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Ruine Hälfenbärg Traditional Cache

Hidden : 2/5/2022
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Zur Geschichte der Ruine Hälfenberg

 

Die mittelalterliche Burg Helfenberg wird erstmals zu Beginn des 14.Jahrhunderts in einer St. Galler Urkunde erwähnt. Bereits ab 1413 ist in den Chroniken nur noch von einem Burgstall die Rede, was darauf schliessen lässt, dass die Anlage damals nicht mehr oder nur noch beschränkt bewohnbar war.

Die Herrschaft Helfenberg, ein Lehen der Abtei St.Gallen, war im Besitze der Ritter von Schwandegg. 1412 kam sie samt weiteren Gütern in Uerschhausen an Hans von Münchwil, dessen Gattin Verena von Schen von Niklaus von Schwandegg abstammte. Da aber auch Wölfli von Schwandegg Anspruch auf diesen Besitz erhob und ihm der Abt von St.Gallen 1413 ebenfalls das Lehen zusprach, kam es zu einem heftigen Streit, der erst 1420 mit dem Schiedspruch des Winterthurer Schultheissen Hans Sal beigelegt werden konnte. Die Familie von Münchwil behielt den Burgstall und die umliegenden Ländereien, bis diese ab 1492-1584 in den Besitz der von Hohen landenberg gelangten. In der Folge wechselten die Besitzer rasch. Von den letzten Eigentümerinnen übernahm der Kanton Thurgau 1978 die Ruine zum symbolischen Preis von 1 Franken.

 

Befunde und Funde

 

Die Ruine Helfenberg liegt auf einer markanten Kuppe, die sich ca. 15 müber das heutige Seeufer des Hüttwilersees erhebt. Durch das früher sumpfige Riedland am Fusse des Hügels war die Burg gut zu verteidigen. Archäologisch ist die Ruine wenig erforscht. Der 23 x 27 m grosse, rechteckige Grundriss ist durch eine innere Mauer zweigeteilt. Die bis zu zwei Meter mächtigen Mauern bestehen aus einem groben Mauerkern und sorgfältig gefügten Mauerschalen, die nur noch stellenweise erhalten geblieben sind. Fenster und Tore waren mit zugehauenen Tuffblöcken eingefasst. Eine Reihe von Balkenlöchern im westlichen Gebäudeteil zeigt, auf welcher Höhe das 1. Stockwerk der Burg ursprünglich lag.

Das Amt für Archäologie des Kantons Thurgau führte 1980 eine kleine Grabung in der nordwestlichen Gebäudeecke durch (vgl. Planen). Unter einer mächtigen Brandschuttschicht fanden sich wenige Topfscherben sowie eine ovale Schnalle aus Bronze. Es ist interessant, dass einige dieser Funde bereits in die Zeit um 1200 datieren. Die Burg Helfenberg dürfte somit wohl bereits mehr als 100 Jahre vor der ersten schriftlichen Erwähnung im Jahre 1331 erbaut worden sein.

1981/82 sowie 2010/11 wurde die Ruine renoviert.

 

Bitte respektieren: Nicht mit dem Auto direkt zur Burgruine fahren! Parkiere in einem der umliegenden Dörfer und geniesse eine kurze Wanderung durch das wunderschöne Seebachtal. Achtung, du bewegst dich hier in einem Naturschutzgebiet! Es ist verboten, die Wege zu verlassen oder die Natur zu stören. Der Ort lässt sich ganz leicht über den offiziellen Zufahrtsweg erreichen.

 

Um die Dose zu loggen, muss man weder klettern noch graben, nur sich etwas strecken. Um die Ruine herum befindet sich ein Naturschutzgebiet. Es dürfen keine Wege oder das Burgareal verlassen werden. 

 

 

Additional Hints (Decrypt)

Onyxrayntre. Qbfr ovggr jvrqre zvg Irefpuyhff anpu uvagra mheüpxyrtra.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)