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Sachsenquells Electronic Music Mystery - Der Bonus Mystery Cache

Hidden : 9/3/2023
Difficulty:
4.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Rückkehr aus Ithaka

Sachsenquells Electronic Music Mystery – Der Bonus

 

Nachdem sich Teil II und III der Electronic Music Mysteries auf die westeuropäische Musikszene konzentrierten, soll es im Bonus um elektronische Musik aus der ehemaligen DDR gehen. Aufgrund der begrenzten technischen Möglichkeiten und der fehlenden internationalen Vernetzung kommt den ostdeutschen Künstlern sicher keine Vorreiterrolle auf diesem Gebiet zu. Dennoch waren in den 1980er Jahren in der DDR einige interessante Projekte auf diesem Gebiet zu verzeichnen.

Die Fragen dürften sich nach kurzer Internetrecherche gut beantworten lassen.

Die Zwischenüberschriften haben in der Regel nicht direkt mit der Antwort zu tun, geben jedoch zusätzliche Hinweise.  

Zur Berechnung der Finalkoordinaten benötigt Ihr die Bonuszahlen A – C aus den Logbüchern der Electronic Music Mysterys I – III.

Ich wünsche viel Spaß bei der Recherche!

 

Radio

Was die elektronische Musik im Radio betrifft, ist Olaf Zimmermann ein Urgestein. Seit 1980 als Musikredakteur tätig, moderierte er ab 1986 wöchentlich eine Radiosendung namens „electronics“. Ich selbst habe diese damals regelmäßig gehört und wahnsinnig viel auf Tape mitgeschnitten. Vor allem habe ich aber jede Menge interessante Künstler und deren Werke kennengelernt. In den Sendungen ging es natürlich auch um elektronische Musik aus der DDR. Jedoch wurde den  – aus damaliger Sicht – wirklich interessanten internationalen „Stars“ (einschließlich der gerade in Westdeutschland auf besonders kreative Weise aufkeimenden Szene) ein außergewöhnlich breiter Raum geboten. Olaf Zimmermann schaffte es, die wichtigsten Protagonisten der elektronischen Musik vor das Mikrofon zu bekommen und interviewte manchen Künstler, der in dieser Hinsicht sonst eher zurückhaltend ist.

Die musikjournalistische Karriere des Moderators endete nicht mit der Wende. Auf Radio Eins präsentiert er seiner Fangemeinde seit 1997 wöchentlich am Sonntag die „Elektrobeats“ mit vielfältigen Themen, Beiträgen und Interviews rund um die elektronische Musik von den 1960ern bis heute.

In welchem Jahr fand das „Deutschlandtreffen der Jugend“ zu Pfingsten in Ostberlin statt, welches Namensgeber für das Jugendprogramm beim Berliner Rundfunk wurde, in dem seit 1986 die Sendung „electronics“ ausgestrahlt wurde.

D = iQS der Jahreszahl

 

Cassiopaia

 P*O*N*D wurde um 1978 in Ostberliner Stadtteil Prenzlauer Berg gegründet. Anfangs konzentrierte sich die Band auf progressiven Rock sowie auch anspruchsvolle Adaptionen klassischer Stücke. Seit 1980 erfolgte eine Änderung des Musikstils zur elektronischen Instrumentalmusik.

Als erste Formation in der damaligen DDR spielten Pond elektronische Musik live, unter anderem in Planetarien. Die Alben „Planetenwind“ (1984) und „Auf der Seidenstraße“ (1986) erschienen bei Amiga und erreichten sechsstellige Verkaufszahlen.    

Wie heißt das 1989 veröffentlichte dritte Studioalbum, dessen Titel sich offenbar an Kraftwerk anlehnte?

