



„Aachen – die Franzosenzeit“
ist eine zehnteilige Letterbox-Serie
(plus Bonus)
>In den einzelnen Dosen findet ihr ein Logbuch mit Stempel<
Protagonist ist Sebastian, der als Jugendlicher um 1790/91 nach Aachen kommt und eine Lehre bei einem Rentmeister beginnt. In den Briefen an seinen älteren Bruder „Anton“ beschreibt er Ereignisse in Aachen und legt seine Gefühlswelt offen.
Die Serie, beginnend mit Aachen – die Franzosenzeit 1 (GCANTVZ) sind chronologisch den Ereignissen angepasst und umfassen die Epochen 1790/91 bis 1804.
► Um die Letterboxes zu loggen, ist es nicht erforderlich
den Brief und die geschichtlichen Abläufe (Hintergrund wissen) zu lesen!
► Um den Bonus (GCANTWF) erfolgreich zu loggen,
muss du den Indoor- und den Outdooranteil miteinander verknüpfen!
Indoor
Wie der Name es sagt, homework ist angesagt!
Nur der Brief von Sebastian an seinen Bruder Anton ist für die Aufgabe relevant. Hier musst du Fragen beantworten und auf Wortsuche gehen!
Ich stelle dir ein "Ausfüllhilfe" zum Download bereit
Outdoor
Auf der Rückseite des Deckblattes ist eine Zahl.
Diese benötigst du, zusammen mit der ermittelten Lösung aus dem Indoorteil, um die
Koordinate (Buchstabe) zur ermitteln!
Download
Ausfüllhilfe zur Berechnung der Koordinaten für den Bonus
► Zur "Dose"
Inhalt
* Logbuch
* Stempel (bitte nicht mitnehmen; elementarer Teil für einen Letterbox Cache)
Pflege
Behälter
Bitte behandelt die Dosen sorgfältig (das Schließen nicht vergessen) und legt sie so zurück, wie ihr sie gefunden habt. Bitte wieder tarnen, damit sie nicht sofort erkennbar sind.
Logbuch und Stempel
sind Witterungsverhältnissen ausgesetzt; bitte sorgfältig wieder einpacken!
Ablage TB's
In den Letterboxen ist kein Platz zum Ablegen von TBs oder Tauschgegenständen
Im Bonus ist jedoch genügend Platz
► Stempel Vordruck
Download
Deckblatt
Vordruck für die Sammler von Stempeln
► Weitere Informationen zur Letterbox Serie "Aachen - die Franzosenzeit (Verlinkung!)
- Entstehung
- Protagonist Sebastian
- Begriffserklärungen (Rentmeister)
- Virtueller Rundgang
- Quellenangaben
- Danksagung
►►► direkt zum Logbuch !
Neue Verwaltungsstruktur in Aachen - 1794
Brief von Sebastian an seinen Bruder Anton
"Ermittlung" Koordinate F
Indoor ("homework")
Suche Zentralverwaltung !
Buchstabenwert des Wortes (1)
Wie oft kommt das Wort im Brief vor? (Anzahl) (2)
Summe von (1) und (2); ergibt die Quersumme? (3)
Outdoor (Zahl auf der Rückseite des Deckblatt vom Logbuch) (4)
Berechnung (3) Minus (4) = Koordinate "F"


Geschichtliche Ereignisse
Zentralverwaltung für die besetzten Gebiete zwischen Maas und Rur
Am 28. Oktober 1794 setzte der Volksrepräsentant Frécine in Aachen eine Zivilverwaltung ein, welche als Zentralverwaltung (Administration centrale des pays d'entre Meuse et Roer) für die bis dahin besetzten Gebiete zwischen Maas und Rur zuständig sein sollte. Sie begann ihre Tätigkeit am 4. November und bestand aus einem Kollegium von 12 Personen, welche Frécine selbst auswählte.
Sechs von ihnen bildeten als Verwaltungsdirektoren die General-Administration. Die anderen sechs standen als Verwaltungschefs den der Zentralverwaltung untergeordneten sechs Kantonen vor:
Aachen-Burtscheid, Vaals-Heyden, Wittem-Wylre, Linnich- Geilenkirchen, Jülich-Düren, Stolberg-Eschweiler-Weisweiler und Monschau-Kornelimünster.
