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Aachen - die "Franzosenzeit 10“ Letterbox Hybrid

Hidden : 6/9/2024
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


 

„Aachen – die Franzosenzeit“
ist eine zehnteilige Letterbox-Serie
(plus Bonus) 

>In den einzelnen Dosen findest du ein Logbuch mit Stempel<

 

Protagonist ist Sebastian, der als Jugendlicher um 1790/91 nach Aachen kommt und eine Lehre bei einem Rentmeister beginnt. In den Briefen an seinen älteren Bruder „Anton“ beschreibt er Ereignisse in Aachen und legt seine Gefühlswelt offen.

Die Serie, beginnend mit Aachen – die Franzosenzeit 1 (GCANTVZ) sind chronologisch den Ereignissen angepasst und umfassen die Epochen 1790/91 bis 1804.

 

 Um die Letterboxes zu loggen, ist es nicht erforderlich
               den Brief und die geschichtlichen Abläufe (Hintergrund wissen) zu lesen!

 

► Um den Bonus (GCANTWF) erfolgreich zu loggen,
              muss du den Indoor- und den Outdooranteil miteinander verknüpfen!

Indoor

Wie der Name es sagt, homework ist angesagt!
Nur der Brief von Sebastian an seinen Bruder Anton ist für die Aufgabe relevant. Hier musst du Fragen beantworten und auf Wortsuche gehen!
Ich stelle dir ein "Ausfüllhilfe" zum Download bereit 

Outdoor

Auf der Rückseite des Deckblattes ist eine Zahl.
Diese benötigst du, zusammen mit der ermittelten Lösung aus dem Indoorteil, um die
Koordinate (Buchstabe) zur ermitteln! 


Download

Ausfüllhilfe zur Berechnung der Koordinaten für den Bonus
 

► Zur "Dose"

Inhalt

* Logbuch
* Stempel (bitte nicht mitnehmen; elementarer Teil für einen Letterbox Cache)


Pflege

Behälter

Bitte behandelt die Dosen sorgfältig (das Schließen nicht vergessen) und legt sie so zurück, wie ihr sie gefunden habt. Bitte wieder tarnen, damit sie nicht sofort erkennbar sind.

Logbuch und Stempel
        sind  Witterungsverhältnissen ausgesetzt; bitte sorgfältig wieder einpacken!


Ablage TB's

In den Letterboxen ist kein Platz zum Ablegen von TBs oder Tauschgegenständen
Im  Bonus ist jedoch genügend Platz

 

► Stempel Vordruck

Download

Deckblatt
Vordruck für die Sammler von Stempeln

 

Weitere Informationen zur Letterbox Serie "Aachen - die Franzosenzeit 1 (Verlinkung!) 

* Entstehung
* Protagonist Sebastian 
* Begriffserklärungen (Rentmeister)
* Virtueller Rundgang
* Quellenangaben
* Danksagung

 

►►► direkt zum Logbuch !

 

 

 

Aachen erlebt Blütezeit unter französischer Flagge - 1803

 

Brief von Sebastian an seinen Bruder Anton

 

"Ermittlung" Koordinate K

Indoor ("homework")

Suche: Koalition!

Buchstabenwert des Wortes (1)

Wie oft kommt das Wort im Brief vor? (Anzahl) (2)

Summe von (1) und (2); ergibt die Quersumme? (3)

Outdoor            (Zahl auf der Rückseite des Deckblatt vom Logbuch) (4)

Berechnung     (3) Minus (4) = Koordinate "K"

 

 

Geschichtliche Ereignisse



Neuerungen in den Bereichen der medizinischen Versorgung, bei der Sozialfürsorge und im Erziehungs- und Schulwesen 

In der Zeit des Konsulats wurden in den oben genannten Bereichen des täglichen Lebens Neuerungen eingeführt, welche für die nächsten Jahre wegweisend waren.
 

Das Medizinalwesen

Die Gesundheitspolitik: Mit der Aufhebung der Universitäten Köln, Bonn und Trier im Jahre 1798 gingen die mit ihnen verbundenen medizinischen Kollegien, denen ein fortschrittlicher Geist bescheinigt worden war, unter. Auch die Universität Mainz war aufgelöst worden, nicht aber das dortige medizinische Kollegium, dem von nun an bis zur gesetzlichen Neuordnung im Jahre 1803 sowohl die medizinische Ausbildung wie auch die Examinierung von Chirurgen, Apothekern und Hebammen nach den dazu am 7. Februar 1799 erlassenen Richtlinien oblag. In den Departements ohne Medizinal Kollegium entstanden Prüfungsinstanzen anderer Art, die aber keine medizinische Ausbildung anbieten konnten. Im Roerdepartement wurde - allerdings erst am 29. März 1802 - eine sog. Jury médical eingerichtet, welche nicht nur das vorhandene medizinische und paramedizinische Personal prüfte, sondern auch - vorläufige - Zeugnisse ausstellte und die Tätigkeit von Apothekern und Kräuterhändlern wie auch die der Hebammen überwachte, welch letztere sich in reichsstädtischer Zeit noch vor dem kirchlichen Sendgericht hatten verantworten müssen. Der Erfolg dieser Jurys wird allerdings als gering eingeschätzt, denn viele praktizierende Ärzte und Wundärzte entzogen sich den Kontrollen gezielt oder aus Unwissenheit? Mit den Gesetzen vom 10. März und 9. Juni 1803 wurden dann für ganz Frankreich Normen erlassen, welche bis 1892 verbindlich blieben. Dabei wurde auch die Promotion für Ärzte und Chirurgen eingeführt, wobei im Ausland examinierte Ärzte nur mit Genehmigung der Regierung praktizieren durften. Die Überwachung der gesetzlichen Vorschriften oblag im Roerdepartement von nun an einem Professor der medizinischen Fakultät an der Universität Straßburg und seinen Helfern, den Ärzten Dr. Gerhard Reumont aus Aachen und Dr. Best aus Köln, sowie vier Apothekern.
 

