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Kloster Frauenzell
Um 1312 ließen sich die Gottfried Puecher und Albert Tuntzlinger als Einsiedler in den Wäldern bei Brennberg nieder. Graf Reimar IV. von Brennberg stiftete ihnen 1317/1320 an der Stelle des heutigen Klosters Grund für den Bau von Zellen und Kirche. Bischof Nikolaus von Regensburg bestätigte 1324 die Stiftung. Er bestimmte, dass die beiden Einsiedler nach der Benediktsregel leben sollten und unterstellte sie der Aufsicht des Abtes des Benediktinerklosters Oberalteich. Bei der Weihe der ersten Kirche 1325 wurde die Gottesmutter Maria zur Patronin der Einsiedelei bestimmt, die fortan den Namen „Marienzell“ oder „Unserer Lieben Frauen Zell“ trug (daraus später „Frauenzell“).
1424 erlangte das rasch aufblühende Kloster den Rang einer Abtei. Der erste Abt Konrad Pläbl ließ die bisher sehr primitiven Klostergebäude durch Neubauten ersetzen. In der Zeit der Reformation verfiel das Kloster wegen schlechter Vermögensverwaltung und Verstößen gegen die Ordensregel jedoch. Die Herren von Brennberg setzten nach 1533 weltliche, zum Teil auch protestantische Klosterverwalter ein. Erst der Regensburger Bischof Kardinal Herzog Philipp stellte 1582 das verlassene Kloster wieder her. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Kloster in den Jahren 1632–34 zweimal durch schwedische Truppen verwüstet. Die als wundertätig verehrte Statue der Gottesmutter konnte jedoch bei den Verwüstungen des Klosters gerettet werden und bildet heute das Zentrum des Hauptaltares der barocken Klosterkirche.
Das 18. Jahrhundert brachte dem Kloster noch einmal eine letzte Glanzzeit. Abt Benedikt Eberschwang begann nach 1721 mit dem sukzessiven Neubau der durch Alter und Krieg baufälligen Klostergebäude und der Kirche. Wie auch andere Benediktinerklöster unterhielt das Kloster Frauenzell eine Klosterschule, an der begabte Kinder – meist aus der näheren Umgebung des Klosters – für den Besuch weiterführender Schulen vorbereitet wurden.
Die Abtei Frauenzell wurde 1803 im Zuge der Säkularisation durch den bayerischen Staat aufgehoben. Ein Teil der Gebäude wurde zur Unterbringung der Schule und der Pfarrei verwendet, die anderen wurden an Dorfbewohner verkauft. Die ehemalige Klosterkirche dient seitdem als Pfarrkirche.
Der Cache
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Um diesen zu erhalten, helft Fräulein Rosi dabei, ihren Freund zu treffen.
Ihr erreicht sie unter 0511-99978803. Damit sie weiß, dass ihr es seid, gebt dann noch diesen Geheimcode ein: 1312.
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