Unterhalb der Kantone standen die Unter- bzw. Sekundärverwaltungen, die je nach Bevölkerungszahl ihrer Gemeinde aus einem Maire oder einem Maire mit mehreren Beigeordneten bestanden. Für Gemeinden mit mehr als 12.000 Einwohnern, wie Aachen, waren ein Maire und neun Beigeordnete vorgesehen. .
Die Mitglieder der Zentralverwaltung waren der Französischen Republik verantwortlich. Zu ihren Aufgaben zählte es, Gesetze und Beschlüsse, die ihnen von höherer Stelle zugingen, in französischer und deutscher Sprache zu veröffentlichen und deren Ausführung zu überwachen, die Lebensmittelversorgung zu steuern, reguläre und außerordentliche Erträge - z.B. aus der Waldnutzung, dem Betrieb der Kohlebergwerke, aus Requisitionen und Kontributionen sowie aus dem Verkauf der Güter von Emigranten - einzutreiben. Sie hatten sich ferner um die Ausbesserung von Straßen und Gebäuden der Republik und um die Armenfürsorge zu kümmern.
Die Sekundärverwaltungen waren bloße Ausführungsorgane. Ihnen unterstand die örtliche Polizei.
Mit Frécines Verwaltungsordnung kamen auch die früher in Aachen zuständigen Gerichte zum Erliegen. Die in reichsstädtischer Zeit übliche, manchmal undurchsichtige Verwobenheit von Verwaltung und Justiz wurde nun beseitigt und es wurden überschaubare Verwaltungswege mit klaren Kompetenzen der einzelnen Gerichte geschaffen. Nach dem Beispiel der bereits 1790 in Frankreich eingerichteten Tribunaux de paix sollten an jedem Hauptort eines Kantons und in Gemeinden mit mehr als 6 000 Einwohnern auch hier Friedensgerichte entstehen". Der Friedensrichter hatte mit zwei Beisitzern in Zivilsachen bis zu einem Streitwert von 300 Livres rechtsgültig zu entscheiden. Zuständig war er auch bei Verkäufen, Verpfändung von Grundstücken, Zinsverschreibungen, Schenkungen, Testamenten sowie bei Zwangsvollstreckungen und der Bearbeitung tödlicher Unfälle. Am 5. November 1794 wurde das für Stadt und Reich Aachen zuständige Friedensgericht installiert und mit Peter (v.) Garzweiler, dem ehemaligen Syndikus des Aachener Schöffenstuhls, als Vorsitzendem und Martin Joseph de Loneux und Dr. Joseph Schwarz, dem ehemaligen Sekretär des Aachener Schöffenstuhls, als Beisitzern besetzt. Die ersten beiden waren ehemalige Richter des Aachener Schöffenstuhls, der letztere Advokat. Auf das in der Stadt Vorgefundene juristisch geschulte Personal konnten also auch die neuen Machthaber nicht verzichten. Schon kurz nach seiner Installierung entfaltete das Gericht eine rege Tätigkeit und fällte in den nächsten drei Monaten Urteile in 383 Fällen. Zwar sollte auch weiterhin nach den Landesgesetzen und -gewohnheiten und nicht nach dem Recht der Französischen Republik geurteilt werden, doch traten schon die Neuerungen der Revolution zutage: Justiz und Verwaltung, die sich nach dem Rückzug der Franzosen am 2. März 1793 wieder in den Händen des Rates befanden, wurden erneut getrennt. Ferner galt nun der Grundsatz der Unentgeltlichkeit des Prozesses, und jeder Partei wurde das Recht eingeräumt, vor Gericht selbst oder vertreten durch einen Bevollmächtigten, ohne Hilfe eines Rechtsgelehrten, aufzutreten. Zunächst sollte der Vergleich gesucht werden und ein Urteil erst bei Unversöhnlichkeit der Parteien ergehen. Prozess und Urteilsfindung mussten transparent sein, weshalb der Richter bei Strafe verpflichtet war, sein Urteil unter Anführung der Gesetze und Gewohnheiten des Landes, auf die er sich stützte, zu begründen.
Obertribunal
In Aachen wurde auch ein Ober-Tribunal (Tribunal supérieur) eingerichtet, das aus sieben Richtern bestand. Es entschied alle Berufungen, die gegen Urteile der Friedensgerichte eingelegt wurden, und zwar in letzter Instanz. Es war darüber hinaus zuständig für alle Streitwerte über 300 Livres, und für Strafsachen, die nach den Landesgesetzen und -gebräuchen mit Gefängnis bis zu 10 Jahren oder Leibes- und Lebensstrafen geahndet wurden. .