Das Positive an der neuen Gesetzgebung im Gesundheitswesen war abgesehen von der schon 1798 vorgenommenen Aufhebung der Zünfte der Chirurgen, welche jedem medizinischen Fortschritt abgeneigt waren -, dass sie die schon im Ancien Régime begonnenen Reformen fortführte und die Maßnahmen vereinheitlichte. Nachteilig wirkte sich aber aus, dass das Studium in ganz Frankreich nur in sechs Schulen erfolgen sollte und ein Universitätsstudium mit der Vermittlung neuester medizinischer Erkenntnisse nicht vorgesehen war. Die Vorschrift zur Absolvierung der Ausbildung in französischer Sprache schränkte zugleich die Zahl der Kandidaten für die gehobene medizinische Laufbahn in den Rheinlanden drastisch ein. Eine gewisse Abhilfe sah man in den nun erstmals zugelassenen Officiers de santé, jenen Ärzten, die nicht an einer medizinischen Fakultät studiert, sondern in Hospitalschulen oder bei einem niedergelassenen Arzt gelernt hatten und mit einem im Vergleich zur Universität kürzeren Studium ein weniger anspruchsvolles Examen absolvierten. Mit ihnen wollte man vor allem den akuten Ärztemangel auf dem flachen Land beheben, jedoch kam es anders: Sie ließen sich vornehmlich in den Städten nieder. In Aachen als Departementshauptstadt kam laut Medizinalstatistik des Jahres 1806 ein promovierter Arzt auf etwa 9000 Einwohner, ein Officier de santé auf 2 800, ein Apotheker auf 6500 und eine Hebamme auf etwa 3500 Einwohner. Im Jahr 1808 gab es dann bereits zehn promovierte Ärzte.                                      
 

Die Aachener Hospitäler litten in der Zeit des Konsulats unter den ungeheuren Schulden, welche sich in den Jahren nach 1794 aufgrund der vom Militär an sie gestellten Ansprüche aufgetürmt hatten. Diese Last wurde zwar im Jahre 1804 vom Staat von ihnen genommen, doch litten sie weiterhin unter zu geringen Einnahmen.


Hervorzuheben ist die Fürsorge für geistig Behinderte. Sie geschah seit der frühen Neuzeit zumeist im häuslichen Bereich, stationär vor allem im Alexianerkloster, mit dessen Tätigkeit - auch im Bereich des Bestattungswesens – die Franzosen sehr zufrieden waren, wenngleich es mit den Brüdern des Öfteren Konflikte wegen ihrer irreligiös-kirchlichen Grundausrichtung gab. „Geisteskranke", speziell weiblichen Geschlechts, wurden seit 1802 im säkularisierten Annuntiatenkloster therapiert. Die Arbeit dort gestaltete sich allerdings insofern schwierig, als die Klosteranlage auch zur Unterbringung „schwer erziehbarer“ Frauen diente. Insgesamt ist aber festzustellen, dass die Fürsorge für geistig Behinderte nicht mehr nur ein Akt der Caritas der Alexianer war, sondern nunmehr als staatliche Aufgabe begriffen wurde und in die Öffentlichkeit gerückt war. Qualitativ war ein Wandel eingetreten, weil die geistig Verwirrten als Kranke galten, die unter Umständen geheilt werden konnten. Bei der Behandlung der Unheilbaren bewahrten die Verantwortlichen die Erinnerung an die in der Revolution verfochtene Überzeugung von der persönlichen Freiheit des Individuums und waren sich der Problematik bewusst, welche eine etwa doch notwendige Wegsperrung mit sich brachte; eine Gesinnung, die angesichts des Mangels an geeigneten Unterkünften und an Geld nicht leicht durchzuhalten war.


Die Apotheker, häufig bloße Krämer, wollte schon der Aachener Rat des Jahres 1797 gründlicher kontrollieren. Im Jahre 1798 verloren sie ihre alten Privilegien und ihr Berufsstand wurde 1803 gesetzlich geregelt. Auch für sie gab es keine geeigneten Fortbildungsstätten. Die Ausbildung konnte nur in Form einer Lehre bei einem schon praktizierenden Apotheker geschehen. Immerhin sollte das Ergebnis von der Jury médical überprüft werden. Von den vielen Apothekern aus reichsstädtischer Zeit waren nach den Prüfungen in Aachen nur noch sieben übriggeblieben; 1812 gab es acht Apotheken.


Die Ausbildung der Hebammen war schon am Ende des Ancien Régime verbessert worden. Auf diesem Weg wollte man 1803 voranschreiten und einen Geburtshilfekurs für jedes Departement einrichten. Am 27. August 1808 öffnete dann auf Beschluss des Präfekten Lameth eine eigenständige Schule für Hebammen in Köln. Am 5. Mai 1810 wurde mit kaiserlichem Dekret in Paris unter der Schirmherrschaft und dem Vorsitz der Kaiserin die Société de la Charité maternellegegründet, deren Anliegen in den Departements von 1.000 Damen der Gesellschaft gefördert werden sollte. Ziel war es, armen schwangeren Frauen beizustehen und für deren Unterhalt und die Nahrung ihrer Neugeborenen Sorge zu tragen. Zu der Grundausstattung von jährlich 500.000 Francs aus Staatsmitteln sollte jedes Mitglied der Société jährlich 500 Francs beisteuern. Interessierte Unterstützerinnen konnten sich in die von den Präfekten auszulegenden Listen eintragen.  
 


Nicht nur der humanmedizinische Bereich wurde staatlicherseits kontrolliert. Im Jahre 1804 mussten sich auch Tiermediziner registrieren lassen und ihre fachlichen Kompetenzen nachweisen, was sehr vielen nicht gelang. Sie durften deshalb ihren Beruf nicht weiter ausüben, es sei denn sie waren bereit, auf der Veterinärmedizinschule von Alfort (Dep Seine) eine Ausbildung zu absolvieren. Ein kaiserliches Dekret vom 15. Januar 1813 regelte den Berufsgang und sah die Errichtung weiterer Schulen vor, so auch in Aachen, was aber nicht realisiert wurde. Auch eine staatliche Überwachung des Gesundheitszustandes des Tierbestandes im Roerdepartement war im Jahre 1811 ins Auge gefasst worden.                          .

