Spandau - das Paradies westlich der Havel!

Dieser Virtual wird dich durch das Zentrum Spandaus führen, nämlich durch die schöne historische Altstadt, dem ältesten Bezirk Berlins, dem Kolk, und zur Zitadelle Spandau. Die gestellte Aufgabe wirst du nur zu Fuß durchführen können und wird sicherlich mindestens 30 Minuten dauern, für etliche aber auch wesentlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Nimm dir also ausreichend Zeit, genieße das Ambiente vor Ort, die Lokale und natürlich auch die Kultur sowie die vielfältige Natur!
SPANDAU - 1197 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, 47 Jahre bevor Berlin erstmalig in Erscheinung trat. Die Stadt Spandow wurde 1877 in Spandau umbenannt, damals noch dem Landkreis Oberhavel zugehörig. 10 Jahre später wurde es eine eigene Kreisstadt. 1920 im Zuge der Schaffung von Groß-Berlin leider dann letzten Endes in Berlin eingemeindet.
Hier noch ein paar weitere interessante Zahlen:
- viertgrößter Flächenbezirk Berlins mit 91,87 Quadratkilometer
- fünftgrößte Einwohnerzahl Berlins mit 397.000
- aber die zweitdünnste Besiedlung Berlins mit nur 2.656 Einwohnern / Quadratkilometer
- ansässige Erdmännchen: 1
Lies nicht das Kleingedruckte!
Wie, doch?
Du kleiner Rebell, Du! 
Das Erdmännchen liebt Dich! 
Okay, kommen wir dann zu deiner Aufgabe:
Du sollst etliche Standorte Spandaus aufsuchen. Welche das sind, findest Du im Listing wie in den Wegpunkten. Hierbei sollst du dann an den jeweiligen Orten Fotos mit Dir oder einem persönlichen Gegenstand von Dir machen (dein Gesicht muss nicht zwingend auf dem Foto sein, nur deine Hand reicht nicht!). Wichtig ist dabei zusätzlich, dass auf dem Foto der jeweilige Buchstabe des besuchten Wegpunktes zu sehen ist. Nachträgliche Online-Bearbeitung werden nicht mehr aktzeptiert! Entscheidend ist auf alle Fälle, dass erkennbar ist, dass das Foto von dir ist, z.B. bist du mit auf dem Foto oder dein Maskottchen, oder auf dem Papier mit dem Buchstaben steht noch zusätzlich dein Geocaching-Name. Wir wollen ja nicht, dass andere "zufällig" deine Buchstaben benutzen, gell? 
Ergänzung 14.10.24: es gab einige Logs, die die Aufgabenstellung nicht komplett erfüllt haben. Diese werden bis zum heutigen Tage toleriert, nachfolgende Logs, bei denen die Bedingungen, auch nur eine davon, nicht eingehalten werden, müssen leider gelöscht werden!
Beachte: du musst nur die Wegpunkte besuchen, deren Buchstaben in deinem Geocacher-Namen enthalten sind. Sollte ein Buchstabe doppelt in deinem Namen vorkommen, reicht selbstverständlich ein Foto davon. Was Du genau fotografieren sollst, entnimmst du bitte den einzelnen Positionen im Listing. Tipp: es ist sicherlich sinnvoll, sich vorher die Wegpunkte anzuschauen, um eine ideale individuelle Wegstrecke für sich vorab herauszusuchen.

Bilde mit den gemachten Fotos deinen kompletten Geocachernamen als Fotoreihe (einzeln oder als Collage) nach und hänge diese als Beweis, dass du an den geforderten Wegpunkten warst, als Anhang an Deinen Log. Die Aufgabe gilt dann als erfüllt und es kann sofort von dir geloggt werden! Sollte ein Wegpunkt temporär nicht erreichbar sein, mach ein Foto vor der Absperrung.