Handelsgericht
Fortschrittlich war vor allem die Einrichtung eines Handelsgerichts (Tribunal de commerce) in Aachen am 29. Oktober 1794 An dieses berief Frécine 12 Kaufleute, die in allen Handelsstreitigkeiten des Distrikts Aachen mit einem Streitwert über 300 Livres unentgeltlich und ohne Beteiligung ziviler Gerichte Endurteile fällen sollten. Streitigkeiten mit einem geringeren Wert durften, wenn die Kläger und Beklagten in entlegenen Gegenden wohnten, von den zuständigen Friedensrichtern entschieden werden. Für Streitfälle über 1000 Livres war die Appellation an das Tribunal supérieur möglich. Das Handelsgericht sorgte auch ,,für die Reorganisation des für die Qualitätskontrolle wichtigen Schau- und Siegelamts sowie für die Ordnung des Maklerwesens, ein Berufsfeld, das bei dieser Gelegenheit ausdrücklich auch Frauen geöffnet wurde. Gegen die inflationäre Währungspolitik bezog es ebenso Stellung wie gegen die Erhöhung der Postport nach Holland. Es scheint nach dem Mai 1796, wohl als Folge des kriegsbedingt eingeschränkten Handels, untergegangen zu sein.
Aufsicht der bewaffneten Macht
Sowohl die Zentral- als auch die Sekundärverwaltungen, aber auch die Ober-und Unter-Tribunale unterstanden der unmittelbaren Aufsicht der „Bewaffneten Macht“. Außerdem wurden sie von sog. Nationalagenten der Republik beaufsichtigt, die alle zehn Tage an den für sie zuständigen Volksrepräsentanten Bericht erstatten mussten. Ihr besonderes Augenmerk richteten sie auf die Gefahr von Meuterei, auf Verstöße gegen die Assignaten-Wirtschaft und die Verordnung über die Höchstpreise. Der Volksrepräsentant Frécine ernannte den Aachener Bürger Joseph Driessen, Mitglied des Jakobinerclubs, zum Nationalagenten für Aachen. .
Zentralverwaltung für die Gebiete zwischen Maas und Rhein
(Administration centrale des pays dentre Meuse et Rhin):
Frécines Verwaltungsorganisation für das Gebiet zwischen Maas und Rur wurde schon bald umgestaltet. Nach der Eroberung von Bonn und Köln erschien es den am 14. November in Köln versammelten Volksrepräsentanten Haußmann und Joubert, aber auch Frécine selbst ratsam zu sein, allen eroberten Gebieten nördlich der Mosel eine gemeinsame Verwaltungsordnung zu geben. Feierlich installiert wurde sie am 20. Dezember.
Aachen blieb Mittelpunkt der Zentralverwaltung. Ihr unterstellt waren nun aber statt der ursprünglich vorgesehenen sechs nunmehr sieben Bezirke oder Distrikte bzw. Arrondissements, denen die ehemaligen Herrschaften und Städte zugeordnet wurden".
Ihre Hauptorte waren:
Maastricht
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für die Verwaltung von Maastricht, die Lande Valkenburg, Vaals, Wittem, Wylre, Dahlem, Maaseyk, Heerlen und der Lütticher Campine |
Geldern
|
für die Verwaltung von preußisch und österreichisch Geldern, des Fürstentums Moers und des Herzogtums Kleve |
Aachen
|
für die Verwaltung des Herzogtums Jülich, des Heydener Ländchens, Kornelimünsters und des Gebiets von Aachen und Burtscheid
|
Bonn |
ür die Verwaltung von Kurköln und der Stadt Köln |
Blankenheim |
für die Verwaltung der Eifelgrafschaften |
Limb(o)urg |
für die Verwaltung des Herzogtums Limburg |
| Spa |
für die Verwaltung der Lande Loon, Stablo, Malmedy und des Lütticher Landes zwischen Maas und Ourthe. |
Trier
|
Am 19. April 1795 kam noch ein achter Bezirk hinzu, der den Trierer Raum erfasste, dann aber am 27. Mai wieder abgetrennt wurde, mit Ausnahme der Städte Trier und Koblenz.
