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Gotteshäuser: Christianskirken #6 Multi-Cache

Hidden : 11/12/2022
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Die Dose ist von einem Rollstuhl aus erreichbar, der T-Wert resultiert aus dem Weg von der Kirche zur Dose.

Die Christianskirken ist die Kirche der evangelisch-lutherischen Dänischen Seemanns- und Auslandskirche in Berlin. 1919 wurde sie als erste dänische Auslandskirche gegründet, 2004 erfolgte der Zusammenschluss mit der dänischen Seemannskirche. Sie vernetzt die im Ausland befindlichen dänischen Kirchengemeinden und untersteht einem Bischof der Dänischen Volkskirche. Die Berliner Christianskirke steht im Ortsteil Wilmersdorf.

Vorläufer der Christianskirken ist der 1880 für die dänischen Reisenden wie Handwerker, Ingenieure oder Studenten gegründete Verein Freja, benannt nach der nordischen GöttinFreya. Die damals rund 2000 Dänen in Berlin organisierten sich 1909 in dem VereinDraußen, den die christliche Kinder- und Jugendorganisation skandinavischer Handwerker gegründet hatte.

Im Jahr 1896 führte ein dänischer Pastor zum ersten Mal beim CVJM in der Wilhelmstraße 34 einen Gottesdienst in Berlin durch. Auf der Grundlage der Ideen des dänischen Theologen und Reformators Hans Tausens gründeten dänische Christen 1912 ihre eigene Kirchengemeinschaft, zugehörig zur evangelisch-lutherischen Folkekirke Dänemarks. Die Gottesdienste fanden zunächst in den Räumlichkeiten der böhmisch-lutherischen Gemeinde statt, deren Gemeindesaal sich in der Neuenburger Straße 3 in der Nähe des Halleschen Tores befand.

Für die dänische Kirchengemeinde hatte der Architekt Otto Bartning einen Kirchenbau entworfen, der wegen der Inflation nicht verwirklicht werden konnte. So ließ der Kirchenvorstand von einem anderen Architekten (Name nicht bekannt) ein kleines Kirchengebäude im expressionistischen Stil entwerfen, welches auf einem Hinterhof in der damaligen Königgrätzer Straße (seit 1947 Stresemannstraße) nahe dem Anhalter Bahnhof errichtet wurde. Im Jahr 1928 fand die Kirchweihe statt. Das Gotteshaus erhielt seinen Namen nach König Christian X.: Christianskirken.

In der Zeit des Nationalsozialismus nutzten zahlreiche Geistliche der Bekennenden Kirche die Christianskirken als Treffpunkt und Zufluchtsstätte. Das Gotteshaus erlitt im Zweiten Weltkrieg keine bedeutenden Schäden und konnte gleich nach Kriegsende wieder gottesdienstlich genutzt werden.

Da das Grundstück 1965 an die Deutsche Bundespost verkauft werden musste, erwarb die Gemeinde das Grundstück Brienner Straße 12, auf dem sich die Ruine des ehemaligen Altersheims der schwedischen Victoriagemeinde befand. Der jetzige Bau erfolgte unter Verantwortung des damaligen Pfarrers Olav Refshauge und wurde am 15. Oktober 1967 eingeweiht.

Der einfache Kirchenbau orientiert sich stilistisch an skandinavischer Architektur. In dem freistehenden hölzernen Glockenstuhl, den dänische Pfadfinder spendeten, hängt die Kirchenglocke aus der ersten Dänen-Kirche. Im Inneren gibt es schlichte hölzerne Stühle, viele holzgetäfelte Wandteile, eine flache Holzdecke und eine kleine elektronische Orgel, deren Prospekt aus Holz besteht und die an der Wand aufgehängt ist. Ein dreiteiliger Flügelaltar ist mit Symbolbildern aus der Bibel im modernen Malstil gestaltet.

Der deutsche Verleger Axel Springer stiftete 1970 die Orgel, sie erinnert an den 1944 von der Gestapo ermordeten dänischen Pastor und Dichter Kaj Munk mit einer am Orgelprospekt befestigten Plakette und dieser Inschrift – nach einem Text von Kai Munk –: "Die Kirche ist und bleibt der Ort, wo Barmherzigkeit geübt werden soll als der Quelle des Lebens, als der Herzschlag der Menschheit."

Eine sechseckige Taufe, ein hölzerner eher historisch wirkender Altartisch und ein ebensolcher Ambo vervollständigen den Andachtsraum.

Außer dem Kirchengebäude befinden sich auf dem Grundstück der Gemeindesaal, eine Bibliothek, die Wohnung des Kirchendieners und ein kleines Studentenwohnheim. Alle Bauten sind eingeschossig und über Treppen erreichbar.

 

Im Kirchenraum treffen sich in Berlin lebende Dänen mit ihren Angehörigen zum Gottesdienst und vielen anderen Veranstaltungen, christlichen wie kulturellen. Ein Spielraum für Kinder steht zur Verfügung und an Bedürftige werden Spenden ausgegeben. Gäste können auf dem Grundstück grillen, Fastnacht halten oder den dänischen Weihnachtsmarkt besuchen.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stimmte der Kirchenvorstand zu, dass die Evangelische Studentengemeinde der Freien Universität ihre Gottesdienste mit einem anschließenden Beisammensein in der Christianskirke durchführen kann. Die dänischen Gottesdienste finden in dänischer Sprache statt, die Gottesdienste der Studentengemeinde dagegen in deutscher Sprache.

Pfarrerin der rund 150 Gemeindemitglieder ist seit dem Jahr 2011 Iben Vinther Nordestgaard.

Die Gemeinde beteiligt sich auch an Berlin-weiten Aktionen wie der Langen Nacht der Religionen mit Besichtigungs- und Gesprächsmöglichkeiten.

Nach:Christianskirken (Berlin) – Wikipedia

 

Nach so viel Text nun zum eigentlichen 😉

Nordkoordinate = N52 29.xxx

xxx = Nummer des Baumes an der Einfahrt * Nummer der Laterne + 21

Ostkoordinate = Listing-Koordinate + yy

yy = Nummer der Laterne * Summe der Ziffern der Schilder, die auf dem Sockel vor dem Glockenturm sind (blau, gelb und weiß)

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Dies ist eine Cacheserie, wie sie auf dem Kasseler Geocacher-Stammtisch am 04.03.2005 beschlossen wurde. Dabei sollen Caches in der Nähe von Gotteshäusern ausgelegt werden, die entweder historisch oder architektonisch eine Besonderheit darstellen. Es ist hierbei völlig egal, welcher Religion diese Häuser angehören.

Additional Hints (Decrypt)

mjvfpura qrz 4. haq 5. natrohaqra, vamjvfpura nhpu zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)