Das erste Betriebsjahr...
Â
Der Bahnhof Weibern-Aistersheim im Jahre 1909

Im ersten vollen Betriebsjahr 1902 wurden 57.800 Personen und 13.042 Tonnen GĂĽter befördert.Â
Fahrtkosten fĂĽr eine einfach Fahrt von Haag nach Lambach kostete:
III. Klasse (auf Holzsitzen):Â Â Â 140 Heller
II. Klasse (auf Polstersitzen): 210 Heller
Zum Vergleich:
Ein Bahnarbeiter verdiente damals ca. 40 Heller pro Stunde.
Nahrungsmittel kosteten:Â
1 Liter Milch – 24 Heller
1 Kilo Erdäpfel – 10 Heller
1 Kilo Roggenbrot – 37 Heller
Laut dem Geschäftsbericht vom 14. Mai 1903 der "Ersten ordentlichen General-Versammlung der Aktionäre der Lokalbahn Lambach - Haag" waren die Ausgaben für den Bahnbau einschließlich Grunderwerb, Gebäudeausstattung und Betriebsinventar letztlich 1.763.675 Kronen.
Die Verkehrsanbindung der Gemeinden nördlich von Bachmanning mit Gaspoltshofen bis einschließlich Haag an die Stadt Ried im Innkreis kam wegen rivalisierender Interessentengruppen nie zustande, daher war die Beförderungszahl deutlich unter der Geplanten.
Schon in der Sitzung des oberösterreichischen Landeseisenbahnrates vom 4. Februar 1910 war beschlossen worden, aus wirtschaftlichen Gründen die Umstellung vom Dampfbetrieb auf elektrischen Betrieb anzustreben. Dazu hatte Stern & Hafferl im März 1914 das Projekt ausgearbeitet.

Â
Wartungsliste:
2025.08.15 - Cachekontrolle durchgefĂĽhrt
2024.04.28 - Cachekontrolle durchgefĂĽhrt
2023.05.02 - Cachekontrolle durchgefĂĽhrt
Â