|
Jede Bezirksverwaltung bestand aus 14 Mitgliedern, von denen sieben am jeweiligen Hauptort residierten und das Direktorium bildeten. Die restlichen sieben Administratoren hatten sich zu den Unterbezirken, den Kantonen, zu begeben, um dort für eine geordnete Verwaltung zu sorgen. Alle Administratoren hatten sich mindestens einmal im Monat am Sitz des Hauptortes ihres Arrondissements einzufinden, um Rechenschaft abzulegen und sich zu beraten. Bei jeder Bezirksverwaltung wurde ein Nationalagent zur Überwachung ihrer Aktivitäten angestellt, mit dem Recht, örtliche Verwalter und Richter gegebenenfalls vor das Revolutionstribunal zu ziehen. Die Agenten ihrerseits hatten die Pflicht zur Berichterstattung bei der Zentralverwaltung innerhalb von zehn Tagen. Die vornehmste Aufgabe der Arrondissements bestand in der Befriedigung der wirtschaftlichen und militärischen Bedürfnisse der Armee. .
Die Kantone bestanden aus den unteren Verwaltungseinheiten, d. h. den Ämtern, Vogteien, Städten etc. der aufgelösten Herrschaften des Ancien Régime, die auch künftig mit ihrer Gerichtsbarkeit fortbestehen sollten. Der Aachener Kanton umfasste das ehemalige reichsstädtischen Gebiet von Stadt und Reich Aachen. .
Die Neuordnung wurde am 12. Dezember 1794 von den Volksrepräsentanten Portiez-de-lOise und Joubert bestätigt. Die Zentralverwaltung nahm ihren Sitz in Aachen im Saal der Neuen Redoute (Altes Kurhaus). Ihre Mitglieder wurden erst nach und nach bestimmt und wechselten in der Folgezeit wiederholt.
Revolutionstribunal
Neben den schon genannten Gerichten gab es das nach dem 14. August 1794 eingerichtete, schon mehrfach genannte Revolutionstribunal. Dieses hatte über alle Kontre-Revolutions Verbrechen zu urteilen, insbesondere in allen Fällen, bei denen es um Emigranten und deren Hab und Gut, um Verstöße gegen die Assignatenwirtschaft oder gegen das Gebot zur Beachtung der Maximum-Preise ging. Das nötige Belastungsmaterial sollte das am 16. November etablierte Comité de surveillance, der sog. Obhutsausschuss, beibringen, welcher die Aufgabe hatte, “Anschläge und publizistische Angriffe auf das französische Militär und die von ihm beziehungsweise den Volksrepräsentanten eingesetzten Beamten zu verhindern oder gegebenenfalls zu ahnden, insbesondere aber die ökonomischen Grundlagen der Besatzung und der Kriegführung zu sichern. Seine Mitglieder mussten also auch die Assignaten als Zahlungsmittel durchsetzen und den reibungslosen Ablauf der Requisitionen durch das Aufspüren geheimer Warenlager und verborgenen Emigrantenbesitzes sichern helfen. Die Comités durften aufklären und verhören, die eigentlichen Zwangsmaßnahmen gegen die Verdächtigen waren jedoch dem Militär vorbehalten.
Der Ausschuss setzte sich aus 12 Einheimischen zusammen. Sie entfalteten eine rege Tätigkeit. Zur Erleichterung ihrer Arbeit ließen sie - in Aachen offenbar erstmals - Straßenschilder anbringen und die Häuser durchnummerieren. Die Gastwirte wurden verpflichtet, die Namen ihrer Logiergäste mitzuteilen. Trotz aller Bemühungen war der Erfolg des Ausschusses eher bescheiden. Sensationelle Prozesse konnten nicht geführt werden.
Dass er am 19. Februar 1795 aufgelöst wurde, lag aber nicht an der Bilanz seiner Arbeit, sondern geschah, weil der Wohlfahrtsausschuss nach dem Sieg der Thermidorianern über Robespierre in Paris die Obhutsausschüsse generell aufhob. .
Das Ende des reichsstädtischen Rates
Mit der Einrichtung der Aachener Zentralverwaltung für die Lande zwischen Maas und Rur am 4. November 1794 war auch die Tätigkeit des reichsstädtischen Rates zu Ende gegangen. An seine Stelle trat ein Kollegium aus zehn Personen, welche die sog. Munizipalität repräsentierten. Die Benennung des Personals hatte Frécine dem scheidenden Rat überlassen, der in seiner Sitzung vom 28. Oktober fast ausschließlich ehemalige Angehörige der Neuen Partei nominierte, wohl weil man ihnen die besseren Beziehungen zu den Revolutionären zutraute. Unter ihnen befanden sich der Stadtsyndicus Vossen und der frühere Baumeister Cromm. Sie wurden von Frécine als Vertreter des Kantons und als Mitglieder der Zentralverwaltung bestätigt". Cromm wurde sogar zum Präsi-denten der Aachener Zentralverwaltung ernannt. Die Mitglieder der Munizipalität wählten am 29. Oktober aus ihrer Mitte einen Präsidenten, der von nun an jeweils nach Ablauf von zehn Tagen neu zu wählen war.