 

Medizinische Vorbeugemaßnahmen sind seit der Zeit des Konsulats bezeugt.
So richtete die Jury médical in Aachen unter dem Einfluss von Dr. Gerhard Reumont ihr Augenmerk auf die Pockenschutzimpfung neuer Art, welche der englische Landarzt Edward Jenner im Jahre 1796 entwickelt hatte. Durch die Impfung mit Kuhpocken konnte für die Zukunft - unter Minimierung der Gefahren - Immunität gegen diese Krankheit erreicht werden. Sie wurde bereits am 17. April 1801 in Aachen erfolgreich eingesetzt. Beim Ausbruch der Krankheit in Aachen und Burtscheid im Jahre 1804 konnten auf diese Weise erste Erfolge erzielt werden.

Gerhard Reumont wurde bei der Einführung der neuen Impfmethode vom französischen Innenministerium und dem Präfekten des Roerdepartements unterstützt.                              .

 

Abgesehen von den Pocken bekämpfte die Regierung auch Epidemien anderer Art, so vor allem die in Burtscheid wegen der warmen Wasser verbreiteten Malaria, und propagierte zur Verhütung von Ansteckungen eine bessere Hygiene. Letztere hatte man schon 1795 wichtig genommen, als ein Erlass der Aachener Zentralverwaltung für die Zukunft die Leichenbestattung innerhalb der Stadtmauern untersagte und die Einrichtung eines Friedhofes vor dem Kölntor veranlasste. Dieser wurde am 28. August 1803 vor das Adalbertstor verlegt (Ostfriedhof). Die hygienischen Bestimmungen von 1795 wurden in Dekreten Napoleons vom 16. Juni 1804 und im Juni und Juli 1805 bekräftigt und ergänzt. Sensibilisiert war man durch die 1804 erschienene Schrift des Dr. med. Friedrich Ernst Hesse, der unter anderem bereits auf Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz und im privaten Bereich hinwies. Vorbildlich waren auch Maßnahmen der Jahre 1799, 1800 und 1805 zum Schutz der Mineralquellen und Thermalwasser und das Dekret Napoleons vom 15. Oktober 1810, das sich dem Emissionsschutz widmete.                                 .
 

 

Die Sozialfürsorge

Während der Zeit der Besetzung durch Revolutionstruppen war das reichsstädtische Wohlfahrtssystem zusammengebrochen. Bis 1794 war die Fürsorge ein Akt der Caritas gewesen, zu welcher sich alle Gesellschaftsschichten aufgrund ihrer religiösen Überzeugung verpflichtet gefühlt hatten. Sie erfolgte sowohl innerhalb der Familien, in den Pfarrgemeinden, den Zunftverbänden, den Bruderschaften und den Hospitälern, welch letztere Alten-, Siechen- oder Armenhaus oder eine Kombination von allem waren, sowie in Klöstern und Stiften oder wurde durch fromme Stiftungen einzelner Privatleute ermöglicht. Alles in allem kann man sagen, dass die Sozialfürsorge in Aachen im Wesentlichen aus Stiftungen, Spenden und Opfergeldern bzw. den aus eigenem Besitz erwirtschafteten Einkünften und dem Kirchenzehnten finanziert worden war. Der reichsstädtische Magistrat war nur ein Glied unter anderen in dieser Kette der Caritas übenden Kreise. Er deckte nur den nach Abzug der kirchlichen und privaten Wohltätigkeit verbleibenden Rest ab. Dies geschah nur zum Teil aus dem laufenden Etat der Stadt, zum größeren Teil durch Sonderabgaben, deren Einzug der Rat veranlasste bzw. übernahm. Er war es auch gewesen, der gegen das Bettelunwesen vorging, das ihn immer wieder vor große Probleme gestellt hatte, weil die Frage, wer so bedürftig sei, dass ihm das Betteln gestattet sein sollte, kaum zufriedenstellend beantwortet werden konnte. Um 1790 jedenfalls sah man in Aachen die Ursachen nicht in wirklicher Bedürftigkeit, sondern im Hang zum Müßiggang begründet, weshalb man die Einrichtung, eines Arbeitshauses ins Auge fasste". Auch wenn zuverlässige Zahlen für Aachen fehlen, so scheint es doch so gewesen zu sein, dass für die wirklich Bedürftigen ausreichend Mittel zur Verfügung standen, dass diese oft, aber wenig effektiv eingesetzt wurden, weil es an einer zentralen Bewirtschaftung und der nötigen Beaufsichtigung fehlte.
 

Mit dem Einmarsch der Revolutionstruppen war das facettenreiche Sozialsystem der Stadt Aachen als Folge der Einziehung zahlreicher Klostergebäude und Hospitäler zugunsten des Militärs und wegen des zeitweisen Sequesters geistlichen Besitzes, der Emigration von Geistlichen sowie als Folge des wirtschaftlichen Verfalls, der mit der Assignatenwirtschaft, dem Maximum-Tarif, den ständigen Requisitionen und Kontributionen einherging, zusammengebrochen. Privatpersonen und geistliche Institute konnten ihre sozialen Aufgaben nicht mehr erledigen, und selbst die Stadt, die 1794 noch die Grundversorgung der damals massenhaft Not leidenden Bevölkerung sichergestellt hatte, fiel aus, da sie im Jahre 1796 praktisch bankrott war.                            .
 