Besonderheiten:
- Zahlen im GC-Namen werden einfach mit Fotos von Hausnummern aus dem Suchgebiet ergänzt
- Umlaute und Sonderbuchstaben werden, unabhängig von ihrer Aussprache, vereinfacht, so z.B.: ä → ae; ö → oe; é,ê,ẽ,… → e; š,ß,… → s; ñ,ň,… → n
- Sonderzeichen (wie z.B. !, ?, _,⎢,@, #, ∼, ...) ersetze bitte durch den Buchstaben "Y"
- Logs ohne Fotos bzw. mit Fotos, die die gestellte Aufgabe nicht korrekt erfüllen, führen zur automatischen Löschung.
Hier mal ein Beispiel für eine erfüllte Logbedinung für den Namen "Peter_11" :

Nicht erfüllt, sehe so aus:

Wer jetzt glaubt, dass alle mit kurzem Namen einen Vorteil haben, der irrt. Denn wenn diese Herrschaften sich nur auf ihre wenigen Buchstaben konzentrieren, verpassen sie etliche sehenswerte Ecken von Spandau. Auch wenn diese Wegpunkte nicht für deinen Namen relevant sind, so hat das Erdmännchen beim Stadtrat durchsetzen können, dass du sie trotzdem besuchen darfst. Allerdings, diese Genehmingung war an eine Bedingung geknüpft:
Jeder der diesen Virtuell besucht, darf einen FTF loggen. Vorausgesetzt, der vollständige Log ist am 25.08.24 bis um 24.00 Uhr erfolgt.
A = Alter Kolk. Der Kolk, eigentlich im Original Behnitz, ist die älteste Bebauung in Spandau und somit auch von Berlin. Behnitz kommt aus dem Slawischem und bedeutet "längliche Insel zwischen den Havelarmen". Aber im Volksmund wurde das Gebiet einfach nach der großen Straße auf der Insel benannt: Kolk. An der Adresse Kolk 3 findest du das einstmals älteste Gasthaus Berlins: "Die alte Kolkschänke". Heute ist es im renovierten Zustand leider nicht mehr als solches erkennbar.
Mache dort dein Foto mit dem Haus Kolk 5 im Hintergrund.
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B = Batardeau. Im Stabholzgarten hinter dem Rathaus befinden sich die Reste einer alten Wehranlage, was noch an Spandau als alte Heerstadt erinnert. Sie stammt aus der Zeit von 1842 - 1845, als die gesamte Wehranlage erneuert wurde. Das Batardeau stand zwischen Festungsgraben und Mühlengraben. Mit einem Schieber konnte zu beiden Seiten Wasser zugeführt oder abgelassen werden.
Mache dort dein Foto mit dem Batardeau im Hintergrund.
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C = Crossing Ritter-/Jüdenstraße, Ackerburger Haus (Wendenschloss). Dies ist der historisch anmutende Fachwerkhaus-Nachbau eines Ackerbürgerhauses. Als Ackerbürger bezeichnete man Bauern, die in der Stadt wohnten und somit Bürgerrechte besaßen. Woher der Begriff "Wendenschloss" zurückzuführen ist, ist leider unbekannt.
Mache dort dein Foto mit der Plakette "Ackerbürgerhaus".
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D = Dominikanerkloster. Ca. 1230 wurde hier ein Dominikanerkloster gebaut. Keine 10 Jahre später wurde es Opfer des großen Spandauer Stadtfeuers. Kurze Zeit später erfolgte der Wiederaufbau. Der dritte Umbau erfolgte 1300, allerdings wurde das Kloster jetzt nur noch als Außenstelle des Dominikanerordens genutzt, da in Berlin-Cölln mittlerweile ein größeres Dominikanerkloster entstanden war. Es wurde im Volksmund "Die schwarze Zelle" genannt, da die Dominikaner generell mit schwarzen Mäntel herumliefen. 1536 wurde das Kloster an die Stadt Spandau verkauft, welche es abtragen ließ, um stattdessen dort Bürgerhäuser zu bauen. Erst 1981 entdeckte man die Grundmauern des Klosters wieder, die jetzt unter Denkmalschutz stehen.