Tempel des höchsten Wesens .
Am 20. Dezember fand zur Feier der Einrichtung der Aachener Zentralverwaltung ein bürgerliches Fest statt, auf dem auf Befehl der anwesenden Volksrepräsentanten im Sitzungssaal der Zentralverwaltung in der Neuen Redoute (Altes Kurhaus) ein „Tempel des Höchsten Wesens“ eingerichtet wurde. Der neue Kult war vom Nationalkonvent auf Antrag des inzwischen hingerichteten Maximilien Robespierre am 7. Mai 1794 zur Staatsreligion erhoben worden. Robespierre war davon ausgegangen, dass es eine Gottheit, das „Höchste Wesen“ gäbe, welches das Leben schenke, die Guten belohne und die Bösen bestrafe. Auf der anderen Seite stand für ihn der einzelne Mensch mit der in ihm wohnenden Menschlichkeit, die über ihn hinausweise und einen sakramentalen Charakter habe. Die Handlungsweise sei dann gut, wenn sie dem Staat nütze; schlecht, wenn sie ihm schade. Der neue Kult war also dem Staat bedingungslos untergeordnet, sollte ihm und den neuen Ideen aber ein sakrales Fundament geben.
Auf Anordnung der Volksrepräsentanten sollten künftig an jedem zehnten Tag (Dekadi) weitere republikanische Feste begangen werden, um - wie es in der Zeitung "Aachner Zuschauer“ heißt - in allen Herzen der guten Bürger, den Hang für Bürger-Tugend immer mehr keimen zu machen und den Geschmack für republikanische Grundsätze auch in die Gemüther verblendeter und irregeführter Bürger zu verpflanzen. .
Bei der Installation des Tempels ergriff Portiez-de-l'Oise mit einer von revolutionärem Geist erfüllten Rede das Wort und erklärte:
"Hier treten endlich Brüder zusammen, um Aufklärung zu verbreiten und sich durch einfache und freundschaftliche Belehrung zu der Ausübung aller Tugenden zu ermuntern. Dann sprach er über die Entwicklung der Menschheit, erwies sich dabei als Kenner der Ideen von Montesquieu und Rousseau und kam auch auf die Bedeutung der Religion für den Menschen zu sprechen, wobei er sich abfällig über den Klerus ausließ, der sich angemaßt habe, sich zwischen den Schöpfer der Welt und das Gewissen des Menschen zu setzen".
Über die Monarchie urteilte er noch schärfer: .
"Eine Handvoll Tölpel unterdrückt das Menschengeschlecht und eine Bande Räuber gebietet über Millionen Menschen. Beherzigt man das Geschick der Nationen, so weiß man nicht, ob man sich mehr über die schamlose Dreistigkeit der Tyrannen in Unterjochung der Völker oder über die feige und nachgiebige Schwäche der Völker in Ertragung des Jochs der Könige wundern soll."
Schließlich forderte er die Bevölkerung zwischen Maas und Rhein auf, durch ihre Opferbereitschaft (gemeint waren die Abgaben im Rahmen von Requisitionen und Kontributionen) am Triumph der Freiheit mitzuarbeiten.
An diese Rede schloss sich nun noch die des Präsidenten der Aachener Zentralverwaltung, Anton Dorsch, an: .
"Bürger! Wie groß, wie erhaben ist die Bestimmung, zu welcher die Repräsentanten des französischen Volkes die Verwalter des Landes zwischen der Maas und dem Rheine berufen haben! Die braven Verteidiger der Republik haben die Tyrannen, die den Raub vom Volkseigentum unter sich teilten, vertrieben und jenseits des Rheins geschleudert. Dieser majestätische Strom trennt für immer den Boden der Freiheit von der Erde der Sklaverei. Nun ist's die Sache der Verwalter, die Stille zu benutzen, welche jetzt in diesen Gegenden herrscht, um die Grundfeste zu einer weisen Administration zu legen, die die Wohlfahrt der Einwohner sichern und der Republik neue Triumphe bereiten soll. Bürger Repräsentant! Die Verwalter fühlen sich alle von der Heiligkeit ihrer Pflichten durchdrungen. Sie verbinden sich feierlich, Ihrem Zutrauen dadurch zu entsprechen, dass sie in die Herzen ihrer Mitbürger die heiligen Grundsätze der Freiheit einprägen und der Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Gleichheit als der unveränderlichen Richtschnur in ihren Verhalten folgen werden."