Die Zustände widersprachen damit den Beschlüssen, welche die französische Nationalversammlung im Spätherbst 1789 gefasst hatte, wonach die Armenfürsorge Sache des Staates sei und aus den am 4. November zu Nationalgütern erklärten geistlichen Besitzungen finanziert werden sollte. In den besetzten rheinischen Gebieten galten diese Bestimmungen ohnehin nicht. Hoffnung auf Besserung kam erst mit dem am 19. Juli bzw. 5. September 1798 in Kraft getretenen Gesetz vom 27. November 1796 auf, welches die Arbeit der Zivilhospize fördern sollte.
Die Aufsicht über sie sollte künftig die bei den Munizipalitäten einzurichtenden, jeweils aus fünf Bürgern bestehenden Hospizienkommissionen (Commissions des hospices) wahrnehmen. Ein Gesetz vom 4. Juni 1799 beschrieb deren Aufgaben näher: Es wies ihnen die Vermögensverwaltung der Hospize, die Beschaffung von Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen, die Einstellung des Personals, die Entscheidung über Aufnahme und Entlassung der Insassen sowie über die von diesen innerhalb der Hospize zu leistenden Arbeiten zu. Bestehende Stiftungen blieben den Hospizen erhalten, künftige konnten sie mit staatlicher Genehmigung ebenso wie Spenden entgegennehmen. Defizite waren von der jeweiligen Gemeinde zu tragen. Die Verwaltung unterlag der strengen Aufsicht durch den Maire, welcher seinerseits vor dem Präfekten Rechenschaft abzulegen hatte. In Aachen wurde die Hospizienkommission im Jahre 1802 installiert. Ihr unterstanden das Marien- und Elisabethspital, das Armen- und Waisenhaus, die Klöster der Alexianer und der Christenserinnen, der Stephanshof und das Herwartsche Institut sowie zeitweise das Ursulinenkloster. Im Waisenhaus am Seilgraben waren 126 Jungen untergebracht, die hier auch eine Berufsausbildung erhielten, während den Mädchen der Umgang mit Stoffen vermittelt wurde. Beide Geschlechter wurden hier im Lesen und im Schreiben in französischer und deutscher Sprache unterrichtet.                             .

 

Am 28. Januar 1803 erhielt die Hospizienkommission mit Dekret des Ersten Konsuls das säkularisierte Karmeliterinnenkloster St. Theresia in der Pontstraße zur Einrichtung einer Wohltätigkeitsanstalt, Atelier de charité genannt, mietweise zugewiesen mit dem Auftrag, dort eine Erziehungsanstalt für die unbeholfene (hilfsbedürftige) Jugend, ein Arbeitshaus für die Armen beiderlei Geschlechts, welche noch im Stande sind, Subsistenzmittel zu verdienen, und eine wahre stille Zufluchtsstätte für ein unglückliches Alter einzurichten. Die Kinder sollten hier vom 6. Lebensjahr an unentgeltlich im Lesen und Schreiben in französischer und deutscher Sprache und im Grundrechnen unterwiesen werden, donnerstags und sonntags auch in Religion. Im Jahre 1804 wurden auf diese Weise immerhin 165 Kinder unterrichtet. Der Schulbesuch wurde dadurch gefördert, dass Eltern, welche ihre Kinder nicht zu dieser Schule schickten, vom Wohltätigkeitsbüro keine Unterstützung erhielten.


Abgesehen davon wurden im Atelier ca. 200 Greise ambulant versorgt. Darüber hinaus erhielten etwa 100 Arbeiter, die nicht im Stande waren, anderswo ihr Brot zu verdienen, die Möglichkeit zur Arbeit entsprechend ihren Kräften. Sie konnten auf diese Weise - etwa durch Wollspinnerei und den Verkauf von Wollstoffen und Leinen - zu ihrem eigenen Unterhalt und zur Finanzierung des Hauses beitragen. Allerdings mussten sie diese Betreuung mit einem streng regulierten Tagesablauf bezahlen. Die Idee, schwachen Personen den Weg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen, war sicher ehrenwert, scheiterte aber meist in der Praxis an den damals harten Arbeitsbedingungen auf dem freien Markt, die eine Einschränkung der Arbeitszeit nicht erlaubte, und an den ökonomischen Zwängen, denen sich die Fabrikanten im Wettbewerb ausgesetzt sahen.


In der Außenstelle, im ehemaligen Kloster der Annuntiaten (Ecke Karmanstraße /Annuntiatenbach) war ein sog. Zucht- und Korrektionshaus eingerichtet worden, in das Prostituierte ,,zur Besserung° eingeliefert wurden und für die Zeit ihres Aufenthalts die Kosten für ihre Nahrung und Bekleidung durch Handarbeit abarbeiten mussten. Die Prostitution hatte bereits in reichsstädtischer Zeit mit der Verarmung der unteren Bevölkerungsschichten und im Gefolge des Kur- und Badewesens so stark zugenommen, dass die Stadt sich 1787 ernsthaft mit der Einschränkung befasste, allerdings ohne durchschlagenden Erfolg. In den neunziger Jahren nahm die Prostitution, offenbar wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage und der Anwesenheit französischen Militärs, noch zu. Jedenfalls soll es 1799 allein 24 öffentliche Bordelle gegeben haben. Die Zustände waren derart, dass der bei der Munizipalität tätige Kommissar Estienne eine Razzia durchführte, die aufgegriffenen Prostituierten festnehmen ließ und zum Spinnen von Wolle zwang. 

 

Der Aachener Maire v. Lommessem musste aber noch im September 1804 zugeben, dass es kaum eine Stadt in Frankreich, vielleicht in ganz Europa gibt, wo im Verhältnis zur Bevölkerung Liderlichkeit und Prostitution sich in so beängstigender Weise eingeschlichen und soviel Unheil gestiftet haben. Für die Prostituierten wurde daher in dem nunmehr „Josephinischen Institut geheißenen Atelier ein Strenges Organisations-Reglement erlassen. Aber noch 1807 erschien Reisenden die „ausschweifende Wollust", das Vergnügen an „üppigen Speisen“ und ,,feilen Dirnen  in Aachen ausgeprägter als in Lüttich.                                       .
 

