Lage
Der Sandkopf ist eine eher nicht so bekannte Erhebung der Goldberggruppe, die wiederum zu den Hohen Hohen Tauern im Nordwesten Kärntens gehört. Der Gipfel befindet sich zwischen dem Kleinen Fleißtal und dem Großen Zirknitztal.
Die Tour beginnt beim Parkplatz Mittener Kaser auf 1980 m Seehöhe (Wegpunkt im Listing).
Aufstieg
Der markierungs- und größtenteils weglose Normalanstieg ist bei schneefreien und trockenen Verhältnissen unschwierig. Vom Parkplatz folgt man anfangs dem gut markierten Weg Richtung Stanziwurten, um bei einem markanten Rechtsschwenk dieses Weges geradeaus auf die weithin sichtbare Scharte zwischen Trögereck (der Gipfel links) und Stanziwurten (das Massiv rechter Hand) zuzuhalten.
Sobald man die kleine Trögerhütte sieht (winzig kleiner Notunterstand im Holzlager, kaum Sitz- und keine Liegemöglichkeit), kann man bereits nach links (Norden) abschwenken, um sich auf etwa gleichbleibender Höhe am Gipfelaufbau des Trögereck vorbeizuschummeln (eine Querung über das Trögereck Richtung Sandkopf ist für Wanderer nicht möglich - felsiges, schrofiges Klettergelände). Ist man erstmal ums Trögereck herum, erschließt sich der verbleibende Weg von selbst: Zuerst wird das Orientierungskreuz nördlich des Trögerecks angesteuert, und von dort aus unschwierig der Gipfel. Unterwegs helfen Steinmännchen bei der Wahl der besten Linie. Gehzeit: 3 Stunden
Alternativer Zustieg
Bevor der Nationalpark Hohe Tauern gemeinsam mit den Grundeigentümern die Möglichkeit schuf, zur Mittener Kaser hochzufahren, war Schachnern der Startpunkt dieser Tour. Von dort sind rund 400 zusätzliche Höhenmeter einzuplanen, der Wegverlauf ist allerdings ebenso lohnend (vielleicht sogar ein klein wenig spektakulärer). Gehzeit 4 1/2 Stunden
OK, doch wozu die ganze Müh' - unten isses doch auch ganz schön?
Geboten wird dem wackeren Wanderer wie auch der wackeren Wanderin bereits nach der Durchquerung des kurzen Waldstückes ein großartiger Blick auf das zum Greifen nahe Glocknermassiv. Hier wurde unlängst ein massiver Tisch mit zwei Bänken aufgestellt, den man sich für den Tourenabschluss vormerken sollte (es ist der einzige Rastplatz unterwegs). Vom Gipfel aus eröffnet sich ein spektakulärer Blick in die Mitte des Goldbergmassivs, mit dem Zittelhaus auf dem Hohen Sonnblick als gar nicht allzu entfernten Orientierungspunkt (den man wirklich erst direkt beim Gipfelkreuz sieht).
Der Cache ...
... ist eine Munitionsbox, versteckt in einer Felsscharte etwas unterhalb des Gipfels. Das Spoilerbild im Anhang soll eine unnötig lange Suche zu verhindern wissen. Da von mir wie bei fast allen meiner Caches ein Petling auf Eure Signatur wartet, wäre dort noch Platz für eine Büchertauschbörse oder natürlich alle anderen denkbaren Tauschgegenstände.