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Ein Wochenende in Duisburg Mystery Cache

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Fräulein_K: Da die Dose in regelmäßigen Abständen gemuggelt wurde, ist an dieser Stelle Schluss. Ich schaue nach einem passenderen Versteck :)
Danke für die lieben Kommentare :)

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Hidden : 10/18/2022
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Mit diesem Cache möchte ich vor allem den Leuten eine Freude machen, die in der Geschichte auftauchen. Ihr macht Duisburg für mich zu einem Zuhause – und das nicht nur, weil wir mittlerweile alle dieses wundervolle Hobby teilen. :)

 

Dieser Mystery ist eine Schnitzeljagd der anderen Art und Weise. Ein Escape-Room für die Couch, die man nur zum Bergen des Finals verlassen muss.

Es funktioniert so:

 

Ihr findet hier nummerierte Textabschnitte, deren Nummern sich ebenfalls auf der zugehörigen Stadtkarte (siehe Fotos) wiederfinden.

Als erstes lest ihr natürlich Textabschnitt Nummer 1. Dort findet ihr Schlüsselbegriffe und Hinweise, die euch zu der nächsten Nummer auf dem Bild führen. Die Nummer, die bei dem nächsten Punkt auf der Karte steht, ist dann dementsprechend der Text, den ihr als nächstes lesen müsst. So lest ihr die Textabschnitte nicht nach der Reihenfolge, sondern ihr springt ein bisschen hin und her. Das ist beabsichtigt. Die Reihenfolge, in der ihr die Textabschnitte gelesen habt, müsst ihr euch notieren, denn die führt euch am Ende zur Dose.

Wichtig ist bei dieser Schnitzeljagd vom Sofa aus also, dass ihr genau lest und euch auch die Karte genau anschaut.

Um schließlich die Koordinaten für das Final zu erhalten, müsst ihr euch, wie bereits erwähnt, die Reihenfolge der gelesenen Texte notieren und am Ende in die Formel einsetzen. Dann noch ein bisschen rechnen und voilá – ihr erhaltet den Bestimmungsort.

 

Wenn ihr Fragen zur Vorgehensweise habt, dürft ihr mir natürlich gerne schreiben! Ich antworte dann so schnell ich kann. :)

 

Ach, und eine Anmerkung noch: Diese Geschichte ist weder autobiographisch, noch erhebt sie Anspruch auf Logik oder vollkommene Korrektheit. Einige Aspekte sind inhaltlich nicht schlüssig (was ist zum Beispiel mit dem Gepäck? Und was soll diese komische Reiseroute? Und wann kommt endlich der Freund ins Spiel?), aber das ist für die Sache an sich irrelevant. Die Geschichte ist einfach Mittel zum Zweck und dient einzig und allein der Unterhaltung, beziehungsweise dem Finden des Finals. :)

 

Wenn sonst so weit alles klar ist, kann's ja losgehen...

Viel Spaß!

 

 

 

 

 

Ein Wochenende in Duisburg

 

Freitag, 15:30 Uhr. Eine wirklich anstrengende Woche geht zu Ende, doch Kathi ist nicht schlapp und müde, sondern voller Freude und Aufregung. Denn heute sieht sie endlich ihren Freund  wieder, mit dem sie nun schon seit einem Jahr eine Fernbeziehung führt und den sie darum nur an Wochenenden sieht. An ihren bisherigen Wochenenden in Duisburg hat sie schon einiges erlebt und auch ein paar neue Freunde gefunden – beziehungsweise wurde sie von den Freunden ihres Freundes adoptiert. :)

 

Wenn du wissen willst, was sie dieses Wochenende alles erlebt, fang bei 1 an zu lesen!

 

1. Alles, was sie für das Wochenende braucht, hat Kathi in ihren Rucksack gestopft. Sie macht schon mal ihre Jacke zu, denn gleich muss sie aussteigen. „Nächster Halt: Duisburg Hauptbahnhof. Ausstieg in Fahrtrichtung rechts!“, ertönt auch schon die mechanische Stimme. Plötzlich klingelt ihr Handy. Nicole ruft an. „Ja?“, geht Kathi ran. „Hi Kathi, hab gehört, du bist unterwegs nach Duisburg! Hast du Lust, dass wir uns am Magic Mountain treffen? In einer Stunde?“ Kathi stimmt zu, beteuert noch, dass sie sich freut, und legt auf.

