Jaufenpass - Kehre 8
Passo di Monte Giovo - Tornante 8

Zur Erinnerung an die
Eröffnung der Jaufenstraße.
Erbaut unter der glorreichen
Regierung Sr. Majestät
Kaiser Franz Joseph I.
in den Jahren 1905-1911.
Statthalter: Exzellenz
Markus Freih. von Spiegelfeld.
Obermaumeister:
Hofrat Philipp Krapf.
Bauleiter:
Oberingenieur Alois Krapf.
15. Jun 1912
Der Name Jaufen geht auf das alpenromanische juvu (lateinisch iugum) mit der Bedeutung „Joch“ zurück.
Der Jaufen wurde wohl schon in der Steinzeit recht rege von Jägern begangen; Funde, die man an einem breiten Bergkamm zwischen der heutigen Straße und dem alten Jaufenweg machte, zeugen davon.
Schon früh wurde der alte Pfad von den Römern ausgebaut, mutmaßlich sogar noch einmal umfangreich kurz nach dem Jahr 200. Zu dieser Zeit baute man die Brennerstraße als befahrbare Trasse aus (Via Raetia); da sich jedoch der Ausbau der Straße durch die Eisackschlucht verzögerte, baute man als Ersatz den Saumweg über den Jaufen aus. Dieser war teilweise sogar schon gepflastert, aber allenfalls nur von zweirädrigen Karren befahrbar.
Im Hinblick auf die Wichtigkeit dieser Verbindung wurde eine Straße auf den Jaufenpass erst relativ spät erbaut, nämlich in den Jahren 1903–1912. An ihre feierliche Eröffnung, die von zahlreichen Honoratioren des Kronlandes Tirol zelebriert wurde, erinnert eine Marmor-Stele beim Jaufenhaus. Bis dahin nutzte man für den Passverkehr den alten und steilen Saumweg. Anders als die heutige Straße verlief dieser etwas weiter westlich, dennoch nutzt auch die Autostraße zum Teil die alte Route, indem sie ebenfalls nicht durch das Jaufental zum Pass ansteigt, sondern über den Jaufenwald genannten Höhenrücken zwischen Jaufental und Ratschingstal führt. Anders als der steile Anstieg aus dem Jaufental ermöglichte diese Trassenführung einen relativ leichten Anstieg, der sich auch bei der Autostraße darin zeigt, dass auf der Nordrampe deutlich weniger Kehren und Brücken notwendig sind als auf der Südrampe.
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Il nome Jaufen risale al romancio alpino juvu (latino iugum) che significa "giogo".
Il Giovo era probabilmente già utilizzato attivamente dai cacciatori nell'età della pietra; lo testimoniano i ritrovamenti effettuati lungo un ampio crinale tra l'attuale strada e l'antico sentiero del Giovo.
L'antico sentiero fu ampliato già dai Romani, presumibilmente in modo ancora più esteso poco dopo il 200. A quel tempo, la strada del Brennero fu ampliata come percorso percorribile (Via Raetia); tuttavia, poiché il prolungamento della strada attraverso la Gola dell'Isarco fu ritardato, fu costruita la mulattiera attraverso il Giovo come sostituzione. Era già in parte asfaltata, ma nel migliore dei casi percorribile solo da carri a due ruote.
Data l'importanza di questo collegamento, la strada per il Passo della Giovenca è stata costruita relativamente tardi, negli anni 1903-1912. Una stele di marmo presso la Jaufenhaus ne ricorda l'inaugurazione, celebrata da numerosi dignitari del Tirolo. Fino ad allora, la vecchia e ripida mulattiera era stata utilizzata per il traffico di passaggio. A differenza della strada odierna, correva un po' più a ovest, ma anche la strada automobilistica utilizza in parte il vecchio percorso, in quanto non sale attraverso la Jaufental fino al passo, ma conduce invece sulla cresta tra la Jaufental e la Ratschingstal chiamata Jaufenwald. In contrasto con la ripida salita dalla Jaufental, questo percorso ha permesso una salita relativamente facile, che si riflette anche nel fatto che i tornanti e i ponti sulla rampa nord sono significativamente meno numerosi rispetto alla rampa sud.
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