Durch Boden führt mich fast täglich mein Arbeitsweg. So entstand beim Durchfahren die Idee, hier über den Ort zu informieren und an die Preßnitztalbahn zu erinnern. Außerdem ist es ein perfekter Dive-in.
Boden
Boden wurde 1525 das erste Mal urkundlich erwähnt und gehörte damals zum Amt Wolkenstein. In den Jahren 1543/44 wurde durch den Rat der Stadt Marienberg der halbe Ort Boden gekauft. Zwischen 1590 und 1611 entstand eine Mühle in Hirschleithe. Eine steinerne Brücke über die Preßnitz wurde im Jahre 1821 errichtet. 1835 erfolgte der Zusammenschluss von Boden (Amtsseite), Boden (Ratsseite) und (Nieder-)Schindelbach (Ratsseite) zur Gemeinde Boden. Mit der Eröffnung der Preßnitztalbahn erhielt Boden einen Haltepunkt, der ab 1905 als Bahnhof „Boden bei Wolkenstein“ ausgewiesen wird. Die Freiwillige Feuerwehr Boden wurde 1924 gegründet. Die Eingemeindung von Boden nach Großrückerswalde erfolgte am 1. Mai 1936. 1986 erfolgte die endgültige Stilllegung der Bahnstrecke. Auf der Trasse zwischen Niederschmiedeberg und Wolkenstein wurde 2001 der Preßnitztalradweg angelegt. Im ehemaligen Bahnhof in Boden befindet sich seit 1997 eine Raststätte. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Boden
Preßnitztalbahn (1892-1986)
Hier auf eine Höhe von 442m ü.NN, am ehemaligen Streckenkilometer 6,0 der Schmalspurbahn Wolkenstein-Jöhstadt befand sich der Bahnhof Großrückerswalde. Das ehemalige Stationsgebäude ist erhalten geblieben und dient heute, nach mehreren Um- und Anbauten, als gastronomische Einrichtung. Nach dem Streckenrückbau, der Ende der 1980er Jahre abgeschlossen war, verblieben drei zurückgelassene Schmalspurwagen auf dem Gelände des Bahnhofes Großrückerswalde. Auf Initiative einer im Kulturbund der DDR gegründeten Interessengemeinschaft, sollten diese Wagen, sowie der Bahnhof als Zeuge der Schmalspurbahn erhalten bleiben. Mit der friedlichen Revolution von 1989 ergaben sich nun völlig neue Möglichkeiten
Seit 1990 bauen Mitglieder des Vereins Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V. eine Teilstrecke im oberen Abschnitt wieder auf. Schöner denn je – erleben Sie die heutige etwas 9 km lange Preßnitztalbahn zwischen Steinbach und Jöhstadt. Quelle: Infotafel vor Ort

Ohne viel Muggle kann man suchen wenn „s´ Bahnhäusel“ Dienstag und Mittwoch Ruhetag hat, sonst ist laut Webseite von Donnertag bis Montag in der Zeit vom 8:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.