Das Atelier mit seiner Außenstelle verfolgte also so verschiedene Ziele wie Schulunterricht, Armenfürsorge, Besserung von Menschen und sanitätspolizeiliche Aufgaben. Im Jahre 1807 wurden im „Josephinischen Institut“ bereits 831 Personen betreut. Ein Teil der Einnahmen stammte wie in reichstädtischer Zeit aus Kollekten, Stiftungen und Testamenten.

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Während die Hospizienkommission für die sog. geschlossene Armenpflege zuständig war, widmete sich das Wohltätigkeitsbüro (Bureau de bienfaisance), bestehend aus fünf ehrenamtlich tätigen Bürgern, der offenen Armenpflege, d.h. der Versorgung der Armen außerhalb geschlossener Einrichtungen, der sog. Hausarmen. Dazu sollten ihm alle früheren Armengüter kirchlicher oder sonstiger Herkunft zur Verfügung stehen. Bei der Aufnahme der Arbeit aber war das Wohltätigkeitsbüro auf erhebliche Hindernisse gestoßen. Im Rechenschaftsbericht vom 12. Dezember 1803 heißt es dazu:                                             .

"Es hatte bei Antritt seiner Functionen alles erst neu einzurichten, alles zu organisiren, und mußte so zu sagen mit Gewalt einzelnen der alten Administratoren und Vorsteher die Titel, Register und Dokumente, deren Depositäre sie waren, aus der Hand reißen und konnten noch von Glück sagen, wenn diese Dokumente etc. nur noch existirten. Man mußte sich von Hütte zu Hütte begeben, um sich von den Verhältnissen all Derjenigen Kenntniß zu verschaffen, die bis dahin als Hausarme in ihren Wohnungen unterstützt worden waren, wie ebenfalls von Denjenigen, die bis jetzt vernachlässigt worden, gleichwohl aber nicht selten zu den Unglücklichsten zählten."
 

So kam es, dass das Büro auch im Frühjahr 1806 noch nicht voll eingerichtet war. Dennoch war es nicht untätig geblieben. Seit dem Jahre 1801 gab es auf Initiative seines Präsidenten Nikolaus Cromm nach Pariser Vorbild Armensuppen aus. Das waren kräftige, preisgünstig hergestellte Gemüsesuppen, welche meist nach ihrem Erfinder Rumford benannt wurden. Im Jahre 1802 machte Dr. Gerhard Reumont den Vorschlag, diese auf rein pflanzlicher Basis hergestellten Soupes économiques mit tierischem Eiweiß anzureichern. Der Präfekt folgte seinem Vorschlag und verpflichtete die Maires zur Umsetzung.

 

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Das Erziehungs- und Schulwesen

Die Reform des Primärschulwesens hatte seit 1798 wenig Fortschritte gemacht.
Im Wesentlichen bestanden die in reichsstädtischer Zeit vorhandenen Schulen fort. Nach einer auf Drängen der Aachener Zentralverwaltung von der Munizipalität vorgelegten Übersicht gab es um 1800 17 Knaben- und 4 Mädchenschulen, die aber alle privaten Charakter hatten und sich vom Schulgeld der Eltern finanzierten. Drei Lehrer erhielten von der Stadt einen Zuschuss für den Unterricht armer Kinder. Aus einem Schreiben des Maire Bock vom 2. Dezember 1801 erfährt man Näheres über die Lage der von Nonnen betriebenen Klosterschulen. Danach unterrichteten die Ursulinen 69 Kinder gegen Entgelt und unentgeltlich 50 Armenkinder. Die „Dominikanerinnen“ von Marienbongard unterwiesen 27, die Pönitentenrekollektinnen 12 Schülerinnen. Der Unterricht der Sepulchrinerinnen in St. Leonhard lag darnieder, weil das Kloster in ein Militärkrankenhaus umgewandelt worden war. Der Maire Kolb hielt am 4. August 1802 allein die Schulen des Franz Joseph Winands und die der Ursulinen des Namens „Primärschule“ für würdig und forderte vom interimistisch für den erkrankten Präfekten Simon tätigen Präfekturrat Jacobi, er möge Paris drängen, das Schulwesen zum Segen der gegenwärtigen und der künftigen Generationen baldmöglichst zu sanieren. Es sollte allerdings noch bis zum 30. August 1803 dauern, bis das am 1. Mai 1802 erlassene Unterrichtsgesetz auch im Roerdepartement in Kraft gesetzt wurde. Es gliederte das Schulwesen in Primärschulen für die unteren Jahrgangsstufen und in Sekundärschulen. Einrichtung und Unterhalt beider Schultypen oblagen den Gemeinden, während die Lyzeen, welche die höheren Studien ermöglichten, sowie die höheren Spezialschulen -- vor allem die im naturwissenschaftlich-technischen Bereich - vom Staat getragen werden sollten. In Aachen kam es, trotz der Initiative des Maire v. Guaita, im Jahre 1811 nicht zur Einrichtung von Lyzeen und Spezialschulen, weil die Sanierung entsprechender Gebäude von der Regierung für zu teuer befunden wurde.                                  .
Die Bestellung der Lehrer an Primärschulen oblag dem Maire und dem Munizipalrat. Geeignet war, wer das Französische und Deutsche sprechen, lesen und schreiben konnte und das Dezimalsystem beherrschte, denn unterrichtet werden sollten die Fächer Lesen, Schreiben, Rechnen, Französisch und Religion. Die Gemeinde hatte den Lehrern eine Wohnung zu stellen, und der Munizipalrat setzte das Gehalt fest, welches die Eltern zu bezahlen hatten. Bedürftige Eltern konnten Ermäßigungen erhalten. Die für Lehrer vorgesehenen Gehälter waren aber viel zu niedrig, und selbst wenn die Gemeinden flüssig gewesen wären, war es ihnen von der Regierung her aus haushaltsrechtlichen Gründen untersagt, das Gehalt zu übernehmen oder aufzubessern. Die Folge war ein akuter Lehrermangel.