 

2. Im Krankenhaus angekommen dauert natürlich alles ewig. Formulare ausfüllen, warten, vor Kathi sind noch vier andere Leute, warten, warten, warten. Es ist spät und Nicole und Ramona verabschieden sich, nachdem Kathi versichert hat, dass sie das hier auch alleine schafft. Gerade als die beiden weg sind, wird Kathi aufgerufen. Da sie aber nicht laufen kann, holt Pflegerin Sabrina ihr einen Rollstuhl und schiebt sie zum Röntgen. Da viel los ist, spricht Kathi mit keinem Arzt, sondern Sabrina erklärt ihr, was los ist. „Also, gebrochen ist nichts. Da ist eine kleine Zerrung. Kühl das heute Nacht und im Bett ist der Fuß ja hochgelagert. Morgen solltest du ihn aber etwas bewegen. Geh doch am Kapellchen in Serm spazieren, da ist es wirklich schön und total ruhig.“ Kathi bedankt sich für das nette Gespräch und den guten Tipp und nimmt sich ein Taxi zu ihrem Freund nach Hause. Dort kühlt sie ihren Fuß und schläft bald ein.

Am nächsten Morgen setzen die beiden dann Sabrinas Tipp um.

 

3. Gemeinsam fahren die vier nach Wedau ins Schützenheim der Schützenbruderschaft St. Sebastianus von 1420. Dort werden sie von Pascal begrüßt, der draußen auf die Gruppe wartet. Zusammen gehen sie in das Schützenhaus, wo schon einige andere Leute sind. Es sind vier beleuchtete Dartscheiben aufgebaut. An jeder Scheibe stehen zwei Leute, die Pfeile werfen und eine Person, die die Punkte aufschreibt. Einige sitzen an den Tischen, trinken etwas und quatschen miteinander oder beobachten die laufenden Spiele. Insgesamt sind etwa 20 Menschen jeden Alters dort und die Atmosphäre ist ein bisschen wie in einer Kneipe. Jeder spielt gegen jeden, hier wird gewonnen und gejubelt, dort wird gelacht, jemand anders ist frustriert, weil er verloren hat. Nach einigen Stunden macht sich jedoch Hunger in der Gruppe breit und Kathi schlägt vor, im Innenhafen etwas essen zu gehen. Und das machen sie dann auch.

 

4. Am Kapellchen in Serm (eigentlich St. Dionysius Kapelle) ist es, wie von Pflegerin Sabrina versprochen, super ruhig und wirklich schön. Gerade morgens, wenn die Welt noch nicht ganz wach ist. Rechts und links nur Felder, man hört Vögel zwitschern, Insekten fliegen vorbei. Hier fühlt Kathi sich sehr wohl – hier ist es fast wie im Sauerland, wo sie herkommt.

Kathi und ihr Freund Dome gehen langsam den Weg zwischen den Feldern und Kathis Fuß tut immer weniger weh. Trotzdem setzen sie sich auf eine Bank und genießen kurz die frische Luft und die Ruhe. In der Ferne, hinten bei den Häusern, sehen sie ein Auto losfahren. Es biegt ab und fährt genau auf sie zu. „Wo will der denn hin, hier ist doch nichts“, sagt Dome. „Hm“, grunzt Kathi. Da ist das Auto auch schon bei den beiden angekommen und hält an. Das Fenster geht runter und drin sitzt Vanessa: „Guten Morgen ihr zwei! Ich bin auf dem Weg in die Stadt. Die Feuerwache 110 hat doch heute Tag der offenen Tür und stellt sich ein bisschen vor! Kommt ihr mit?“

 

5. Wie am Abend zuvor verabredet, treffen sich Philipp, Dome, Vanessa und Kathi am nächsten Morgen um halb 11 an der Leibniz-Gesamtschule in Hamborn. Dass Kathi hier einmal arbeiten würde, weiß sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ebenfalls weiß sie nicht, wie wohl sie sich an dieser Schule fühlen würde und dass sie Kolleginnen und Freundinnen wie Simone und Manja finden würde, die ebenfalls Geocacher sind...

