Beiersdorf wurde 1267 erstmals urkundlich erwähnt als "Villa Beigerstrop". Angelegt als ein Angerdorf, ist diese Struktur heute nur noch teilweise erkennbar, da der Anger durch Bebauung zu einem rechteckigen Platz verengt ist. Beiersdorf war infolge seiner Lage militärischer Stützpunkt. Der Ort liegt an der uralten Handelsstraße von Berlin zur Oder, die zwar noch vorhanden ist, aber nur noch als Feldweg genutzt wird. Die Straße diente auch als militärische Einbruchstraße bei der Eroberung des Barnim. In Beiersdorf sind die Ruine der Dorfkirche, zwei Backhäuser (Straße der Jugend und Taschenberg), das sogenannte Westfalenhaus (ungefähr 1,5 km in Richtung Beerbaum) und die Bockwindmühle als Baudenkmale ausgewiesen.
Der ca. 1.569 ha große Ortsteil Beiersdorf befindet sich im westlichen Teil des Amtes Falkenberg-Höhe im Landkreis Märkisch-Oderland im Land Brandenburg.
Von Berlin auf der B 158 über Ahrensfelde bis nach Tiefensee und weiter auf der L 23 Richtung Eberswalde über Freudenberg sind es ca. 30 km bis nach Beiersdorf. Auch über Bernau entlang der L 236 ist der Ortsteil Beiersdorf zu erreichen.
Im Ort gibt es 8 Infotafel, die zum 750. Jubiläum aufgestellt wurden.
Final liegt bei N52° 41.ABC E13° 47.DEF