Klaus Pabst bemerkte dazu: Der Aufbau moderner republikanischer Primärschulen, um die sich die Zentralverwaltungen der rheinischen Departements und die seit 1800 an ihre Stelle getretenen Präfekten sehr bemühten, scheiterte vor allem an den im Vergleich zum gebotenen Gehalt zu hohen Anforderungen an das Lehrpersonal. Wer damals über Zweisprachigkeit, republikanische Überzeugung und eine solide Fachausbildung verfügte, wie sie für die Primärschullehrer gefordert wurden, konnte in Verwaltung und Justiz sehr viel schneller als an einer Dorfschule Karriere machen“.                       

 

Die Förderung der Wirtschaft

Eine vorrangige Aufgabe der neuen Regierung war die Wiederbelebung und Förderung der Wirtschaft'. Wichtige Schritte waren bereits 1798 unternommen worden, als die Zollgrenze an den Rhein verlegt, der Zunftzwang abgeschafft, die Gewerbe- und Niederlassungsfreiheit eingeführt und - im Hinblick auf einen künftigen Frieden, der die Rheinlande dem französischen Kernland zuführen würde - die wirtschaftliche Gesundung der Rheinlande verstärkt in den Blick genommen wurde. Dennoch erwies sich die wirtschaftliche Lage im Rheinland, wie der Regierungskommissar Shée noch im Jahre 1800 nach Paris meldete, als katastrophal. Tatsächlich war z. B. die Zahl der Tuchproduktionsstätten von 40 Betrieben im Jahre 1786 bis 1800 auf 9 gesunken, von denen 7 eine mittlere und 2 eine geringere Größe besaßen. Nach dem Frieden von Lunéville wurde es daher dringend nötig, die Wirtschaft staatlicherseits systematisch zu fördern. Ein Engagement versprach sich zu lohnen, denn zumindest das Roerdepartement stand in dem Ruf, einst in weiten Teilen reich und wohlhabend gewesen zu sein.                                 .
 

Die Regierung setzte bei ihren Plänen auf die Fähigkeiten, den Rat und die Mitwirkung der Kaufleute vor Ort, welche an einer wirtschaftlichen Genesung ihres jeweiligen Standortes aus lokalem Patriotismus wie auch aus eigenem Gewinnstreben in besonderer Weise interessiert waren. In Köln hatte sich z. B. schon 1797 zur Wiederbelebung der Wirtschaft ein sog. Handelsvorstand gebildet, der die dazu notwendigen Maßnahmen - wie Freiheit und systematische Förderung des Handels, ein einheitliches Steuersystem, gleiche Maße und gleiche Währung, Verhältnismäßigkeit bei den Abgaben und Verbesserung der Transportwege benannte. Im Jahre 1801 bekamen dann die Handelsvorstände staatliche Konkurrenz, denn am 3. Juni regte der Innenminister, der Chemiker und „Großindustrielle“ Chaptal, die Einsetzung von Handelsräten (Conseils de commerce) in den wirtschaftlich führenden Städten an. Mitglieder wurden Kaufleute und Fabrikanten, die vom Präfekten ausgewählt und vom Innenminister ernannt wurden. Sie sollten sich mit allem beschäftigen, was die Lage des Handels, der Fabriken und Manufakturen verbessern könnte. Später wurden ihnen noch sog. Ackersachverständige beigegeben, so dass die Handelsräte nunmehr die gesamte Breite der Wirtschaft vertraten. Wie wichtig ihre Ansichten für die Regierung waren, ersieht man aus der ihnen zugestandenen direkten Kontaktaufnahme mit dem Minister. Der Präfekt war aber schon deshalb immer mit involviert, weil er von Amtswegen den Vorsitz im Handelsrat führte und bei Stimmengleichheit den Ausschlag gab. Es muss allerdings betont werden, dass die Conseils keine politischen oder gesetzlich relevanten Entscheidungen treffen konnten, sondern reine Fachgremien zur Beratung der Regierung waren.
 

Der Aachener Handelsrat, in welchem die vornehmsten Kaufleute vertreten sein sollten, konstituierte sich im Oktober 1801. Ihm gehörten mit Genehmigung Chaptals acht Personen an. Ihr Zuständigkeitsbereich umfasste das Arrondissement Aachen, seit dem 18. Januar 1802 auch das von Kleve. Eine der ersten Aufgaben war die Prüfung eines ihnen von Chaptal am 15. September 1801 zugeleiteten Gesetzesentwurfs zum Handelsrecht. Das Gesetz sollte den Mangel an Lehrlingen beheben, die offenbar verbreitete Verletzung der Arbeitsverträge, „welche den Fabrikanten den Mut zu großen Unternehmungen nehme“ abstellen und den Betrug am Konsumenten und den Missbrauch des Namens ehrenwerter Fabrikanten eindämmen. 

 

Von den Ratschlägen, welche die Handelsräte der Regierung auf deren zahlreiche Ersuche erteilte, ist heute lediglich die Antwort des Aachener Tuchfabrikanten Johann Abraham Knops erhalten, welche die Sorgen eines Unternehmers jener Zeit gut wiedergibt: Er befürwortete die Einrichtung eines Arbeitshauses, beklagte die Neigung der Arbeiter, ihre Arbeitgeber bei den Löhnen unter Druck zu setzen und angesichts der zunehmenden Fabrikgründungen ihren Arbeitsplatz zu wechseln. Er monierte die schlechte Arbeitsmoral der Spinner und den zunehmenden Wolldiebstahl, der es unehrlichen Fabrikanten ermögliche, zum Schaden der ehrlichen billigere Tücher zu produzieren. Auch sprach er die kriegsbedingten Absatzprobleme in Italien, der Schweiz und in Deutschland an sowie die Schwierigkeit, spanische Wolle zu erhalten, weshalb er die Zucht von Schafen in Luxemburg empfahl. Die Rohstoffe der Aachener Tuchindustrie kamen Knops zufolge aus Spanien, Portugal, Sachsen und Böhmen; Absatzgebiete waren Deutschland, Russland, Polen, Italien, Frankreich, die Schweiz und die Levante. Er mahnte Zollerleichterungen und eine freiere Handhabung der Einfuhrverbote an sowie den Abschluss von Handelsverträgen mit Österreich, Schweden, Dänemark, Preußen und Portugal.

