
-- Das Seidennux Gewässer --
Kartenmaterial sucht man vergebens. Doch er hat existiert, dabei ist sich Pilgerer Muri sicher.
Irgendwo hier, im Westen von Deutschland muss es sich befinden. Die Sage des Seidennux Gewässers
muss sich irgendwo abgespielt haben und selbst wenn er herausfindet, wo sich jenes befindet,
ist dies wahrlich kein Garant dafür, auch den Mitgliedern des Giftfaden Clans begegnen zu dürfen.
Was ist, wenn seine groben Aufzeichnungen nicht der Wahrheit entsprechen? Existieren die Orte
des Geschehens etliche Jahrzehnte, nein Hunderte überhaupt noch? Er ist sich unsicher.
Trotz dessen hat Muri versucht, die Umgebung kohärent anhand einer Karte darzustellen mit der
Hoffnung, dass jene auch der Wahrheit entsprechen wird. Macht er sich nun auf?
Nein, ein einziges Mal noch verinnerlicht er die Schriften, der Kampf des Hydrothorn, bevor er sich
auf die Reise begibt.

Erster Verse:
Zwischen Baum uns Ast, die Beiner ruhn,
zwischen Dorf und See, ist alles gut.
Das Holz gehackt, die Sonne hoch,
Nord und Ost, das Wasser gut
Die Höh sie fließt, im Westen Weiter,
bis sie kommt, ans Haus des Schneiders.
Das Leben gut, doch leb nicht faul,
sonsts wirds bestraft, in X
Im Laufe der Jahre hat Muri einiges zusammengetragen, was die Geschichte zum Seidennux Gewässer erläutert. Klar, so wie sie dargestellt wird, kann sie sich nicht abgespielt haben, denn von einem lebenden Drachen hat er bisher noch nichts in Deutschland gehört. Aber die meisten Sagen und Mythen bauen auf etwas auf, was zumindest in der realen Welt existiert. Ob es wohl die Orte auf der Karte gibt? Muri ist sich unsicher. Die einzelnen Verse wurden im Westen von Deutschland vorgetragen, insgesamt 6 an der Zahl. Sie erläutern die Geschichte und wie sich jene abgespielt haben soll.
Zweiter Verse:
Das Wasser fließt, doch nicht gesehn,
tief dort drin, ein Ei es lebt,
doch noch ists gut, keiner flucht,
die X grün, in Licht getucht.
Der Faden da, im Spinnen Clan,
Der Weg noch dort, zum Perlenpfad
Das Streu ist da, an der Hain Farm,
die Sonne staut, am Tau ist warm.
am Berge schuften, an der Kuppel,
ab zur Höh, es wird bald dunkel
Berg verdorrt, doch ist ok,
unten Tod, ja kein Problem.
Die einzelnen Verse, waren Teile von Geschichten, welche im lokalen Bereich erzählt worden sind, bei welchen die einzelnen Verse wohl verloren gegangen sind. In den Versen werden die einzelnen Teile des Gebietes beschrieben, welche Muri durch eine Karte illustriert hat. Ganz sicher ist er aber nicht, ob er die Gebiete auch aus dem richtigen Blickwinkel betrachtet. Liegt der Kompass so richtig? Zu 100% sicher ist er sich hierbei nicht.
Dritte Verse:
Das Wasser staut, ja bald fällts auf,
das große Unheil, übers Tau
Der Mensch der schläft, doch Spinnen wach
alles dunkel, tief in der Nacht,
Das Wasser grummelt, dort drin geschehn,
man kanns kaum glauben, ein Drache lebt!
Das Wasser hoch, es könnte sein,
Gefahr für Perlentau, mitnichten weit.
Das Netz es spinnt, der Clan der weiß,
Für die Menschen, müssen sie handeln gleich.
Die Nacht bricht herein, in welcher der Drache nun erwacht. Im tiefen dunklen, zwischen der
Immergrünen Heide und dem Giftfaden Clan erscheint er im Wasser.
Muri weiß nun, dass der Drache im blauen Seidennux Gewässer eine Gefahr für Perlentau darstellt.
Mit lila Haut und Zacken bewaffnet, erscheint er im Gewässer, aus welchen seine großen,
roten Ohren hervor prangern. Selbst auf den X gefärbten Bergen könnte man seine
Erscheinung erkennen. Doch noch ist nichts geschehen, wenn man der dritten Verse glauben mag.
Er konnte ein Bild sichern, welches den Hydrothorn aufzeigt. Mit seinen gelben Augen schien er
wahrlich kein friedlicher Zeitgenosse zu sein, was plante der Giftfaden Clan also?
Vierter Verse:
Ein lila Schatten, am Himmel weit,
der Drache erwacht, aus dem Versteck bereit
Ein Koloss, in der Nacht erhebt,
wird er sobald das Wasser drehn
Ein Gigant im Mondschein,
kein Mensch würd so groß sein,
Zittern vorm lilanen Glanz,
Macht euch bereit, für den finsteren Tanz

