Rudolf vom Dotterbach
Rudolf vom Dotterbach - gemeinhin als Rudi bekannt - war ein Vogelfreier, der wohl um das 13. Jahrhundert im Waldgebiet zwischen Sinzig (damals Sentiacum) und Breisig (damals Brisiacum) hauste. Tatsächlich wurde er im Jahre 1268 in der Chronik des Klosters Brisiacum namentlich erwähnt. Viel über ihn ist nicht bekannt, aber laut Volksmund war Rudolf ein begnadeter Jäger mit Pfeil und Bogen der sich aber eher selten unter andere Menschen begab.
Zur Location
Die Walnussbäume an diesem Ort sorgten dafür, dass Rudi am liebsten im Oktober und am allerliebsten nach einem ordentlichen Sturm hier her kam. So lange man schneller war, als die elenden Schwazkittel, die es hier in Massen gibt, konnte man reichlich leckere Nüsse auflesen. Aber auch zu anderen Jahreszeiten genoss Rudi gerne die schöne Aussicht auf Rhein und Rheinbrohl (bzw. Rhenbroile, wie der Ort zu Rudis Lebzeiten genannt wurde).
Zum Cache
Seit Rudis Zeiten hat sich die Landschaft geändert. Manche Wege, die damals nur bessere Trampelpfade waren, sind mittlerweile breite Forststraßen. Einige Hauptverbindungswege aus damaliger Zeit sind heute aufgelassen, zugewuchert und nur noch zu erahnen. Auch, wenn der Cache an einem auf manchen Karten eingezeichneten Weg liegt, ist es durchaus ein Abenteuer, die Cache-Location auch zu erreichen. Das Angehen dieser Location ist eher kein Sonntagsspaziergang. Der Cache liegt nicht direkt an den Nussbäumen sondern an der Stelle mit der schönsten Aussicht. Die Nussbäume sind als Referenzpunkt angegeben. Also genießt die Aussicht und wenn ihr im Herbst her kommt, könnt ihr gerne schauen, ob die Wildschweine noch ein paar Walnüsse übrig gelassen haben.