Mache dort dein Foto mit dem ockergelben Haus inklusive der grünen Sitzbänken davor.
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E = Evangelische St.-Nikolai-Kirche.
Die St.-Nikolai-Kirche ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Spandauer Altstadt. Sie war die mittelalterliche Pfarrkirche von „Spandow“ mit dem Patrozinium des heiligen Bischofs Nikolaus von Myra, des Schutzpatrons der Seefahrer, reisender Händler und Kinder. Nikolaus-Patrozinien fanden sich im Mittelalter häufig bei Gotteshäusern in Hafenstädten und Kaufmannsvierteln.
Die Bürgerschaft der Stadt Spandau hatte es 1240 abgelehnt, das Kirchenpatronat über St. Nicolai gegen Zahlung einer Entschädigung selbst zu übernehmen, so dass die Pfarrkirche bis zur Reformation in der Abhängigkeit von den Benediktinerinnen blieb. Die Pfarrer waren somit bis zu ihrer Enteignung und Schließung Angestellte des Klosters.
Mache dort dein Foto mit dem Eingangsportal der Kirche nebst davor stehendem Denkmal.
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F = Freilichtbühne. Sie wurde 1921 von Otto de Nolte, dem Gründer der Spandauer Volksbühne mit privaten Mitteln als Naturtheater unter dem Namen „Freilichtbühne am Juliusturm“ errichtet. Am 26. Juni 1921 fand hier die erste Vorstellung mit Grillparzers Sappho statt. de Nolte lebte bis zu seinem Tod 1968 auf dem Gelände. Bis 1943 fanden hier regelmäßig in der Saison Aufführungen statt.
1986 wurde die Freilichtbühne durch das Altstadttheater Spandau wieder mit einem regelmäßigen Programm bespielt, nachdem sie seit Ende des Krieges nur sporadisch genutzt wurde. Es wurden anspruchsvollere Werke wie etwa Schillers "Wilhelm Tell", Shakespeares "Romeo und Julia" sowie "Ein Sommernachtstraum" oder Mozarts "DieZauberflöte" bespielt. Aktuell veranstaltet das Bezirksamt Spandau, vertreten durch das Kulturhaus Spandau, das Programmgeschehen in der Freilichtbühne.
Die Freilichtbühne bietet etwa 600 Zuschauern auf Bänken mit Rückenlehnen Platz, 200 Sitzplätze davon sind überdacht.
Mache dort dein Foto mit dem Einlasstor.
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G = Gotisches Haus. Das Gotische Haus ist nicht nur ein Juwel der Altstadt Spandau, sondern es ist auch das älteste erhaltene Bürgerhaus im gesamten Berliner Raum. Der Kernbau wurde bereits im 15. Jahrhundert vermutlich von einem Kaufmann errichtet. Es war zu dieser Zeit eines von nur wenigen Steinhäusern in der Region.
Dank einer bauhistorischen Untersuchung und darauffolgenden umfangreichen Restaurierungsarbeiten Ende der 1980er Jahre zeigt sich der Ort nun in seiner Ursprünglichkeit. Der spätgotische Bau mit seinem traumhaften Netzrippengewölbe mit dem klassizistischen Umbau um 1800 kann tagsüber besichtigt werden.
Mache dort dein Foto mit dem Haus im Hintergrund.
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H = Helme auf der Zitadellbrücke. Um die Zitadelle zu erreichen, muss vorab die Zitadellbrücke überquert werden. Auf ihrem Gelände zeigen Guss- und Schmiedearbeiten die historische Entwicklung des Helmes.
Mache dort dein Foto mit einem der Helme.
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I = Im ehemaligen "Städtisches Gymnasium". In diesem Gebäude war lange Zeit das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium beheimatet. Es wurde durch die Hinzunahme der Nachbargebäude immer wieder erweitert. Doch den Anforderungen der heutigen Zeit hielt es nicht mehr Stand. Heute ist hier die Musikschule Spandau beheimatet.
