Am Montag nach dem Weißen Sonntag 1457 wurde mit dem Bau desselben begonnen und am Mittwoch nach St. Gallus 1478 vom Baumeister Heinrich Schittenhelm vollendet.Der Turmbau erfolgte im Auftrag des Ratsherrn Georg Imhof und sollte als Wachturm zur besseren Übersicht über das Umland dienen, gleichzeitig den Bürgerstolz der Lauinger repräsentieren.
Der auf zwei Seiten freistehende Turm mit neun quadratischen und zwei oktogonalen Geschossen und einer dreigeschossigen Laterne mit welscher Haube ist ca. 54 m hoch.
Zum Bau der Fundamente und des Untergeschosses wurden römische Quadersteine aus dem Kastell Faimingen verwendet.
Der Turm war von Anfang an bemalt.
Der "Lauinger Riesenschimmel"
Die Sage erzählt: es war um die Zeit des Albertus Magnus, als im unteren Brunnental ein außergewöhnliches Fohlen zur Welt kam. Aus dem Füllen wurde ein gewaltiges Roß.
Fünfzehn Schuh soll es lang gewesen sein. Und merkwürdig: Niemand durfte sich ihm nähern, nur von einem kleinen verkrüppelten Knecht ließ es sich pflegen und reiten.
Einmal wurde der Lauinger Bürgermeister plötzlich schwer krank. In der ganzen Stadt war aber kein Arzt. In der Not dachte man an den heilkundigen Pater Severin in Donauwörth. Wie aber sollte man ihn hierher bringen? Da bot der Knecht seine Hilfe an. Sofort schwang er sich auf das riesige Tier und sprengte durch die Straßen, dass die Funken stoben. Da versperrte ein mit Heu beladener Wagen das Stadttor gegen Dillingen. Schnell besonnen riss das Knechtlein das Pferd zur Seite, feuerte es an und mit gewaltigem Sprung setzten Roß und Reiter über die Stadtmauer und den Graben hinweg. In wildem Galopp ritt der Knecht nach Donauwörth, nahm den Klosterbruder hinter sich aufs Pferd und sprengte zurück. Die Hilfe kam eben noch zur rechten Zeit, der Bürgermeister wurde gerettet. Zum dauernden Gedenken ließen die Lauinger das Bild des Wundertieres an den Hofturm malen.
Logbedingung:
Sucht am Turm das Bild des Schimmels. Macht ein Foto von diesem, das auch euch,
wahlweise euer GPS, euren Daumen oder Signal zeigt. Seid kreativ!
Logs ohne Logfoto werden kommentarlos gelöscht.
Hinweis (keine Bedingung zum Loggen):
Der Turm kann bestiegen werden (nicht in den Wintermonaten).
212 Stufen aus Stein oder Holz ermöglichen einen Blick auf die Stadt und das Umland aus 54 m Höhe.
Den Schlüssel zum Turm gibt es nebenan im Hotel/Restaurant Lodner, auch am WE, gegen Pfand (Ausweis, Schlüssel etc.)
oder im Rathaus/Bürgerbüro während der Geschäftszeiten. Der Eintritt kostet 2,50 €
Virtual Rewards 3.0 - 2022-2023
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