Zum Cache:
- Bitte nicht nachts und nicht in der Dämmerung suchen - es gibt eine sehr aktive Jägerschaft in Wiesensteig.
- Ebenso auf keinen Fall während des Liftbetriebs suchen.
- Nutzt bitte die angegebenen Wegpunkte für die Wegführung. Lauft auf keinen Fall die Wege an der Mattenschanze! Wenn ihr beide Wegpunkte nutzt, seid ihr am Ende eine kleine Runde gelaufen.
- Wir haben extra eine große Lock&Lock-Box gewählt, in die auch Tauschgegenstände passen - so wie früher!
- Wer länger bleiben möchte: Am Parkplatz befinden sich eine Grillstelle und Wohnmobil-Stellplätze.
Skisprungschanzen in Wiesensteig
Am 2. Juni 2002 wurde die jetzige K20-Mattenschanze eingeweiht.
Doch schon seit 1929 stand an diesem Hang in Wiesensteig eine Skisprungschanze. Die Reste der 1958 erbauten K60-Mattenschanze sind heute noch zu sehen:
- Neben der jetzigen Schanze ist deutlich der Aushub der ehemaligen Aufsprungbahn zu erkennen.
- Im Hang liegen noch einige Fundament-Brocken des ehemaligen Turms im Gelände, von dem aus der Anlauf erfolgte.
Zwischenzeitlich traf sich hier die nationale Skispringer-Elite zu Trainingslehrgängen. Ein Interview mit dem damaligen Bundestrainer Ewald Roscher während eines Trainingslehrgang im Jahre 1962 in Wiesensteig findet sich noch heute in der ARD Mediathek.
Wiesensteig erlangte mit seiner jetzigen K20-Mattenschanze im Jahre 2009 leider tragische Berühmtheit. Damals sauste ein 37-jähriger Mann mit einer Bierbank die Schanze hinab... und starb. Über den Vorfall wurde überregional in den Medien berichtet, wie bspw. in einem Artikel der Welt.
Atlaszedern gegen den Klimawandel
Übrigens: Am 25.11.2021 wurden westlich des Verstecks Atlaszedern gepflanzt. Wiesensteig ist damit die erste Kommune im Landkreis, die diese Baumart anpflanzt. Ziel ist es, den Wald mit neuen Arten gegen den Klimawandel zu wappnen. Die Atlaszeder stammt aus den Gebirgen Marokkos und Algeriens und könnte auch mit den schwierigen Bodenverhältnissen der Schwäbischen Alb zurecht kommen. Im Moment sind die jungen Bäume noch an ihren Kunststoffröhren zu erkennen, die sie gegen Wildverbiss schützen sollen. (vgl. Pressemitteilung des Forstamts)
Wir sind gespannt, wie sich der Anblick in den nächsten Jahren und freuen uns über Fotos, die diesen Prozess dokumentieren.