Mache dort dein Foto mit der Tür und dem Schriftzug "Städtisches Gymnasium".
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J = Juliusturm. Der Juliusturm gehört zur Anlage der Zitadelle Spandau. Er gilt als das älteste Gebäude in ganz Berlin. Er ist heute Bestandteil der während der Renaissance gebauten Zitadelle.
Seinen militärischen Zweck als Wehrturm musste er im Laufe der Jahrhunderte nie erfüllen. Allerdings wurde er dadurch bekannt, dass das junge Deutsche Kaiserreich nach dem Krieg gegen Frankreich 1870/71 an diesem sicheren Ort die französischen Reparationszahlungen von insgesamt fünf Milliarden Goldfrancs einlagerte.
Als Namensgeber für ein politisches und wirtschaftliches Thema erlangte der Juliusturm während der 1950er Jahre in der jungen Bundesrepublik eine ganz neue Bedeutung. Als „Juliusturm“ wurde damals in den politischen Debatten die zum Zwecke der Wiederbewaffnung nach dem Zweitern Weltkrieg gehorteten Überschüsse des Bundeshaushalts bezeichnet.
Mache dort dein Foto vom Turm auf dem Wegstück zwischen Schleuse und Schweinekopf Ravelin (siehe ggfls. auf die Karte vor der Brücke zur Zitadelle)
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K = Kanu Slalom Sportstätte. Hier finden im Sommer Trainings für Wildwasser-Kanuslaloms statt. Dazu werden an den Drahtseilen über dem Wasser die Slalomstangen aufgehangen und das Wehr teilweise geöffnet.
Mache dort dein Foto von der Brücke in Richtung der Slalomstrecke.
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L = Lindenufer mit Mahnmal. Das Ufergelände hinter der Altstadt zwischen Stabholzgarten und Lindenufer hat sich zu einer schönen Promenade gemausert. Eine Anlegestelle für Ausflugsdampfer, ein neuer großer Kinderspielplatz und viele Bänke vervollständigen das Areal. Ungefähr in der Mitte befindet sich das jüdische Mahnmal, da hier wenige Meter weiter die Spandauer Synagoge stand. Sie wurde im Zuge der Reichskristallnacht von "braunen" Schergen 1933 niedergebrannt.
Mache dort dein Foto von der Uferpromenade mit Blick auf die Flusseinmündung.
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M = ehemalige Munitionsfabrik. Dieses Gebäude hat eine sehr wechselvolle Geschichte. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es als Produktionsstätte für Gewehre und Munition für die preußische Armee benötigt. 1928 entsteht dann auf einem Teil des Geländes das Flugmotorenwerk von Siemens & Halske. Mit der Ausgliederung aus dem Siemenskonzern firmiert das Werk ab 1936 als Brandenburgische Motoren Werke GmbH (Bramo). Nach dem Krieg fand es kaum noch Verwendung und verfiel lange Jahre. Heute soll das Gelände zu einem Bürgerpark umgestaltet werden, die Gebäude sollen dort als Veranstaltungsräume, Cafés etc. umgebaut werden.
Mache dort dein Foto von der unbebauten Uferseite gegenüber mit den alten Gebäuden.
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N = niedliches Galerie-Gässchen. In diesem alten und lauschigen Gäßchen hat viel altes Handwerk seinen Platz gefunden.
Mache dort dein Foto innerhalb der Gasse. Für den Fall, dass der Zugang verschlossen ist, ein Foto mit dem Tor in der Fischerstraße.
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O ( auch als "Null" verwendbar) = Open-Air-Kino. Spandau ist eine alte Kinostadt. Viele der alten Edgar-Wallace-Filme, die als Handlungsplatz London und Umgebung vermeintlich zeigen, wurden hier in der Spandauer Altstadt gedreht. Die CCC-Studios von Atze Brauner sind nur wenige Kilometer entfernt in der Daumstraße zu finden. Das Open-Air-Kino wird vom Kulturhaus Spandau durchgeführt und findet im Innenhof der Stadtbücherei statt.
