Dies ist eine kleine Mystery-Runde von und für Kinder bestehend aus 10 Mysteries und einem Bonus-Cache. Die Bonuszahlen zur Berechnung der Koordinaten findet ihr in den Logbüchern der anderen Mysterycaches dieser Runde. Es gibt insgesamt 5 Bonuszahlen, die zweimal vorkommen. Die Runde ist ca. 5 km lang. Man kann auch nur eine halbe Runde gehen und damit den Bonus finden. Los geht es hier.
7. Tag
Ich erwachte, wo ich schon zwei mal die Tage zuvor erwacht war. Auch diesmal glotzte mich der Dorfbewohner an. Doch nun hatte ich selber einen verdutzten Blick im Gesicht. Was war passiert? Wie kam ich hierher und wo sind alle meine Sachen?? Mein Rucksack war leer, meine ganze Ausrüstung war weg. Hat mich der Dorfbewohner etwa beklaut? Ich durchsuchte die Truhe im Haus und sämtliche Truhen in der Nachbarschaft. Nichts von meinem Kram konnte ich finden. Wo war das alles nur. Ich zerbrach mir jedoch nicht länger den Kopf, sondern machte mich daran, eine Grundausstattung wieder herzustellen. Ich begann damit, nochmal durch die Truhen aller Dorfbewohner zu gehen und ein paar Werkzeuge und Essensreste zusammenzusuchen. Dann plünderte ich noch die Karottenfelder des Dorfgärtners. Ich hatte erkannt, dass ich wohl in der Unterwelt das Portal nicht so einfach konstruieren konnte, wie hier auf der Oberwelt. Mir blieb also nichts weiteres übrig, als mich auf die Suche nach Diamanten zu machen.
So packte ich meinen Rucksack und stellte die für die Diamantenjagd notwendigen Werkzeuge und Materialien her, bevor ich mich erneut in die Grube hinab begab. Tief unten in der Erde begann ich, ein ausgeklügeltes Minenschachtsystem anzulegen, so dass mir auch ja kein einziger Diamant durch die Lappen ging. Der gelegentlich anzutreffenden Lava rückte ich mit einem Eimer Wasser zu Leibe. Obsidian gab es damit genug. Nun fehlte mir nur noch das passende Werkzeug zum Abbauen. Nach stundenlanger schweißtreibender Arbeit war es endlich soweit. Ich hatte meine ersten Diamanten gefunden! Damit stellte ich meine erste Diamantspitzhacke her und konnte die Obsidinblöcke abbauen. Die übrigen Diamanten reichten noch exakt für ein Diamantschwert. Als nächstes baute ich mir noch ein Schild und so ausgestattet wagte ich mich erneut durch das Portal in die Unterwelt, um endlich das Portal auf der anderen Seite bei meinem Heimatort zu bauen.
Dem Weg durch die Unterwelt hatte ich mir gut eingeprägt. Mir kam es vor, als wäre es erst gestern gewesen, als ich hier langgelaufen bin. Als ich über die Steine hopste, hörte ich von links auf einmal ein lautes Jammern. Hier war wohl jemand nicht besonders froh, in der Unterwelt leben zu wollen. Ich konnte überhaupt nicht verstehen, wieso. Es ist doch wunderschön hier! Aus der Richtung konnte ich jedoch nichts erkennen, obwohl das Wehklagen immer lauter wurde. Dann jedoch erschien ein großes weißes Etwas. Das Jammern ging in einen grässlichen Wutschrei über und aus dem aufgerissenen Maul das riesigen schwebenden Dings schoss ein Feuerball auf mich zu:

Ich machte kehrt und rannte zick zack wie ein Hase. Immer wieder hörte ich einen Schrei, kurz bevor links oder rechts von mir die Feuerbälle einschlugen. Das konnte so nicht ewig weitergehen. Ich hatte doch schließlich ein Schwert und Schild. Ich entschloss, mich dem Feind zu stellen. Ich drehte mich um und da kam auch schon ein neuer Schrei und ein Feuerball auf mich zugeflogen. Wie benommen fuchtelte ich mit dem Schwert vor mir herum und irgendwie traf ich dabei den Feuerball, der in die Richtung zurück flog, aus der er gekommen war. Kurz darauf schlug er in das fliegende Monster ein, das dabei in Einzelteile zersprang, die zu Boden fielen. Diese sammelte ich ein und erkannte auch eine einzelne Träne darunter, welche das Ungetüm in seinem letzten Todesschrei wohl vergossen haben musste.
Ich hingegen vergoss keine Träne und setzte meinen Weg fort. Letztlich kam ich an der Stelle an, wo ich am Vortag mein Bett aufgestellt hatte. Hier fand ich jedoch einen riesigen Krater vor und noch einige meiner Ausrüstungsgegenstände, die ich gestern noch bei mir hatte. Damit war klar, dass ich die Dorfbewohner wohl zu Unrecht des Diebstahls verdächtigt hatte. Flink sammelte ich alles noch brauchbare ein und baute mit den abgebauten Obsidiansteinen das Portal, entzündete es und schritt hindurch.
Auf der Oberwelt wieder angekommen konnte ich mit Freude feststellen, dass meine Berechnungen stimmten und ich mich unweit meines Ausgangspunktes befand. Ich hatte keine Mühe, meine Hütte zu finden und konnte mich so beruhigt in mein eigenes kuscheliges Bett legen.
Zur Berechnung der Koordinaten den BWW des weinenden Monsters und die Anwort auf folgende Frage verwenden:
A: Wie viele Diamanten hatte ich gefunden?
N 48° 57.XXX E 8° 38.YYY
XXX = 33 + 7*A + BWW
YYY = 121 + 8*A + BWW
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