 

Den Handelsräten war nur eine kurze Zeit für ihre Tätigkeit beschieden. Sie waren nur eine Vorstufe, gewissermaßen ein Experiment auf dem Weg zur Einführung von Handelskammern. Der Innenminister Chaptal war es denn auch, der am Weihnachtsabend 1802 in einem Bericht an die drei Konsuln die wertvolle Arbeit der Handelsräte, zugleich aber die Notwendigkeit zur Einrichtung von Handelskammern (Chambres de commerce) betonte. Sie verstand er als bezirklich organisierte Zusammenschlüsse von Kaufleuten und Fabrikanten zur Wahrnehmung und Förderung ihrer Interessen, hier bezogen allein auf den Handel. Die Konsuln gaben der Wichtigkeit dieser Angelegenheit dadurch Ausdruck, dass sie noch am selben Tage der Einrichtung solcher Institutionen in 22 Städten zustimmten. In Orten unter 50000 Einwohnern sollten sie aus neun Personen bestehen. Ihre Aufgabe bestand darin, „Vorschläge zu machen zur Förderung des Handlungswesens, Berichte zu geben über die Hindernisse, welche den Fortschritt hemmen, und Mittel anzugeben, wie sie beseitigt werden könnten, und endlich die Aufsicht zu haben über alle erforderlichen Arbeiten, welche sich auf den Handel beziehen“. Dazu durften auch sie direkt mit dem Innenminister kommunizieren. War der Ort der Handelskammer identisch mit dem Sitz der Präfektur, sollte der Präfekt Präsident der Kammer sein, ansonsten der jeweilige Maire. Zu den dann schließlich 31 vorgesehenen Orten für eine Kammer gehörte seit dem 27. April 1803 auch Köln.
 

Die Städte, welchen keine Handelskammer zugedacht war, erhielten mit dem Gesetz vom 12. April 1803 (Loi relative aux manufactures, fabriques et ateliers) stattdessen sog. Rats- und Gewerbekammern für Manufakturen, Fabriken, Künste und Handwerke (Chambres consultatives de manufactures, fabriques, arts et métiers) mit den im Titel genannten Schwerpunkten. Ihnen sollten neben dem Maire fünf Personen angehören, die mindestens fünf Jahre Berufserfahrung als Manufakturisten, Fabrikanten oder Fabrikdirektoren vorweisen mussten, und die - wie bei den Handelskammern - alljährlich zu einem Drittel ausgetauscht werden sollten. Mit dem Minister durften sie nur mittelbar, über die Unterpräfekten und Präfekten, korrespondieren. Handels- und Gewerbekammern unterschieden sich in der inneren Organisation und der Theorie nach auch dadurch, dass die Handelskammern für den Handel, die Gewerbekammern für das Gewerbe zuständig sein sollten. In der Praxis war diese Scheidung aber nicht durchzuhalten, weshalb sich bald der Begriff Handelskammer auch für eine Gewerbekammer durchsetzte. 

 

 

 

 

‘Aachen - the French period’
is a ten-part letterbox series
(plus bonus) 

>In the individual boxes you will find a logbook with a stamp<

 

The protagonist is Sebastian, who comes to Aachen as a teenager around 1790/91 and begins an apprenticeship with a landlord. In the letters to his older brother ‘Anton’, he describes events in Aachen and reveals his emotional world.

The series, starting with Aachen – die Franzosenzeit 1 (GCANTVZ) are chronologically adapted to the events and cover the epochs 1790/91 to 1804.

 

► In order to log the letterboxes, it is not necessary to
               to read the letter and the historical processes!

 

► However, to log the bonus,
              you have to link the indoor and outdoor parts together!

Indoor

As the name suggests, homework is the order of the day!
Only the letter from Sebastian to his brother Anton is relevant for the task. Here you have to answer questions and search for words!
The historical events are only "just to know"!
I will provide you with a "fill
-in aid" to download

Outdoor

There is a number on the back of the cover sheet.
You will need this, together with the solution from the indoor part, to determine the coordinates! > Completion aid!


Download

Completion aid for calculating the coordinates for the bonus

 

► to the "container"

Contents

* Logbook
* Stamp (please do not take it with you; elementary part for a letterbox cache)


Care

Container

Please handle the tins carefully (don't forget to close them) and put them back the way you found them. Please disguise them again so that they are not immediately recognisable.

Logbook and stamp

are exposed to the weather; please repack them carefully!


Storing TBs

There is no space in the letterboxes to store TBs or exchange items
However, there is enough space in the bonus

 

► Stamp form

Download

Cover sheet
Form for stamp collectors

 

Further information on the Letterbox series "Aachen - the French period  (link!) 

* Origin
* Protagonist Sebastian 
* Explanation of terms (Rentmeister)
* Virtual tour
* References
* Acknowledgements

 

►►► Go directly to the logbook ! 

 

 

 

Aachen experiences its heyday under the French flag - 1803

 

Letter from Sebastian to his brother Anton

 


"Determine" Coordinate K

Indoor ("homework")

Search: coalition!

Letter value of the word (1)

How often does the name appear in the letter? (number) (2)

Sum of (1) and (2); equals the sum of the digits? (3)

Outdoor           (Number on the back of the cover page of the logbook)  (4)

Calculation       (4) Minus (3) Minus 2 = Coordinate "K"

 

 

 

 

 

« Aix-la-Chapelle - l'époque des Français »

il s'agit d'une série de dix Letterbox
(plus bonus) 

>Dans chaque boîte, tu trouveras un journal de bord avec un tampon<

 

Le protagoniste est Sebastian qui, adolescent, arrive à Aix-la-Chapelle vers 1790/91 et commence un apprentissage chez un maître de rentes. Dans les lettres qu'il adresse à son frère aîné « Anton », il décrit des événements survenus à Aix-la-Chapelle et dévoile son univers sentimental.

es séries, commençant par Aachen – die Franzosenzeit 1 (GCANTVZ) sont adaptées chronologiquement aux événements et couvrent les époques de 1790/91 à 1804.