Mache dort dein Foto mit der Hauswand mit den 4 Vogelkästen (Nähe Sitzrondell). Sollte das Areal verschlossen sein, mache ein Foto davor mit dem Gittertor an der Carl-Schurz-Straße.
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P = Partnerschaftsbrunnen. Der Partnerschaftsbrunnen liegt am nördlichen Rand der Spandauer Altstadt. Der Brunnen enthält auf Relieftafeln die Wappen der Partnerschaftsstädte Spandaus: Siegen (Deutschland) 1952, Luton (England) 1959, Asnières (Frankreich) 1959, Ashod (Israel) 1968, Baca Raton (USA) 1979, Iznik (Türkei) 1987 und Nauen (Deutschland, vormals DDR) 1988.
Mache dort dein Foto mit dem Brunnen.
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Q = Querung Möllentorsteig beim Alten Brauhaus. Der Möllentorsteig ist Teil des Havellandradweges und verbindet den Kolk mit Spandau. Dort befindet sich auch das "Alte Brauhaus", 1876 erbaut. Es wurde ab 1879 als Waschanstalt für die damalige Garnison genutzt. Einige Relikte dieser vergangenen Tage sind immer noch sichtbar, wie der hohe Schornstein und ein beeindruckender Dampfkessel mit einem Durchmesser von 2,40 Metern, der in die Inneneinrichtung der Brauerei integriert wurde.
Mache dort dein Foto mit dem Schornstein.
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R = Rathaus Spandau. Das Rathaus wurde zwischen 1910 und 1913 gebaut. Geplante Kosten: 2 Mio. Reichsmark, bei Fertigstellung waren es 6 Mio. Reichsmark (ca. 38,6 Mio. Euro). Zwecks weiterer Kostenvermeidung wurde bei der Innenausstattung auf teure Baustoffe wie Marmor verzichtet, und stattdessen durch entsprechende Malerarbeiten ersetzt. Es ist 116 m lang und 80 m hoch. Im Krieg wurde es schwer beschädigt und wurde erst im Laufe der 50er Jahre wieder aufgebaut unter Verzicht zweier Türmchen und einer Haube.
Mache dort dein Foto mit der Frontseite des Rathauses.
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S = Schleuse. Am 15.07.2002 wurde die neue Schleuse in Betrieb genommen wurde. Die Schleusenkammer hat eine nutzbare Länge von 115 Metern bei 12,5 Meter Breite. Die Fallhöhe beträgt 2,81 Meter. Das Auffüllen dauert 8 Minuten, das Ablassen 6 Minuten.
Bereits im 13. Jahrhundert befand sich an der Stelle eine Flutrinne, die es Wasserfahrzeugen ermöglichte, zwischen Unter- und Oberhavel zu wechseln. Um 1572 wurde die erste Kammerschleuse gebaut und ermöglichte so ein problemloses Wechseln zwischen dem Ober- und Unterlauf der Havel. Bis 1911 wurde die erste Schleuse Spandau zweimal durch Neubauten ersetzt. 1966 erfolgte wiederum ein Neubau, der bis 1993 seine Pflicht tat, dann musste er gesperrt werden. Bis 2002 mussten die Schiffe jetzt einen Umweg zur nächsten Schleuse von ca. 3 Stunden in Kauf nehmen.
Mache dort dein Foto mit der Schleuse.
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T = Tolle Stadtmauer mit teilerhaltenem Wiekhaus an der ersten gepflasterten Straße Berlins. Hier steht der letzte große Rest der Stadtmauer mit einer Länge von 57 m und 6 m Höhe. Am nördlichen Ende siehst du noch die restaurierten Reste des letzten Wiekhauses von Berlin. Ein Wiekhaus war ein Wohnhaus, in der mindestens eine Kammer mit Fenster für einen Wachposten eingebaut worden war. Dieses Wiekhaus wurde erst 1981 entdeckt und freigelegt, da hier noch andere Gebäude zuletzt davorstanden.
