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ß wie SZ-Hochhaus Traditional Cache

Hidden : 2/20/2024
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Dresdner Tradi-Alphabet: 
ß wie SZ-Hochhaus

...
oder auch "Haus der Presse"

 

 
Bildnachweis: © Deutsche Fotothek / Berthold, Dietmar / Berthold, Dietmar, 1966.09 Aufn.-Nr.: df_hauptkatalog_0093623 / Lizenz: CC BY-SA 4.0 DEED, unverändert

 

Während der Luftangriffe auf Dresden 1945 wurde das Gebiet um die Ostra-Allee, vormals dicht bebaut, großflächig zerstört. Nach der Beräumung des Areals Anfang der 50er Jahre wurde 1958 der Bau einer Zeitungsredaktion in der Innenstadt zur Sprache gebracht. 

Schließlich wurde von den Architekten Wolfgang Hänsch und Herbert Löschau ein Druckerei- und Verlagskomplex entworfen, dessen markantestes Gebäude ein 13-geschossiges Hochhaus wurde. Der Baubeginn des Komplexes erfolgte im November 1960, im September 1963 wurde der Grundstein für das Redaktionshochhaus gelegt. Es war das erste Hochhaus aus Fertigelementen in der DDR - mit 228 Treppenstufen, 638 Fenstern und einem Rohrpostsystem. Die Giebel waren mit Waschbetonplatten verkleidet, zwischen den Fensterbändern wurden Aluminiumpaneele angebracht. Der Bau erfolgte in Stahlskelett-Montagebauweise und kostete 6,5 Millionen DDR-Mark. 

Die Dachterrasse in 46 Metern Höhe ist begehbar und wurde bis in die 90er Jahre von einem Café genutzt. An der südlichen Ecke des Gebäudes war der Name "H A U S  der  P R E S S E" senkrecht angebracht. Auf dem Dach drehte sich bis zur Wende das Logo der Zeitung. Im April 1966 zog schließlich die Redaktion der "Sächsischen Zeitung" sowie die Lokalredaktion des "Neuen Deutschland" in das Gebäude ein. 

Ebenfalls 1966 wurde das Gebäude mit dem Architekturpreis der DDR als „bestes Bauwerk der Stadt Dresden“ ausgezeichnet. Das Haus stellt auch eine Zäsur in der Architekturpolitik der DDR für Dresden dar: wurde zuvor noch nach dem Leitbild der "Nationalen Bautradition" gehandelt, orientierte man sich nun an den Prinzipien der Architektur des "Internationalen Stils". 

Im August 2002 fluten erst die Weißeritz und wenige Tage später die Elbe das "Haus der Presse". 2003 erfolgte deshalb für 4,6 Millionen Euro eine Sanierung des gesamten Komplexes mit großem Umbau, der sich am deutlichsten an der Fassade zeigt: Die Aluminiumplatten wurden durch Glasplatten mit dunklen Schriftzeichen auf türkisfarbenem Grund ersetzt, entworfen vom Architekten Martin Seelinger aus Darmstadt. Texte aus "Vogelflüge - Essays zu Natur und Kultur" des tschechoslowakischen Medienphilosophen und Kommunikationswissenschaftlers Vilém Flusser dienten als Inspirationsquelle dafür. Sein zentrales Thema war der Untergang der Schriftkultur.

Auch der markante Neon-Schriftzug an der Kante des Hauses wurde demontiert. Die einzelnen Elemente fanden einige Jahre in Glasvitrinen vor dem Gebäude einen neuen Platz. Inzwischen sind sie ganz aus dem öffentlichen Raum verschwunden.

Architekt Wolfgang Hänsch, der in seiner späteren Laufbahn maßgeblich am Bau des Kulturpalasts und der Wiedererrichtung der Semperoper beteiligt war, zeigte sich nicht begeistert über den Umbau. Er nannte die Glaselemente "beliebig" uns sprach sich gegen die Umgestaltung aus. 

Quelle: Sandro Rahrisch "Ein Haus für die Presse", Sächsische Zeitung vom 13.04.2016

 

 
Bildnachweis: Claudia Jacquemin / Lizenz: CC0 1.0 DEED, unverändert

 

DE: Die kleine Dose findet ihr in der einzig sinnvollen Versteckmöglichkeit hier. Zwerge und Schlümpfe benötigen eventuell ein Hilfsmittel. Bitte verhaltet euch unauffällig!

EN: You can find the small container in the only sensible hiding place here. Dwarves may need an aid. Please be stealthy!

CZ: Tu malou plechovku najdete v jediném rozumném úkrytu zde. Trpaslíci mohou potřebovat pomoc. Chovejte se prosím nenápadně!
 

LesHommesSauvages wünschen viel Spaß!

 

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Additional Hints (Decrypt)

bora / hc / anuber / cbjlmrw

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)