Seit 500Jahren wird hier der Wasserstand von Traun und Hallstättersee reguliert. Früher war sie notwenig, um die Salzschifffahrt zu ermöglichen. Die Seeklause ist das älteste technische Bauwerk Oberöstereichs, das auch heute noch in Verwendung ist. Im Jahr 1511 erstmals erwähnt, seit 1523 urkundlich belegt, ist sie ein Wunder der technischen Wissenschaft. Das Wissen der Klausmeister war immer gefragt. Sie öffneten die Klause vor der Abfahrt der Floße, um die seichten Stellen der Traun zu überschiffen. Ihre Länge von 111m, eingeteilt in zwölf Kästen und zehn Klaustoren, funktioniertsie wie eh und jäh. Seit 2002 gibt es eine automatische Klause am linken Ufer .
Aufgrund der Alters- und Hochwassersituation der vergangenen Jahre (2013) arbeitet man heute an einer Lösung, die Klause neu zu konzipieren und dabei die alte bestmöglich zu erhalten.
In unmittelbarer Nähe befindet sich eine Holzrechen, der einen Polster bildet, um den Wasserdruck an der Klause zu dämpfen.
Zum heutigen Gesamtensemble zählt auch die moderne Traunbrücke, die aus Beton zwischen den beiden Einrichtungen gebaut ist.