Der Boden ist die belebte oberste Schicht der Erdkruste. Er reicht von der Bodenoberfläche bis zum Ausgangsgestein. Waldböden entstehen durch chemische und physikalische Verwitterung des Ausgangsgesteins und durch die Umwandlung organischer Bestandteile durch Bodenlebewesen. Wenn nicht winzige Lebewesen die Blätter, Nadeln und Äste zu Humus zerkleinern und zersetzen würden, würde sich dieses Material im Laufe der Zeit zu riesigen Bergen anhäufen. Ein Teil des Humus wird vollständig abgebaut und in mineralische Form überführt. Dadurch werden Nährelemente freigesetzt, die von den Wurzeln der Pflanzen wieder aufgenommen werden können. So schliesst sich der Kreis.