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WER BIN ICH? EarthCache

Hidden : 12/26/2021
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


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WER BIN ICH ?

Dieser EC führt dich zu einem kleinen Steingarten am Wolfgangsee. Deine Aufgabe ist es, die Steine vor Ort zu erkunden, unserer Beschreibung zuzuordnen und uns die genauen Namensbezeichnungen laut Anschlagtafeln zu schicken (z.B.: 1= Reiselsberger Sandstein,…). Eine Logerlaubnis brauchst du nicht abwarten. Bei Unklarheiten werden wir uns bei dir melden. Wir wünschen dir mit unserem EC ein steinreiches Erlebnis.

 

 

STECKBRIEF:

Ich bin ein roter ammonitenführender Stein, welcher sich sehr gut schleifen und polieren lässt und deswegen oft fälschlicherweise als Marmor bezeichnet werde. Mein Rotton ist auf den vermehrten Anteil von Eisenoxiden in Form von Hämatit zurückzuführen. In anderen Verwitterungsformen können auch gelbliche bis bräunliche Farbtöne auftreten, diese stammen von Goethit.

Entstanden bin ich durch Ablagerungen aus Kalkschalen und Skeletten abgestorbener Tiere sowie Kalkgerüste von Pflanzen im Meer; die sogenannten Riff- und Korallenkalke.

Durch mein Dekor bin ich als Denkmalgestein sehr begehrt. Im Stephansdom bestehen das Friedrichsgrab, das 14-eckige Taufbecken, Bodenplatten und zahlreiche Weihwasserbecken aus mir. Auch im österreichischen Parlament halte ich mit acht Meter hohen Säulen das Dach. [1]


 

 

STECKBRIEF:

Mich definiert man als ein grobklastisches Sedimentgestein. Ich entstand durch Diagenese aus verfestigtem Schotter. Dabei sind gerundete Sedimente, mit mehr als 50 % Kiese und Steine aus oft unterschiedlichen Gesteinsarten durch toniges, kalkiges oder kieseliges Bindemittel miteinander verkittet.

Entstehungsgeschichtlich bin ich eng mit dem Sandstein verwandt. Dabei wurde ich von Gesteinsbruchstücken und Geröllen gebildet, die von Bächen und Flüssen über eine längere Strecke transportiert wurden. Dabei kam es zu einer Abrundung der Kanten dieser Bruchstücke. Auf den ersten Blick könnte man mich sogar für einen künstlich hergestellten Waschbeton halten, ich bin jedoch ein echter Naturstein. [2]


 

 

STECKBRIEF:

Auch ich bin ein Sedimentgestein, das aus kleinen Mineralkügelchen besteht, die durch ein kalkiges oder toniges Bindemittel verkittet sind. Meine Ooide bestehen vorwiegend aus Kalk, Eisenhydroxid oder aus Kieselsäure. Sie haben in der Regel einen Durchmesser von 0,5 bis 2 Millimeter.

Ooide entstehen in warmem kalkübersättigtem Wasser. Ausgangspunkt der Ooidbildung sind kleine Partikel wie Sandkörner oder Fragmente von Muschelschalen, die durch die Wellenbewegung in der Schwebe gehalten werden, an denen sich Kalk ablagert. Sind diese Ooide zu schwer geworden, so sinken sie auf den Meeresgrund ab und bilden eine Sedimentschicht, in der sie durch Wasserbewegung gerollt werden. Oolith entsteht durch die Verfestigung dieser Sedimentschicht zu Gestein. [3]


 

 

STECKBRIEF:

Von mir gibt es zwei verschiedene Typen. Zum einen mich, den du vor Ort findest, zum anderen den Riffkalk. Meine Gestalt ist hellgrauen bis weißlichen, manchmal auch rötlich. Meine Struktur ist sehr widerstandsfähig und fest. Mein Name stammt von einem mächtigen Berg in der Nähe, der eine weiße Haube trägt.

Die massiven Bänke von 1 bis etwa 20 Meter Dicke sind aus Kalk von sandig bis schlammiger Korngröße entstanden. In ihnen finden sich häufig die Reste von sehr großen Muscheln, den Megalodonten. Die Schichtplatten sind wegen ihrer Mächtigkeit und der klaren Abgrenzung untereinander aus großer Entfernung zu erkennen. Diese klar abgegrenzte Schichtungsstruktur entsteht durch den rhythmischen Wechsel der verschiedenen Gesteinstypen. [4]


 

 

STECKBRIEF:

Ich bin ein Karbonat­gestein von hellgrauer oder bräunlich-grauer Farbe mit deutlich geschichtetem Aufbau und starker Zerklüftung, ausgesprochen spröde und hart. Die Klüfte sind oft nachträglich mit Calcit verheilt, erkennbar an weißen Adern. Ich gelte allgemein als fossilarmes Gestein und bin sehr erosionsbeständig. Gegenüber reinem Kalkstein ersetzt Magnesium etwa die Hälfte des Kalziums.

Gebildet wurde ich von seichten Lagunenregionen, Flachwasserzonen oder zeitweise trocken gefallene Wattenmeerbereiche. In den Südalpen, wo das Gestein weniger gefaltet ist, können sich bei günstigem Kluftverlauf eindrucksvolle Berge entwickeln, wie die berühmten Drei Zinnen. [5]


 

 

STECKBRIEF:

Mein Name ist Programm. Ausschlaggebend für meine Namensgebung ist das Material, aus dem ich bestehe und dessen Korngröße zwischen 0,063 und 0,2 mm beträgt. Auch ich bin ein Sedimentgestein und man verwendet mich als Schleifstein.

Für meine Entstehung sind durch physikalische oder chemische Verwitterung zerkleinerte Minerale und Gesteine verantwortlich. Durch Druck erfolgt eine Verfestigung, überschüssiges Wasser wird herausgepresst und die verkittenden Substanzen werden ausgefällt (Zementation). [6]


 

FELSIGE GRÜßE

BA_HUNTRESS UND CHITTO

 


Quelle:

[1] Boku. Abgerufen 26.12.2021, von https://boku.ac.at/baunat/iag/arbeitsgruppen-forschungsschwerpunkte/natursteingarten/

[2] Ennstalwiki. Abgerufen 26.12.2021, von https://www.ennstalwiki.at/wiki/index.php/

[3,4,5] Chemie Schule. Abgerufen 26.12.2021, von https://www.chemie-schule.de/KnowHow/

[6] Steine und Minerale. Abgerufen 26.12.2021, von https://www.steine-und-minerale.de/atlas.php?f=3&l=S&name=

Additional Hints (No hints available.)