Hier an der Ecke wurde ein nicht so schöner Fleck mit einigem Aufwand in einen schönen Platz zum Verweilen umgebaut.
Dieser Platz soll ein Ort für die Bewohner sein, zum Treffen und Klönschnack halten, mal schauen wie lange der so sauber bleibt.
Etwas später nach der Eröffnung des Platzes wurde er umbenannt zum Mustafa-Karabacak-Platz um einen ehemaligen Gastarbeiter aus diesem Viertel zu würdigen.
Es muss weder der Platz selbst oder ein Privatgrundstück betreten werden.
Hier noch meine Zusammenfassung des Artikels vom Weser Kurier Online 27.11.2023
Mustafa Karabacak, ein ehemaliger Gastarbeiter in Gröpelingen, wurde posthum mit einem Platz gewürdigt. Die Einweihung des Mustafa-Karabacak-Platzes erfolgte in einer feierlichen Zeremonie trotz starken Regens. Karabacak, der sich jahrzehntelang für das nachbarschaftliche Miteinander in Gröpelingen einsetzte, erhielt 2012 das Bundesverdienstkreuz. Seine Familie, darunter Kinder und Enkel, nahm an der Einweihung teil und würdigte seinen Beitrag zur Integration und zum interreligiösen Dialog. Mustafa Karabacak war als Betriebsrat und im Vorstand der Mevlana-Moschee aktiv. Als Gastarbeiter in den 1960er Jahren arbeitete er hart in der Klöckner-Hütte, stieg zum Vorarbeiter auf und engagierte sich 20 Jahre im Betriebsrat. Er setzte sich für die Belange seiner Landsleute ein, förderte die Integration am Arbeitsplatz und suchte die Zusammenarbeit mit der Evangelischen Gemeinde. Der Platz trägt nun seinen Namen als Anerkennung seines Vermächtnisses und als erste Benennung eines Platzes nach einem türkischstämmigen Mitbürger in Bremen.