Dem Tempel des höchsten Wesens war trotz des aufwendigen Auftakts keine Zukunft beschert. Er musste wegen Desinteresses, bzw. Ablehnung seitens der Bevölkerung im Februar 1795 schließen.




‘Aachen - the French period’
is a ten-part letterbox series
(plus bonus)
>In the individual boxes you will find a logbook with a stamp<
The protagonist is Sebastian, who comes to Aachen as a teenager around 1790/91 and begins an apprenticeship with a landlord. In the letters to his older brother ‘Anton’, he describes events in Aachen and reveals his emotional world.
The series, starting with Aachen – die Franzosenzeit 1 (GCANTVZ) are chronologically adapted to the events and cover the epochs 1790/91 to 1804.
► In order to log the letterboxes, it is not necessary to
to read the letter and the historical processes (background knowledge)!
► To successfully log the bonus (GCANTWF),
you must link the indoor and outdoor parts together!
Indoor
As the name suggests, homework is the order of the day!
Only the letter from Sebastian to his brother Anton is relevant for the task. Here you have to answer questions and search for words!
The historical events are only "just to know"!
I will provide you with a "fill-in aid" to download
Outdoor
There is a number on the back of the cover sheet.
You will need this, together with the solution from the indoor part, to determine the coordinates! > Completion aid!
Download
Completion aid for calculating the coordinates for the bonus
► to the "container"
Contents
* Logbook
* Stamp (please do not take it with you; elementary part for a letterbox cache)
Care
Container
Please handle the tins carefully (don't forget to close them) and put them back the way you found them. Please disguise them again so that they are not immediately recognisable.
Logbook and stamp
are exposed to the weather; please repack them carefully!
Storing TBs
There is no space in the letterboxes to store TBs or exchange items
However, there is enough space in the bonus
► Stamp form
Download
Cover sheet
Form for stamp collectors
► Further information on the Letterbox series "Aachen - the French period (Link)
* Origin
* Protagonist Sebastian
* Explanation of terms (Rentmeister)
* Virtual tour
* References
* Acknowledgements
►►► Go directly to the logbook ! !
New administrative structure in Aachen - 1794
Letter from Sebastian to his brother Anton
"Determination" coordinate F
Indoor ("homework")
Search Central Administration !
Letter value of the word (1)
How often does the word appear in the letter? (number (2)
Sum of (1) and (2); is the sum of the digits? (3)
Outdoor (number on the back of the cover sheet of the logbook) (4)
Calculation (3) Minus (4) = Coordinate "F"






« Aix-la-Chapelle - l'époque des Français »
il s'agit d'une série de dix Letterbox
(plus bonus)
>Dans chaque boîte, tu trouveras un journal de bord avec un tampon<
Le protagoniste est Sebastian qui, adolescent, arrive à Aix-la-Chapelle vers 1790/91 et commence un apprentissage chez un maître de rentes. Dans les lettres qu'il adresse à son frère aîné « Anton », il décrit des événements survenus à Aix-la-Chapelle et dévoile son univers sentimental.
es séries, commençant par Aachen – die Franzosenzeit 1 (GCANTVZ) sont adaptées chronologiquement aux événements et couvrent les époques de 1790/91 à 1804.
► Pour logger les letterboxes, il n'est pas nécessaire de
de lire la lettre et le déroulement historique (connaître le contexte) !
► Pour réussir à logger le bonus (GCANTWF),
tu dois relier la partie indoor et la partie outdoor !
Indoor
Comme son nom l'indique, homework est de rigueur !
Seule la lettre de Sébastien à son frère Anton est pertinente pour l'exercice. Ici, tu dois répondre à des questions et chercher des mots !
Les événements historiques ne sont que des "just to know" !
Je te mets à disposition une "aide au remplissage" à télécharger.
Outdoor
Au dos de la page de garde se trouve un chiffre.
