Das Landesmuseum Hannover beherbergt fünf Sammlungen, die in drei „Welten“ präsentiert werden. Die „NaturWelten“ verbinden lebendige Tiere mit Objekten und Präparaten aus der Naturkunde und demnach auch der Geologie. Viele dieser geologischen Besonderheiten sind so selten, wertvoll oder schwer zugänglich, dass man sie in einer natürlichen Umgebung nur schwer oder gar nicht finden und untersuchen kann.
Daher wurde dieser EarthCache im Museum platziert. Um ihn loggen zu können ist ein Besuch des „Welten Museum“ notwendig. Dabei sind die Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr) zu beachten und dass ein Eintrittspreis zu entrichten ist.
Freitags von 14 - 18 Uhr ist der Eintritt in die Sammlungen kostenlos. Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten und Preisen finden sich auf der Homepage des Museums.
Aufgrund der Vielzahl der unterschiedlichen geologischen Themen haben wir diese auf drei Themenbereiche aufgeteilt. Zusätzlich lassen sich noch fünf geologische Highlights als Labcache finden.
https://labs.geocaching.com/goto/d430584e-e003-4867-a491-d2e0a0b50e7d

Fragen
Blitzröhre
1. Schaue Dir die Blitzröhre an und beschreibe die Struktur des Gebildes.
2. Schau dir nun die "Außenhaut" der Blitzröhre etwas genauer an. Kannst Du Sandkörner erkennen. Und wenn ja, handelt es sich um feine oder grobe Sandkörner?
3. Schätze die komplette Höhe und den durchschnittlichen Durchmesser der Blitzröhre
Meteoriten
4. Beschreibe die Scheibe des angäzten Eisen-Meteorit (Ausstellungsstück Nr. 1).
5. Wie nennt man das Gefüge und um was handelt es sich hierbei? (Infotafel)
Das Ausstellungsstück Nr. 5 gibt einen Einblick in das Innere eines Meteoriten.
6. Um was für eine Art Meteorit handelt es sich hierbei und kannst du typische Eigenschaften dieser Meteoritenart entdecken.
Alles Gute kommt von oben
Unter der Rubrik „Alles Gute kommt von oben“ möchten wir euch zwei Themenbereiche vorstellen. Zum einen geht es hier um eine sogenannte Blitzröhre, diese findet ihr im Bereich Lüneburger Heide, auf der linken Seite nach dem Wattenmeer. Das zweite Thema handelt Meteoriten. Diese findet ihr in einem Schaukasten auf der rechten Seite am Ende der Ausstellung. Sowohl Meteoriten, als auch Blitzröhren sind sehr selten und daher ist eine Betrachtung oftmals nur in Museen möglich.
Potzblitz
Eine Blitzröhre (Fulgurit) entsteht beim Einschlag eines Blitzes in einen trockenen Sandboden, wie hier in der Lüneburger Heide. Blitze entfachen beim Einschlag so hohe Temperaturen (bis zu 30.000 °C), dass sie den Untergrund kleinräumig schmelzen und dabei den Blitzverlauf als vertikale Quarzstange erzeugen. Fulgurite sind im oberen Teil etwa fingerdick und werden nach unten hin dünner. Auf der Außenseite sieht man nur Sandkörner. Sie kleben am Glas, das die Innenseite der Röhre auskleidet und alles zusammenhält. Fulgurite sind zerbrechlich, da sie ja nur aus millimeterdünnem Glas bestehen. Die Blitzröhre kann mehrere Meter tief reichen und sich nach unten wurzelartig verzweigen. Farbe und Körnung des Sands entscheiden über das Aussehen der Blitzröhren.

Meteoriten
Ein Meteorit ist ein Festkörper kosmischen Ursprungs, der die Erdatmosphäre durchquert und den Erdboden erreicht hat. Er besteht gewöhnlich überwiegend aus Silikatmineralen oder einer Eisen-Nickel-Legierung, wovon ein gewisser Teil beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglüht ist. Da es sich fast immer um vielkörnige Mineral-Aggregate handelt, werden Meteoriten unabhängig von ihrer chemischen Zusammensetzung zu den Gesteinen gezählt. Man unterteilt Meteorite in drei Gruppen, die Steinmeteorite, Eisen-Meteoriten sowie die Stein-Eisen-Meteoriten.
Steinmeteoriten machen 94 % der Anzahl aller Meteoriten aus. Sie bestehen hauptsächlich aus Pyroxen-, Olivin- und Plagioklas-Mineralen. Obwohl Steinmeteoriten häufiger vorkommen als Eisenmeteoriten, sind sie meist schwieriger zu identifizieren. Sie sehen irdischen Steinen sehr ähnlich und werden dadurch oft verwechselt. Erkennbar sind sie an der typischen Schmelzrinde, diese entsteht beim Flug durch die Lufthülle der Erde.
Stein-Eisen-Meteorite sind die seltensten Meteorite. Sie machen mit etwa fünf Prozent nur einen geringen Anteil aller Meteoriten aus. Sie bestehen, wie schon der Name andeutet, aus einer Mischung von Silikat-Mineralen und der für Eisenmeteoriten charakteristischen Eisen-Nickel-Legierung. Eine Entstehungsursache wird in der Kollision von zwei Kleinplaneten vermutet. Einige Meteoriten weißen Olivinkristalle auf, die im Metall eingeschlossen sind. Typischerweise liegt das Verhältnis von Olivin und Metall bei etwa eins zu zwei.
Eisenmeteorite stammen wahrscheinlich aus dem Kern ehemaliger Asteroiden, bei deren Entstehung sich die schweren Elemente Eisen und Nickel im Innern absetzten. Sie werden oft als Modell für die Zusammensetzung des Erdkerns angesehen. Im Inneren der Asteroiden waren die Metalle vollständig aufgeschmolzen und gemischt. Sie bestehen aus verschiedenen Eisen-Nickel-Legierungen, deren Verwachsungen durch Anätzen von polierten Oberflächen der Meteorite sichtbar gemacht werden können.

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenmeteorit
https://de.wikipedia.org/wiki/Fulgurit
https://de.wikipedia.org/wiki/Meteorit
https://de.wikipedia.org/wiki/Nieders%C3%A4chsisches_Landesmuseum_Hannover
https://de.wikipedia.org/wiki/Stein-Eisen-Meteorit
https://de.wikipedia.org/wiki/Steinmeteorit
Happy Hunting
wünschen
