Nicht alles was auf dem Ohlsdorfer Friedhof Flügel hat, ist auch ein Engel. Dies ist eine Skulptur des Künstlers Arthur Bock aus dem Jahr 1920. Arthur Bock ist der Künstler mit den meisten Skulpturen auf dem Ohlsdorfer Friedhof.
Bei dieser Skulptur handelt es sich um einen Ikarus, einer Figur aus der griechischen Mythologie. Ikarus war zusammen mit seinem Vater Dädalus von König Minos im Labyrinth des Minotaurus auf Kreta eingesperrt. Beide entkommen mit Hilfe von Flügeln, die mit Wachs an einem Gestänge befestigt sind. Vor dem Start schärfte der Vater Ikarus ein, nicht zu hoch zu fliegen, da sonst die Hitze der Sonne das Wachs zum Schmelzen bringen würde und er abstürzen würde. Ikarus wurde jedoch übermütig und stieg so hoch hinauf, dass das Wachs schmolz, so dass die Federn sich lösten und er ins Meer stürzte. Daraufhin benannte Dädalus die Insel, auf der er seinen Sohn beigesetzt hatte, zur Erinnerung an sein Kind Ikaria.
Der Ikarus-Mythos wird in der Regel so gedeutet, dass sein Absturz und Tod die Strafe der Götter für seinen unverschämten Griff nach der Sonne ist.
Zu der hier beigesetzten Familie habe ich keine Informationen, aber ich finde, dieses Grabmal spricht Bände...
Damit Du an Ziel kommst, musst Du noch eine kleine Aufgabe erledigen: Vor der Skulptur liegt eine Anzahl (X) von Grabplatten und die folgende Rechnung führt Dich zum Final:
Entfernung: X + 5 m
Richtung: 25X + 10 Grad
Bitte beachte die Öffnungszeiten des Friedhofs(April bis Oktober: 9-21 Uhr, November bis März: 9-18 Uhr) und verhalte Dich dem Ort angemessen. Du musst bei die Suche keine Gräber betreten. Bitte beachte ggf. den Hint.