Mystery zum Lab "Der Bau des Hönebachtunnels"
In diesem Mystery erhaltet ihr alle Informationen, die ihr benötigt, um die Fragen an den Labstationen zu beantworten. Am besten schreibt ihr euch die Lösungen auf! Und am Ende gibt es auch noch eine Dose.

Der Bau des Hönebachtunnels war damals schon ein internationales Projekt. Der englische Ingenieur George Stephenson, Hauptverantwortlicher für die weltweit erste Eisenbahn in England erstellte auch das Gutachten, wonach die Strecke über Hönebach und Rotenburg die einzig mögliche auf der Friedrich-Wilhelms-Nordbahn sei. Erbaut wurde der Tunnel im Zeitraum von 1845 bis 1848 von der belgischen Firma Gottard. Da die Bahnstrecke noch nicht fertiggestellt war, wurde er dann am 29.08.1849 in Betrieb genommen. Erste Initiativen zum Bau einer Eisenbahn in Hessen kamen aus der Privatwirtschaft: Carl-Anton Henschel machte diesbezüglich eine Eingabe bei der Ständeversammlung. Und es könnte auch der "Drache" gewesen sein, der von der Firmal Henschel in Kassel hergestellt wurde, der als erste Dampflokomotive den Hönebachtunnel durchquerte.

Der Durchbruch des Tunnels erfolgte in der belgischen Unterfangungsbauweise (! - richtige Schreibweise. Auf der zweiten Zeichnung steht es leider falsch). Hierdurch konnte teures Stützmaterial eingespart werden.

https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/klassischer-tunnelvortrieb/8379
Auf dieser Seite sind die verschiedenen Formen noch einmal anschaulich erklärt.

Die Arbeiten waren beschwerlich. Ca. 400 Tage dauerte es, bis der Durchbruch erzielt war. Das heißt, durchschnittlich schafften die Arbeiter 2,4m pro Tag.
Während des II. Weltkrieges bot der Hönebachtunnel den Menschen Schutz und Sicherheit bei Fliegerangriffen. Im August 1913 war es jedoch zu einem dramatischen Unfall gekommen. Bauarbeiter waren im Tunnel, als sie einen Zug passieren lassen mussten. Dafür verließen sie die Gleise. Im Anschluss übersahen sie jedoch einen Eilzug, der aus der Gegenrichtung kam: vier der Arbeiter wurden erfasst und getötet.
Der Hönebachtunnel mit seinen beiden gleich (mit jeweils zwei Doppeltürmen) gestalteten Portalen gehört zu den hessischen Kulturdenkmälern. Zwei der ehemals drei Rauchabzugstürme sind noch erhalten und ihr könnt sie im Rahmen des Labcaches entdecken. Der Bau des Tunnels hat das Landschaftsbild auch in der Weise beeinflusst, als die großen Mengen an Abraum zu einem Hügel zwischen der südlichen und der nördlichen Thüringer Straße aufgeschüttet wurde.
Berechnung der Koordinaten:
N 50° 56. [Summe der Ziffern, die an Rauchabzugskamin2 erfragt werden] + [BWW der Lösung von Rauchabzugskamin1] + 179
E 009° 55. [Lösung "Blick auf das Ostportal x 10] + [Lösung Westportal] + [Buchstabenanzahl "Auf dem Ostportal"] + 256