ACHTUNG: NEUE KOORDINATEN WEGEN DOSENKLAU
„Knittkuhl“ ist ein Stadtteil im Norden von Düsseldorf und seit 2014 der 50. Stadtteil der Landeshauptstadt.
Das Gebiet des heutigen Stadtteils Knittkuhl mit dem namensgebenden Gut Knittkuhl gehörte bis 1975 zur Gemeinde Hasselbeck-Schwarzbach (ehem. Kreis Düsseldorf-Mettmann). Mit Inkrafttreten des „Düsseldorf-Gesetzes“ (Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Mönchengladbach/Düsseldorf/Wuppertal vom 10. September 1974)[1] wurde Hasselbeck-Schwarzbach zwischen Düsseldorf und Ratingen (jetzt Kreis Mettmann) aufgeteilt, wobei die Siedlung Knittkuhl an Düsseldorf fiel und ursprünglich in dem Düsseldorfer Stadtteil Hubbelrath aufging.
Die Knittkuhler zeichneten sich seit jeher durch eine große Verbundenheit zu ihrer „Lehmgrube“ (Knitt = Lehm, Kuhl = Gewinnungsort) aus.[2] Auf Initiative der Knittkuhler CDU wurde auf der Sitzung der Bezirksregierung 7 am 24. September 2013 beschlossen, Knittkuhl zu einem eigenständigen Stadtteilt zu machen. Als Gründe wurden auch kulturelle Verstimmung zwischen Knittkuhl und Hubbelrath angeführt.[3]
Am 13. Februar 2014 folgte dann der Düsseldorfer Stadtrat diesem Wunsch.[4] Seitdem ist die Siedlung Knittkuhl offiziell der 50. Stadtteil Düsseldorfs und bildet zusammen mit den Stadtteilen Gerresheim, Grafenberg, Hubbelrath und Ludenberg den Stadtbezirk 7.
Hatte Hubbelrath zuvor mit Knittkuhl zusammen ca. 4000 Einwohner sank diese Zahl durch die Abtrennung auf noch knapp 1500. Nicht nur deswegen wurde die die Eigenständigkeit der Knittkuhle von den Hubbelrathern eher negativ gesehen und von prominenten Hubbelrathern auch harsch oder abfällig kommentiert.[2][3]
Lange vor diesen Ereignissen der Jahre 2012 bis 2014 ist ein Teil des Großkatzen-Paars hier aufgewachsen, hat die Kindergartenzeit in den Räumlichkeiten der hubelrather evangelischen Kirche verbracht und die Grundschule Knittkuhl besucht.
Daher wollen wir euch in diesen wunderschön gelegenen Stadtteil im Norden Düsseldorfs führen. Schaut euch die kleine evangelische Kirche an (mit dem separat stehenden kleinen Glockenturm), streift durch die kleinen Gassen und sucht den kleinen Cache. Viel Spaß!
Quellen:
[1] Geltende Gesetze und Verordnungen (SGV. NRW.) mit Stand vom 17.8.2023, recht.nrw.de
[2] „Zeitwohnen Düsseldorf stellt vor: Knittkuhl“, zeitwohnen-düsseldorf.de
[3] „Knittkuhl will eigener Stadtteil werden“, RP Online, 30.08.2013, 10:19 Uhr, https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/knittkuhl-will-eigener-stadtteil-werden_aid-14921079
[4] „Knittkuhl ist nun Düsseldorfs 50. Stadtteil“, Rheinische Post vom 14.02.2014