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Burgruine Froneck Traditional Cache

This cache has been archived.

John_Koenig: Hallo MarienstatterMönche,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Mit freundlichem Gruß

John_Koenig

Volunteer Geocaching.com Reviewer

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Hidden : 1/24/2023
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Dies ist ein Tradi-Cache auf dem Rücken des Burgbergs nahe der Abtei Marienstatt. Der Cache führt an den noch zu erkennenden Überresten der Burg Froneck vorbei: Dem Felsenstübchen, dem Sockel des Wohnturms ("Schacht" genannt) und dem sog. "Halsgraben". 

Übrigens: Die Burg Froneck wird in den Unterlagen auch in folgenden Schreibweisen genannt: Burg Vroneck, Burg Nister, Burg Nistria, Burg Nysteria oder Burg Fronecke.

Schon früh bekamen die Marienstatter Mönche "Aufpasser", die in der Burg auf der anderen Seite der Nister auf das Kloster herunterschauen konnten. Eine sehr kurzweilige Abhandlung mit Bildern und Zeichnungen findet man hier:http://www.fleischer-amteroth.de/resources/Burg+Nistria.pdf . Der folgende Text ist von der Seite http://www.ms-visucom.de/cgi-bin/ebidat.pl?m=h&id=41 entnommen.

Burg Froneck:

Die Anfänge der gegenüber dem Zisterzienserkloster Marienstatt bei Hachenburg gelegenen Burg Nister reichen bis in das frühe 12. Jh. zurück. Als Gründer der Burg kommen die 1115 in einer Urkunde erstmals genannten Herren von Nister in Betracht. In der schriftlichen Überlieferung wird die Burg Nister (castrum Nystria) erstmals am 29. September 1300 erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt war die Burganlage bereits seit etwa 100 Jahren Ruine. Anlass und Zeitpunkt der Zerstörung der Burg Nister werden in der Literatur kontrovers diskutiert. Die Anlage könnte bereits Ende des 13. Jhs. im Zuge des staufisch-welfischen Thronstreits zerstört worden sein. Folgt man einer anderen These, so ist Nister 1206 durch die Grafen von Sayn niedergelegt worden, die wenige Jahre zuvor, um 1200 unweit von Nister Burg und Stadt Hachenburg gründeten. Kurz vor 1206 waren Burg und Herrschaft Nister durch Mechthild von Landsberg aus dem landgräflich-thüringischem Erbe ihrer Mutter als Heiratsgut an ihren Gatten, Graf Heinrich III. von Sayn gefallen. Auf der Burgstelle Nister entstand um 1340 ein neuer Bau, die saynische Burg Vroneck, die jedoch kurze Zeit später auf Einspruch des 1215 gegründeten Zisterzienserklosters Marienstatt niedergelegt werden musste. (Jens Friedhoff)

Bauentwicklung:

Die bauliche Entwicklung der Burg Nister ist bislang noch nicht hinreichend untersucht worden. Nähere Aufschlüsse über Gründung und Schicksal der Burg ließen sich lediglich durch eine archäologische Grabung ermitteln. Die in dem Burggelände geborgenen Gefäßscherben weisen auf eine Nutzung der Anlage ab dem 11. Jh. hin. (Jens Friedhoff)

Baubeschreibung:

Udo Liessem (Burgen der Salierzeit, 1992) spricht die Burg Nister als "Felsenburg" an. Von der hochmittelalterlichen Anlage, die sich auf einem steilen, über der Großen Nister gelegenen Felsgrat erhebt, blieben im Wesentlichen der Halsgraben sowie ein aus dem Felsen gehauener Schacht von 9,10 x 8 m erhalten, der sehr wahrscheinlich einen hölzernes turmartiges Gebäude (Wohnturm?) trug. Der Innenbereich ist einen Meter eingetieft. Etwa 14 m östlich dieses turmartigen Gebäudes befindet sich der imposante Halsgraben, der noch eine Länge von 30 m bei einer Tiefe von bis zu 6 m und einer Breite von 4 m aufweist. Den eigentlichen Kernbereich der Burg bildet ein bearbeiteter Felsgrat von 49 x 15 m, dem ostwärts der Halsgraben vorgelagert ist. Insgesamt scheint die Burg eine Fläche von bis zu 200 m eingenommen zu haben. Im westlichen Bereich ist in einer Entfernung von etwa 40 m ein zur Nister vorgeschobener turmartiger Felsen, das sog. "Felschenstübchen" vorgelagert. Diese Anlage sperrt den den Aufstieg zur Burg und diente vermutlich zudem der Beobachtung von der unweit entfernt gelegenen Furt durch die Nister.

Quelle: Jens Friedhoff, http://www.ms-visucom.de/cgi-bin/ebidat.pl?m=h&id=41

Bildquelle des ersten Bilds: Hinweistafel im Wald. Bildquelle der weiteren beiden Bilder: http://www.fleischer-amteroth.de/resources/Burg+Nistria.pdf

Additional Hints (Decrypt)

Jhemry

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)