🏖️⚓ Hochsommer, Ferien und Hanse Sail ⚓🏖️
Da ich um das Hanse-Sail-Wochenende ein paar Tage Urlaub mache, dachte ich mir, es könnte ganz hilfreich sein, sich mit den locals zu treffen und zu schnacken - quasi einfach gesellig zusammenkommen. Wenn dann noch ein paar Insidertipps für den ein oder anderen must-do-cache und vielleicht sogar ein paar nette Foto-Spots in Erfahrung zu bringen sind, kann der Urlaub mit bester Laune beginnen.
Daher lade ich alle Cacher, und solche die es werden wollen, hier an den Brunnen gegenüber vom Kosmos ein, um für eine kurze Zeit dem Hobby zu frönen und sich auszutauschen. Hier am Brunnen gibt es ein paar Sitzgelegenheiten und der Ort ist auch bequem per ÖPNV erreichbar. Gegenüber im Center gibt es sicher aus was zu Schnabbulieren (#eisgekühlt).
Doch warum eigentlich Rostock - und dann auch noch in der Südstadt? 🤔
Nun ja. Einst, vor vielen vielen Monden - wir schreiben das Jahr 1978 - erblickte ich in Ilmenau (unten in Thüringen) das Licht der Welt. Und da die Großeltern mütterlicher Seits hier in der Südstadt wohnten, war es nunmal Gang und Gebe, dass ich jede freie Zeit hier verbrachte. Das Gros der "Urlaube" fand dabei immer in den Großen Ferien zwischen den Klassenstufen statt. Und dann war ich die ganzen 8 Wochen hier oben. Mann, was habe ich hier als Bengel für Zeit verbracht...

oben: Lütt Acubens im Kosmosbrunnen (1982), links: Blick über den Rodelberg am Kringelgraben Richtung Biestow (1985), rechts: mit Opa vor der Sport- und Kongresshalle (1981)
Dabei sah die Südstadt nicht immer so aus. Die Nuschkestraße zweigte schon immer am Grotewohl-Ring ab, war aber damals nur 2x2-spurig. An Schiene war nicht zu denken. So erinnere ich mich auch an kleinen Blumenladen gleich hier hinterm Brunnen. Oder auch an die Südhalle (ich glaube es war eine ESK 1000/1200-8, ja ich hatte viele Jahre später das Vergnügen mit DDR-Vorschriften beim Bauingenieur-Studium). Auch erinnere ich mich an den Spielplatz am Kringelgraben - ein Stahlgerüst in Form eines Flugzeuges. Tzzz...... Heute undenkbar.
Da die Großeltern kurz nach der Jahrtausendwende verstarben, hatte ich Rostock in der jüngsten Vergangenheit leider vernachlässigt.
Dies soll sich aber von nun an wieder ändern. Seit geraumer Zeit zieht es mich wieder krass an die Ostseeküste. Und nun ist es soweit. Ich verbringe meinen Urlaub hier oben und will versuchen, auf alten Pfaden zu wandeln. Soll heißen, die Orte meiner Kindheit aufsuchen und schauen, was sich so in den letzten 30/35 Jahren so verändert hat.

oben: die 'Greif' (ehemals Segelschulschiff Wilhelm Pieck), unten: die 'товарищ' (unter ukrainischer Flagge, heute die Gorch Fock I)
3. Hanseatische Hafentage August 1993
So beginnt meine Reise in der Nähe der Großeltern. Gewohnt haben sie in der Otto-Nuschke-Straße hinten beim Kindergarten am Kringelgraben. Täglich ging es raus - entweder an den Strand, in die Stadt oder einfach auf den nächstbesten Spielplatz um rum zu toben. Ja, auch hier am Kosmos-Brunnen verbrachte ich viel Zeit. Und nicht nur am Brunnen, nein, auch im Brunnen. Damals Gang und Gebe, heute ungewiß in Bezug auf die Nutzungsordnung. Laut aktueller Rostocker Statuten darf man wohl rein, aber nicht trinken. Könnten Keime drin sein. 😉

links: auf dem Holz-Nilpferd vorm Kröpeliner Tor (1985), rechts: am Brunnen der Lebensfreude (1987), unten: am Brunnen der Lebensfreude (1984, das Fünfgiebelhaus steht noch nicht)
Nunja. Ich freue mich, wenn der ein oder andere Gelichgesinnte den Weg in die Südstadt findet. Ich würde mich tatsächlich auch sehr über alte Fotos der Gegend hier aus den 70er/80/90er Jahren freuen.
Das Event soll ein einfaches Meet & Greet darstellen.
Die Einladung bezieht sich lediglich auf den Treff am Brunnen.
Viel Spaß bei dem Event wünscht, wie immer: