Nein – es ist nicht der Baumarkt gemeint.
Diese Dose widme ich einem interessanten oft übersehenen Haus in Bregenz – ich betone, es ist meine persönliche Ansicht als Nicht-Experte, dass es sich hier um ein Haus im sogenannten „Bauhaus-Stil“ handelt.
Nur 14 Jahre lang existierte die Bauhausschule, und doch entstand in diesen Jahren eine der einflussreichsten ästhetischen Strömungen des 20. Jahrhunderts.
Streng genommen gibt es ihn gar nicht: den sogenannten Bauhausstil. Es handelt sich eher um eine Sammlung von Stilrichtungen, die aus der Idee des Bauhauses abgeleitet wurden und viele Veränderungen erfahren haben.
Ich versuche daher gar nicht erst eine allgemeingültige Definition hier zu formulieren.
Viele zeitlos einfachen aber ästhetischen Häuser haben ihr Design aus der „BAUHAUS“ genannten Architekturschule. Auf Schnörkel und Verzierungen wird bewusst verzichtet, dennoch erzeugen ansprechende Formen eine eigene Schönheit.
Auffällig für mich ist die Kombination von runden und eckigen Haus-Teilen und Elementen, die trotz der Einfachheit eine Lebendigkeit ausstrahlen.
Ursprünglich sollte vor allem Kunst und Handwerk verbunden werden – die ersten Werkstätten wurden von einem Künstler und einem Handwerksmeister gemeinsam geleitet.
Der Bauhausstil gilt als Aufbruch in die Moderne und erstreckt sich in viele Bereiche über die Architektur hinaus wie Beleuchtungs- und Möbeldesign.

Der Bauhausstil

Walter Gropius hat das Bauhaus ins Leben gerufen, Bild aus 1919
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Gropius
OC-Code ist die Farbe des Drahtes in Englisch.