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Zukunftsbahnhof Coburg Traditional Cache

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magiChris: Platz für Neues

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Hidden : 6/1/2022
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Der Bahnhof Coburg wurde mit der Werrabahn, einer eingleisigen Hauptbahn von Eisenach über Meiningen nach Lichtenfels, in den Jahren 1857 bis 1858 durch die Werra-Eisenbahn-Gesellschaft erbaut. Er hat eine zentrale Funktion im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr für Coburg und das Umland.

Bahnhof vor 2020

Der Bahnhof wurde im Überschwemmungsgebiet der Itz in erhöhter Lage errichtet. Mit der Inbetriebnahme des Streckenabschnittes von Coburg nach Lichtenfels im Jahr 1859 wurde er im Eisenbahnbetrieb Wechselstation der Werra-Eisenbahn-Gesellschaft und der Königlich Bayerischen Staatsbahnen. Für die Mitbenutzung der betrieblichen Anlagen musste die Bayerische Staatsbahn Miete bezahlen. In den folgenden 60 Jahren wurde der Bahnhof vor allem durch Kaiser, Zaren, Könige und Fürsten bekannt, die dort anlässlich des Besuchs ihrer Verwandten aus dem Hause Sachsen-Coburg und Gotha eintrafen oder abreisten. Aufgrund des wachsenden Verkehrs, insbesondere durch die Integration in das Streckennetz der preußischen Staatsbahn 1895 und die Nebenbahnen nach Bad Rodach und Weidhausen mussten die baulichen Anlagen Anfang des 20. Jahrhunderts vergrößert werden. Dazu wurde 1903 anderthalb Kilometer südlich des Bahnhofs ein Güterbahnhof als eigenständige Betriebsstelle in Betrieb genommen.

Nach dem Bau des neuen Güterbahnhofs war eine Erweiterung des Personenbahnhof notwendig, die 1911 nach Finanzierungsvereinbarung zwischen der preußischen Eisenbahnverwaltung und der Stadt in Angriff genommen wurde. Mit dem Bau des neuen Empfangsgebäudes, welches das erste Stationsgebäude ersetzen sollte und des separaten Fürstenbaus wurde erst nach dem Vorliegen verschiedener Entwürfe Anfang 1914 begonnen.

Ein Teil der Gebäude konnte noch bis Ende 1916 fertiggestellt werden, danach ruhten die Arbeiten wegen des Ersten Weltkriegs bis 1919. Die Einweihungsfeier des Empfangsgebäudes fand schließlich am 3. Dezember 1923 statt. Durch die Grenzziehung nach dem Zweiten Weltkrieg wurde auf der Werrabahn zwischen den Bahnhöfen Eisfeld und Görsdorf sowie auf der Strecke nach Sonneberg zwischen Neustadt und Sonneberg der Bahnbetrieb eingestellt. Dadurch sank die Bedeutung des Knotenbahnhofes drastisch. 1950 wurde der Bahnhof elektrifiziert. Es handelte sich um eine der ersten Elektrifizierungen nach dem Krieg, die die Verbundenheit zwischen dem Freistaat Bayern und dem 1920 mit ihm vereinigten Coburger Land demonstrieren sollte. Ende der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts wurden für den Bau der Stadtautobahn die westlichen Bahnhofsgleise und ein Bahnsteig demontiert sowie das südliche Stellwerk Cs durch einen Neubau ersetzt, fünfzehn Jahre später erfolgte ein weiterer Rückbau der Gleise und eine Vereinfachung des Spurplanes, insbesondere der südöstlichen Abstellgruppen. Seitdem gibt es zwei ungefähr 250 Meter lange Inselbahnsteige und den Hausbahnsteig.

Seit August 2020 hat die DB die städtische Visitenkarte Coburgs verschönert. Der Bodenbelag in der Unterführung und der Empfangshalle wurde vollständig erneuert. Echtes Highlight ist die Hallenmitte: Das historische Schachbrettmuster mit Blindenleitsystem unterstreicht die Form des Gebäudes. Die ehemaligen Schaufenster des Buchladens Ludwig hat die DB zu komfortablen Sitznischen umgestaltet, die ein entspanntes Warten auf den nächsten Fern- oder Regionalverkehrszug ermöglichen. Auch in der Mitte der Halle sind neue moderne Sitzinseln entstanden, die mit ihren Leuchtbäumen für eine angenehmere Atmosphäre sorgen und auch die Akustik aufgrund der hohen Decken deutlich verbessern. Die neu gestalteten seitlichen Rundbögen geben einen Einblick in die Geschichte des Bahnhofs Coburg. Im Durchgangsbereich zur Unterführung können sich Reisende an Automaten rund um die Uhr mit Fahrkarten, Snacks und Getränken versorgen.

Neue Banhofshalle

Die Stadt Coburg hat mit einer Touch-Informationsvitrine im Bahnhofsgebäude eine optimale erste Anlaufstelle für Tourist:innen errichtet. Reisende und Besucher:innen in Coburg erwartet nun mehr Farbe und Komfort am Bahnhof. Über das „Sofortprogramm Bahnhöfe“ der DB und des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) werden bis Ende des Jahres zusätzlich die Fassade des Empfangsgebäudes saniert, Fenster überarbeitet bzw. teils ausgetauscht und das Dach des ehemaligen Fahrradladens neugestaltet. Die restlichen Sanierungsarbeiten an der Unterführung wurden Ende 2021 abgeschlossen.

Unterführung

„Der neue Zukunftsbahnhof ist Coburgs Tor zur Welt und zugleich das Tor der Welt zu Coburg. Besucher und Pendler erhalten nun endlich schon im Bahnhof einen ersten repräsentativen Eindruck auf unsere schöne Stadt. Zudem eröffnet der Zukunftsbahnhof für Coburg auch Zukunftsperspektiven: In einer Stunde ist man in Nürnberg, in gut zwei Stunden in München oder Berlin. Verbunden mit Homeoffice wird unsere lebenswerte Stadt zur echten Alternative für Pendler, die die hohen Wohnpreise in den Ballungszentren nicht zahlen wollen. Ich danke Bahn, Bund und Freistaat für die tolle Gestaltung, die Coburg insgesamt aufwertet.“, sagte Dominik Sauerteig, Oberbürgermeister der Stadt Coburg.

Insgesamt investieren Bund, Freistaat Bayern, Deutsche Bahn und die Stadt Coburg rund 5,1 Millionen Euro in mehr Komfort am Bahnhof. Coburg ist neben Freising einer der zwei ausgewählten Zukunftsbahnhöfe in Bayern. Insgesamt haben 16 Bahnhöfe bundesweit das Label Zukunftsbahnhof. Die Bahn testet dort verschiedene neue Ideen und Services. Alle Zukunftsbahnhöfe werden zudem mit 100 Prozent Ökostrom betrieben.

Vorsicht beim Heben des Caches (Sehr muggelig)!
Beim zurück legen, darauf achten, das die Dose wirder exakt gerade hängt!

Bitte Stift mitbringen!

Additional Hints (Decrypt)

Nz snyyraqra anff

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)