Die Straße "Hoher Steinweg" war die erste gepflasterte Straße der Stadt. Sie war Teil des Handelsweges zwischen Polen und dem Rheinland.
Mache dort dein Foto mit der Mauer und dem Wiekhaus.
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U = Umfahrung "Fischer mit Netzen" von Ursula Bank. Hier am Kreisverkehr "Am Juliusturm" steht sehr prägnant die Statue "Fischer mit Netzen" von Ursula Bank.
Mache dort dein Foto mit der Statue.
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V = Viktoria-Ufer mit alter Mädchenschule. Das Viktoria-Ufer umrahmt die Spandauer Altstadt. Das ehemalige Mädchengymnasium an der Ecke ist sicherlich ein schöner Blickfang.
Mache dort dein Foto mit der alten Mädchenschule.
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W = Wilhelm-Heinemann-Haus. In diesem Haus lebte der Komponist Wilhelm Heinemann in der Zeit vor 1900. Er war Vater der als Spandauer "Wunderkind" bekannten Pianistin Käthe Heinemann. Das Haus wurde 1868 gebaut und beherbergte anfangs die erste Bank der Stadt, den "Creditverein von Spandau". Rechts neben dem Haus steht ebenfalls ein Fachwerkhaus aus der Zeit um 1850, das 1979 komplett restauriert wurde. Vor dem Haus steht noch dekorativ ein alter roter Feuermelder. In dem Gang zwischen den Häusern wurden damals die Tiere zum Wasser getrieben.
Mache dort dein Foto mit dem Feuermelder.
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X = X Remisen auf der Rückseite der alten Stadtmauer. Auf der Rückseite dieses Stadtmauerstücks findest du noch eine Vielzahl von Remisen, die damals auch bewohnt waren. Es gab von ihnen noch etliche mehr (Anzahl unbekannt, daher gleich X). Heute werden sie als Abstellkammern benutzt, auf einem Teil des Platzes davor ist im Sommer ein Biergarten zuhause.
Mache dort dein Foto mit einer der Remisen.
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Y = Yeah, Vorläufer einer Playstation. Diese große Spielkugel funktioniert ganz ohne WLAN. Ziel ist es natürlich, die Kugel durch das Labyrinth zu bewegen. In der Altstadt findet man auch anderen Ortes ähnliche Spielzeuge.
Mache dort dein Foto mit der Kugel.
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Z = Zitadelle Spandau. Die Zitadelle! Sie ist das Wahrzeichen Spandaus und sicherlich das bekannteste Gebäude Spandaus. Hier alles über sie zu schreiben, würde den Rahmen sprengen. Daher nur kurz: 1560 Baubeginn, 1580 erster Bezug - sie war als Festung geplant, da Spandau als sogenannte Heerstadt zur Verteidigung von Berlin konzipiert war. 1620 wurde sie zur Zitadelle umgebaut.
Heute finden im Innenhof Sommer- und Ritterfeste, sowie im Winter ein Weihnachtsmarkt statt. Seit 2005 wird hier im Sommer alljährlich das Citadel Music Festival veranstaltet, das kein Festival im klassischen Sinne ist. Die Konzerte finden nämlich nicht an einem Wochenende statt, sondern sind über den ganzen Sommer verteilt. Es versteht sich als offenes Festival für alle Musikrichtungen, so spielten hier schon Jethro Tull, ZZ Top, Bob Dylan, Patti Smith, Nine Inch Nails, Rage Against the Machine, sowie Silbermond und Ich und Ich.
Mache dort dein Foto von der Brücke mit dem Eingangstor.
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Virtual Rewards 4.0 - 2024-2025
This Virtual Cache is part of a limited release of Virtuals created between January 17, 2024 and January 17, 2025. Only 4,000 cache owners were given the opportunity to hide a Virtual Cache. Learn more about Virtual Rewards 4.0 on the Geocaching Blog.