E = iQS des BWW des Albumtitels

 

Medea

1975 gründeten zwei sorbische Abiturienten in der Nähe von Bautzen eine Kirchenband namens Servi Pacis (Diener des Friedens). Jan Bilk studierte in der Folgezeit Musik an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Tomas Nawka studierte Medizin an der Berliner Charité. Mit verschiedenen weiteren Musikern trat die Formation in Kirchen auf, zunächst in ihrer sorbischen Heimat, später – während des Studiums ab 1978 – in Berlin. Schließlich nannte man die Band in „Servi“ um und verfolgte ab 1981 (als Duo) einen elektronischen Stil.

In der Folgezeit etablierte sich Servi als feste Größe in der DDR – Elektronikszene und spielte viele Konzerte für ein stetig wachsendes Publikum. In Eigenregie produzierte man 1983 eine Musikkassette – den ersten privat produzierten Tonträger, welcher in der DDR frei veröffentlicht werden durfte. Die erste LP „Rückkehr aus Ithaka“ wurde 1986 bei Amiga veröffentlicht, war aber bereits im eigenen Studio in Sdier bei Großdubrau vorproduziert worden (auch das war ein Novum in der DDR), da Amiga die Musiker aufgrund ihres kirchlichen Hintergrunds zunächst immer wieder vertröstete.

Jan Bilk und Tomas Nawka spielten auch zahlreiche Hörspiel- und Filmmusiken ein und veröffentlichten 1988 ihre zweite LP bei Amiga: "Pas de deux in h".

Auch nach der Wende ist Servi weiter aktiv. 2004 verlässt Tomas Nawka die Band und Jan Bilk führt das Projekt mit anderen Musikern fort, u. a. mit seinen Kindern. Seine Tochter Carolina Eyck spielt, neben Synthesizer und Viola, ein besonderes Instrument, welches Euch bereits aus Teil I dieser Mysteryserie bekannt sein dürfte. Wie heißt dieses 1920 erfundene elektronische Musikinstrument?

F = die verdoppelte iQS des BWW des Namens des Instruments

 

Die Leute sollen meine Musik hören und nicht den Macher umschwirren

Kommen wir schließlich zu einem Musiker, Sänger und Komponisten, der in der DDR bekannt war, wie ein „bunter Hund“. Allerdings weniger wegen seiner Ambitionen im Bereich der elektronischen Musik, als aufgrund seiner enormen musikalischen Bandbreite, welche von Jazz, Rock und Schlager über Film- und Ballettmusik bis hin zu Hörspielen und Kindermusicals reichte.

Was wahrscheinlich nur Elektronik–Fans bekannt ist: Zwischen 1980 und 1991 widmete sich dieser erfolgreiche Künstler auch intensiv der Komposition elektronischer Instrumentalmusik, beeinflusst u. a. durch Bands wie Tangerine Dream. Bis zur Wende erschienen drei Alben mit elektronischer Musik: „Das geheime Leben“ (1982), „Der Traum von Asgard“ (1983) und „Zeiten“ (1985). 1991 wurde schließlich „Aer“ veröffentlicht. Unter anderem nutzte er einen Moog Synthesizer von Mick Jagger, den er von Edgar Froese abgekauft hat. Froese bot ihm auch an, bei Tangerine Dream einzusteigen, was er allerdings ablehnte.

Wie lautet der Familienname dieses bekannten ostdeutschen Musikers und Komponisten?

G = iQS des BWW des Familiennamens

 

Weiter geht´s:

Nun ermittelt die Werte H bis O wie folgt:

(Die Bonuszahlen A bis C findet ihr in den Dosen der Mysterys I bis III dieser Serie.)

H = A x D                                                                                  

I = G – A                                                         

J = A + E - D                                            

K = A - D                                                 

L = C + D   

M = A + D - G

N = C + F – A - G   

O = B * F    

 

Schließlich geht es zu den Finalkoordinaten:  

 

N 51 0H. IJK

E 013 5L.MNO

 

 

 

                   

  

   

 

Additional Hints (Decrypt)

Jhemryerfgr (Qvr Q-Jreghat ormvrug fvpu nhs qvr mhe Yöfhat abgjraqvtra qerv Zlfgrelf / Natryqbfra.)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)