Philipp, Dome, Vanessa und Kathi parken zwischen den Bäumen in der Fürst-Pückler-Straße und gehen von hier aus in den Botanischen Garten. Es gibt viel zu entdecken, überall wachsen schöne und interessante Pflanzen, es gibt einen Teich, in dem Frösche wohnen und auch ein Schmetterlingshaus. Da klingelt Domes Handy. „Ja? Hallo Pascal? Ich mach dich auf laut, warte kurz.“ „Moin Dome, was machst du heute? Ich hätte Lust, eine Runde zu darten, wie sieht's aus?“ Dome erklärt, dass er nicht alleine ist und eigentlich schon verplant ist. „Bring doch alle mit!“, schlägt Pascal vor. Nach kurzem Blick in die Runde stimmt Dome zu.

 

6. Gesagt, getan. Am Hauptbahnhof angekommen, steigt Kathi in das nächste Taxi und fährt zum Magic Mountain (auch Tiger and Turtle). Ihre liebste Duisburger Sehenswürdigkeit – hat sie sich doch damals bei einem Date genau hier in ihren Freund verliebt. :)

Als sie sich auf dem Weg nach oben macht, sieht sie schon von weitem Nicole dort stehen. Doch sie ist nicht alleine... Kathis Brille ist etwas dreckig und sie muss erst näher ran, um zu erkennen, dass Ramona bei ihr ist! „Was machst du denn hier? Wie schön, dass du auch da bist!“, begrüßt Kathi sie. Nach kurzem Plausch zu dritt zückt Ramona drei Karten hinter ihrem Rücken hervor: Eintrittskarten für's Stadion! MSV gegen Hintertupfingen, super! Kathi freut sich ganz besonders, endlich mal wieder ein Fußballspiel im Stadion mitzuerleben. So machen sie sich auf den Weg.

 

7. Am Stadion angekommen, kaufen die drei sich kurz vor Anpfiff natürlich erstmal die obligatorische Stadionwurst und ein Bier. Dann geht es auch schon los:

Die Stimmung im Stadion ist großartig! Die Zuschauer erwarten ein echtes Top-Spiel. Der MSV spielt eine starke erste Halbzeit, die leider 0:0 ausgeht. Jetzt ist Zeit für ein weiteres Bier, also auf zum Getränke-Stand. Nach kurzem Schlangestehen begibt Kathi sich mit drei Bier zurück zu den Mädels. Prost.

Dann geht’s weiter. Nach weiteren spannenden 30 Minuten steht es mittlerweile 1:1. Hier ein Pass, da wird gefoult, buuuuuh pfuuuiiiii, die Zeit rennt. „Auf geht’s, Duisburger Jungs! Schießt ein Tor für uuuuuuns!!!“ singen alle gemeinsam. Und laut. Und dann – 89. Minute – fällt tatsächlich das 2:1! TOR! TOR! TOOOOOOR!!!! Es gibt Bierduschen, alle auf Duisburger Seite liegen sich jubelnd in den Armen, es ist ein Fest! Da, plötzlich: Kathi spürt einen stechenden Schmerz im Knöchel und findet sich auf dem Boden liegend wieder. Sie ist beim Torjubel umgeknickt. Es sieht gar nicht gut aus, sie kann ihren Fuß nicht mehr bewegen. Sanis kommen herbei geeilt. „Ja, das muss geröngt werden. Ab ins Krankenhaus, sofort.“

 

8. Das sind die Duisburger Werkstätten. Hier arbeiten Menschen mit Handicap und verdienen so ihr Geld. Obwohl Kathi schon viele Jahre Briefmarken für Bethel sammelt und sich, wann immer sie kann, für andere und schwächere einsetzt, kommt sie an diesem Wochenende hier nicht vorbei. Das ist leider falsch! Lies noch einmal den letzten Textabschnitt...

 

9. Über die Brücke der Solidarität ist Kathi schon oft gefahren. Meistens als Beifahrerin, weil sie diesen Pseudo-Kreisverkehr auf der anderen Rheinseite nicht versteht. So etwas gibt es im Sauerland nicht. So ist sie auch ganz froh, dass sie an diesem Wochenende hier nicht drüber fahren muss. Wenn du hier gelandet bist, lies noch einmal den letzten Textabschnitt.