 

 Pour loguer les letterboxes, il n'est pas nécessaire de
               de lire la lettre et le déroulement historique !

► Cependant, pour logger le bonus,
              tu dois relier la partie indoor et la partie outdoor !

Indoor

Comme son nom l'indique, homework est de rigueur !
Seule la lettre de Sébastien à son frère Anton est pertinente pour l'exercice. Ici, tu dois répondre à des questions et chercher des mots !
Les événements historiques ne sont que des "just to know" !
Je te mets à disposition une "aide au remplissage" à télécharger.

Outdoor

Au dos de la page de garde se trouve un chiffre.
Tu en as besoin, ainsi que de la solution de la partie Indoor, pour déterminer les coordonnées ! 


Download

Aide au remplissage pour le calcul des coordonnées pour le bonus
 

► sur le "conteneur"

Contenu

* Logbook / Journal de bord
* Tampon (ne pas prendre avec soi ; élément élémentaire pour une cache Letterbox)


Entretien

Récipients

Veuillez manipuler les boîtes avec soin (ne pas oublier de les fermer) et les remettre dans l'état où vous les avez trouvées. Merci de les camoufler à nouveau afin qu'elles ne soient pas immédiatement reconnaissables.

Le carnet de bord et le tampon

sont exposés aux intempéries ; merci de les remballer soigneusement !

 

Tampon pré-imprimé

Téléchargement

Page de garde
Formulaire pour les collectionneurs de cachets

 

Plus d'informations sur la série Letterbox "Aix-la-Chapelle - l'époque des Français"   (Lien !) 

* Genèse
* Protagoniste Sebastian 
* Explication des termes (Rentmeister)
* Visite virtuelle
* Références
* Remerciements

 

►►► accès direct au journal de bord !

 

 

 

Aix-la-Chapelle connaît son apogée sous le drapeau français - 1803

 

 Lettre de Sébastien à son frère Anton

 

"Détermination" Coordonnée K

Indoor ("homework")

Recherche: Coalition!

Valeur des lettres du mot 1)

Combien de fois le nom apparaît-il dans la lettre ? (nombre) (2)

Somme de(1) et (2); donne la somme de la quarte ?(3)

Outdoor           (numéro figurant au dos de la page de garde du journal de bord) (4)

Calculation      (4) Moins (3) Moins 2 = Coordonnées "K"

 

 

 

 

 

Aken - de Franse tijd

is een tiendelige brievenbusserie
(plus bonus)

>In de afzonderlijke doosjes vind je een logboek met een stempel<

 

De hoofdpersoon is Sebastian, die rond 1790/91 als tiener naar Aken komt en in de leer gaat bij een landheer. In de brieven aan zijn oudere broer "Anton" beschrijft hij de gebeurtenissen in Aken en onthult hij zijn gevoelswereld.

De reeksen, beginnend met Aachen – die Franzosenzeit 1 (GCANTVZ) zijn chronologisch aangepast aan de gebeurtenissen en beslaan de tijdperken 1790/91 tot 1804.

 

 Om de brievenbussen te loggen, is het niet nodig om
               de brief en de historische processen te lezen!

► m de bonus te krijgen,
              moet je het binnen- en buitendeel aan elkaar koppelen!

Indoor

Zoals de naam al doet vermoeden, is huiswerk aan de orde van de dag!
Alleen de brief van Sebastian aan zijn broer Anton is relevant voor de opdracht. Hier moet je vragen beantwoorden en woorden zoeken!
De historische gebeurtenissen zijn alleen "om te weten"!
Ik zal je een "invulhulp" geven om te downloaden!

Outdoor

Er staat een nummer op de achterkant van het voorblad.
Dit heb je samen met de oplossing uit het binnenwerk nodig om de coördinaten te bepalen! > invulhulp!


Download

 Invulhulp voor het berekenen van de coördinaten voor de bonus
 

► Naar the Container

Inhoud

Logboek
Stempel (niet meenemen!)

Zorg

Verpakking
Behandel de blikken voorzichtig (vergeet ze niet te sluiten) en zet ze terug zoals je ze gevonden hebt.
Verpak ze weer zodat ze niet onmiddellijk herkenbaar zijn.

  • Inhoud

Logboek en postzegels zijn blootgesteld aan weersomstandigheden; gelieve zorgvuldig opnieuw in te pakken!
 

        TB's en ruilartikelen

Er is geen ruimte in de brievenbussen om TB's of ruilobjecten op te bergen
Er is voldoende ruimte in de bonus

 

► Brievenbuspostzegel sjablonen

Download

Dekblad
Stempelformulier

 

Meer informatie over de serie Brievenbus "Aken - de Franse tijd" (link) 

* Oorsprong
* Hoofdpersoon Sebastian 
* Uitleg van termen (Rentmeister)
* Virtuele tour
* Referenties
* Erkenningen

 

►►► direct in het logboek !

 

 

 

Aken beleeft hoogtijdagen onder Franse vlag - 1803

 

 Brief van Sebastian aan zijn broer Anton

 

 

"Bepaal" Coördinaat K

Indoor ("homework")

Zoeken: Coalitie!

Letterwaarde van het woord (1)

Hoe vaak komt de naam voor in de brief? (cijfer) (2)

Som van(1) en (2); is gelijk aan de som van de cijfers? (3)

Outdoor           (nummer op de achterkant van het voorblad van het logboek) (4)

Berechnung      (3) Minus (4) Minus 4 = Coördinaat "K"

 

 

Additional Hints (No hints available.)