eigenes, unterhalb der Stadt gelegenes Werk befürchtete und Kaufanfragen für eine Rohrtrassierung durch seinen Wald ablehnte. Neue Brunnenbohrungen im Sulzbachtal kamen nicht in Frage, da die vorhandenen Quellen kaum die erforderlichen Wassermengen erbringen konnten.

Im Pumpenhaus standen zwei doppelständige Plungerpumpen mit einer Förderleistung von je 144 m³/h bei einer Förderhöhe von 180 m, die von zwei 150 PS-Asynchron-Drehstrom-Motoren betrieben wurden. Zwei weitere, mit 150-PS-Motoren gekoppelte, Plungerpumpen standen in Reserve. Diese vier Druckpumpen der Maschinenfabrik Ehrhardt & Sehmer, Saarbrücken, konnten zusammen 11.000 m³ Wasser pro Tag fördern, die elektrische Ausrüstung stammte von der AEG. Die Windkessel der Kolbenpumpen wurden von einem 5-PS-Kompressor gefüllt, zwei weitere dieser Kompressoren dienten dem gleichmäßigen 4-atm-Betriebsdruck der pneumatischen Pumpen.

Bevor das geförderte Wasser mit natürlichem Gefälle in den 700 m³ großen Sammelbehälter floss, wurde es enteisent. Die dafür notwendige Anlage wurde, wie auch die in Malstatt, von der Firma Wasser- und Abwasserreinigung GmbH in Neustadt geliefert und hatte imposante Ausmaße. Notwendig waren sechs parallel geführte, sogenannte Carboferrit-Candy-Pressfilter. Die Zylinder der Filteranlage hatten einen Durchmesser von 2,60 m und waren 2,20 m hoch. Jeder dieser Filter konnte täglich 800 m³ reinigen. Im Abstand von 1440 mm waren in dem Zylinder Flussstahlbleche eingesetzt, die die unterschiedlichen Sedimente voneinander trennten. Die Füllung bestand aus verschieden groben Kiesschichten, in die eine 1040 mm dicke Carboferrit-Schicht eingebracht war. Das Brunnenwasser wurde mit leichtem Überdruck und mit Sauerstoff angereichert in den Filter gepresst und floss am unteren Ende zu der Reinwasserkammer.

Diese Technik war bis 1974 in Betrieb und wurde dann von einer moderneren Anlage an gleicher Stelle ersetzt...."

Quelle: Wikipedia

 

 

 

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)