 

10. Klar kommen die beiden mit. Denn die Feuerwache 110 ist die, an der auch Philipp stationiert ist. Vielleicht treffen sie ihn ja. Denn so ausgebucht, wie er immer ist, ist das eine echte Seltenheit.

An der Wache angekommen, schauen sie sich erstmal um. Dabei teilen sie sich aus Versehen auf, und jeder zieht alleine los. Kathi schaut sich die draußen stehenden Feuerwehrautos, die Drehleiter, das Löschfahrzeug und alle anderen Fahrzeuge nur im Vorbeigehen an. Sie interessiert sich mehr für die Übungen, die die freiwilligen und Berufsfeuerwehrleute vorführen. Schläuche aus- und aufrollen, mit dem Schlauch auf ein Ziel spritzen, eine Hand voll Mehl in ein Lagerfeuer schmeißen, um eine Mini-Mehlstaubexplosion herbeizuführen. Es gibt viel zum Mitmachen und Ausprobieren und natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Am Grill trifft Kathi Dome und Vanessa wieder und als große Überraschung: Auch Philipp! Er gibt heute den Grillmeister. Gemeinsam essen sie eine Kleinigkeit und verquatschen sich so sehr, dass plötzlich schon Abend ist.

Bevor sie alle nach Hause fahren, verabreden sie sich noch für den nächsten Tag. „Also um halb 11 an der Leibniz-Gesamtschule, ja?“ „Genau!“

 

11. Nicht alle, die beim Dart im Schützenheim dabei waren, kommen auch mit in den Innenhafen. Dafür wurden aber noch einige andere Leute angerufen und eingeladen.

Am Ende eines wirklich erlebnisreichen Wochenendes in Duisburg sitzt Kathi nun also mit Nicole und Ramona, Sabrina, Vanessa und Philipp, Simone und Manja und ihrem Freund Dome in einem Lokal im Innenhafen. Sie essen gutes Essen, trinken leckere Cocktails, lachen, quatschen, genießen das Leben.

Und gleichzeitig ist Kathis Herz ein bisschen schwer, weil sie noch heute die Stadt verlassen und wieder zurück ins Sauerland fahren muss, da sie ja am nächsten Tag wieder arbeiten muss...

Doch jetzt, in diesem Augenblick, ist sie einfach nur glücklich und dankbar und freut sich, so einen schönen Abend verbringen zu können. :)

 

12. Den Landschaftspark Duisburg-Nord kennt Kathi schon lange. Sie hat schon viele Dokumentationen und Reportagen über diesen Ort im Fernsehen geschaut und findet alles hier super interessant. Eines Tages wird sie sich hier auch selber überwinden und auf den Hochofen gehen, um einen Virtual-Cache machen zu können. Doch noch ist es nicht so weit und auch an diesem Wochenende fährt sie nur mit dem Auto dran vorbei, geht jedoch nicht in den Park. Lies noch einmal den letzten Textabschnitt.

 

13. Den Stadtwerketurm sieht man schon von weitem. Besonders nachts, wenn er grün beluchtet ist. Kathis Freund Dome hat irgendwie eine emotionale Bindung zu diesem ihrer Meinung nach komischen Gebilde, doch sie selbst kann nicht so recht etwas damit anfangen. So ist es kein Wunder, dass sie hier nicht vorbei kommt. Lies noch einmal den letzten Text.

 

Reihenfolge der gelesenen Textabschnitte:

1                
A B C D E F G H

 

 

Das Final findet ihr dann bei
N [G][A]° [D] [(C+D)] . [(B-E)] [(I-D)] [(H+H)]

E 00B° [(F· 4)+B] . [(I-F-A)] [E] [(H+H)] wink

 

 

 

Nach erfolgreicher Logbuchsignatur dürft ihr euch gerne noch folgenden Banner ins Profil kopieren:

Hier der Link dazu:

<a href="https://www.geocaching.com/geocache/GCA1306_ein-wochenende-in-duisburg"><img src="https://img.geocaching.com/cache/large/afed076e-c423-4507-aa20-c06c1d98118d.png" alt="Banner" title="Banner" width="240"></a>

 

 

 

An dieser Stelle bleibt mir nur noch, mich bei meinem Beta-Cacher Giftmixer zu bedanken. :)

 

 

Und nun: Happy hunting!

Additional Hints (Decrypt)

Fgrva

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)