Muri war selber erstaunt, mit was für einer imposanten Präsenz der Drache beschrieben wird. Innerhalb seiner Recherchen hat er herausgefunden, dass die Sage wohl auf Anfang des 20. Jahrhundert zurückführt und von Arbeitern publiziert worden ist. Wie sind jene auf einen Drachen gekommen, welcher die umliegende Landschaft zerstören will?
Fünfter Verse:
Der Fluss nun gebrochen, keine Hilfe in Sicht
Die Heide vertrocknet, grün nun sicher nicht,
Finsternis an der Farm mit der Sonne,
Kein Hindernis auch die Zacken zerronnen,
Über der Höh hat das Wasser gewonnen,
Alle Wälder mit Feuer verspeit,
Aus der Stadt hört man nur noch das Leid,
Die Brücke dank Flut nun zerteilt,
die Häuser daneben ab nun nur in zwei,
selbst der Pfad wurd vom Wasser geteilt.
Die Berge am Gewässer nun nicht mehr da,
der Drache ist da, nun am Giftfaden Clan!
Interessant, dieser Absatz beschäftigt sich mit der Zerstörung der Landschaft. Ist in dieser Zeitepoche eine Naturkatastrophe geschehen, oder ist dies doch nur Metaphorisch zu betrachten? Muri ist sich nicht ganz sicher. Es könnte auch einfach Inhalt der Sage sein, etwas was sich die Arbeiter einfach erzählt haben.
Neben dem Seidennux Gewässer scheint noch ein Ort zu existieren,
der vom Hydrothorn verschont wurde, außer dem Giftfaden Clan.
Aber welcher ist dies?
X= Ort, der nicht vom Hydrohthorn zerstört wurde (Ganzer Name)

Sechster Verse:
Der Drache erscheint, vor dem Giftfadens Heim,
Er ist allein doch die Spinnen sind drei,
Mit Wasser bewaffnet, die Spinnen mit Faden,
Wollen sie den Hydrothorn endgültig jagen.
Der Drache umhüllt, von Faden und Netzen,
doch der Hydro wütet, von Bosheit zerfressen
Ein Wasserstoß und der Clan ist Geschichte,
doch wollen sie aufgeben? Mitnichten.
Die Fäden werden mehr, der Drache hats schwer
sich zu bewegen, es geht bald nicht mehr.
Er lässt los, seine riesigen Krallen
Die Spinnen zusammen, bringen ihn zum Fallen,
Im Netze gehüllt, der Drache versiegelt,
konnten sie ihn nun besiegen!
Der Kampf um das Seidennux Gewässer scheint indessen entschieden und durch die Sage ist ihm nun einiges klar geworden. Bis auf das Gewässer scheint wohl kein Ort mehr zu existieren und die Zerstörung durch einen Drachen wohl etwas zu hoch gegriffen. Ob die Personen, die sich die Sage ausgedacht haben, am Spinnenfaden Clan wohl etwas hinterlassen haben? Dies will Muri nun herausfinden und dank erneutem Lesen ist ihm nun auch klar, wo er genau suchen muss. Die Topografie scheint eindeutig, diese Formation ergibt jetzt noch mehr Sinn! Muri hat einen kleinen Geistesblitz, wie konnte er das nicht vorher sehen? Klar, wie die Sage rund um den Hydrothorn entstanden ist, schließlich sieht das Seidennux "Gewässer" genauso aus wie......
X= Name des Seidennux Gewässer
Möglicher Ort des Giftfaden Clan:
N 51 18.A+C-21
E 007 25.B+D-E+55
--- Informationen zum Entschlüsseln ---
Muri hat einiges an Zeit gebraucht, die einzelnen Schriften zu vervollständigen und hat somit einige Tipps für zukünftige Sucher:
- Um die Wörter/Namen in Koordinaten zu wandeln, benutzt den Buchstabenwortwert
- Wandelt die Umlaute Ä,Ö,Ü in ae,oe und ue bei der Berechnung um.
- Das erste X im Listing ist A, das zweite B usw.
- Google Recherche, Quelltextsuche, markantes Fachwissen usw ist bei diesem Mystery keinesfalls nötig. Alles, was ihr zum Lösen braucht, befindet sich im Listing und eventuell auf der Geocachingkarte