Tu en as besoin, ainsi que de la solution de la partie Indoor, pour déterminer les coordonnées !
Download
Aide au remplissage pour le calcul des coordonnées pour le bonus
► sur le "conteneur"
Contenu
* Logbook / Journal de bord
* Tampon (ne pas prendre avec soi ; élément élémentaire pour une cache Letterbox)
Entretien
Récipients
Veuillez manipuler les boîtes avec soin (ne pas oublier de les fermer) et les remettre dans l'état où vous les avez trouvées. Merci de les camoufler à nouveau afin qu'elles ne soient pas immédiatement reconnaissables.
Le carnet de bord et le tampon
sont exposés aux intempéries ; merci de les remballer soigneusement !
Rangement des TB's
Il n'y a pas de place dans les letterboxes pour y déposer des TB ou des objets à échanger.
Il y a cependant suffisamment de place dans le bonus
► Tampon pré-imprimé
Téléchargement
Page de garde
Formulaire pour les collectionneurs de cachets
► Plus d'informations sur la série Letterbox "Aix-la-Chapelle - l'époque des Français" (Lien !)
* Genèse
* Protagoniste Sebastian
* Explication des termes (Rentmeister)
* Visite virtuelle
* Références
* Remerciements
►►► accès direct au journal de bord !
Nouvelle structure administrative à Aix-la-Chapelle - 1794
Lettre de Sébastien à son frère Anton
"Enquête" Coordonnée F
Intérieur ("homework")
Recherche administration centrale !
Valeur alphabétique du mot (1)
Combien de fois le mot apparaît-il dans la lettre ? (nombre) (2)
Somme de (1) et (2); donne la somme de la quarte ? (3)
Outdoor (nombre inscrit au dos de la page de garde du journal de bord) (4)
Calcul (3) Moins (4) Moins 5 = Coordonnée "F"






„Aken - de Franse tijd“
is een tiendelige brievenbusserie
(plus bonus)
>In de afzonderlijke doosjes vind je een logboek met een stempel<
De hoofdpersoon is Sebastian, die rond 1790/91 als tiener naar Aken komt en in de leer gaat bij een landheer. In de brieven aan zijn oudere broer “Anton” beschrijft hij de gebeurtenissen in Aken en onthult hij zijn gevoelswereld.
De series, beginnend met Aachen – die Franzosenzeit 1 (GCANTVZ) zijn chronologisch aangepast aan de gebeurtenissen en beslaan de tijdperken 1790/91 tot 1804.
► Om de brievenbussen te loggen is het niet nodig om
de brief en de historische processen te lezen (achtergrondkennis)!
► Om de bonus (GCANTWF) succesvol te loggen,
moet je het binnen- en buitengedeelte combineren!
Indoor
Zoals de naam al doet vermoeden, is huiswerk aan de orde van de dag!
Alleen de brief van Sebastian aan zijn broer Anton is relevant voor de opdracht. Hier moet je vragen beantwoorden en woorden zoeken!
De historische gebeurtenissen zijn alleen "om te weten"!
Ik zal je een "invulhulp" geven om te downloaden
Outdoor
Er staat een nummer op de achterkant van het voorblad.
Dit heb je samen met de oplossing uit het binnenwerk nodig om de coördinaten te bepalen! > invulhulp!
Download
Invulhulp voor het berekenen van de coördinaten voor de bonus
► naar de "container"
Inhoud
Logboek
Stempel (niet meenemen!)
Zorg
Verpakking
Behandel de blikken voorzichtig (vergeet ze niet te sluiten) en zet ze terug zoals je ze gevonden hebt.
Verpak ze weer zodat ze niet onmiddellijk herkenbaar zijn.
Inhoud
Logboek en postzegels zijn blootgesteld aan weersomstandigheden; gelieve zorgvuldig opnieuw in te pakken!
TB's en ruilartikelen
Er is geen ruimte in de brievenbussen om TB's of ruilobjecten op te bergen
Er is voldoende ruimte in de bonus
► Brievenbuspostzegel sjablonen
Download
Dekblad
Stempelformulier
► Meer informatie over de serie Brievenbus "Aken - de Franse tijd" (link)
- Oorsprong
- Hoofdpersoon Sebastian
- Uitleg van termen (Rentmeister)
- Virtuele tour
- Referenties
- Erkenningen
►►► direct in het logboek !
Nieuwe administratieve structuur in Aken - 1794
Brief van Sebastian aan zijn broer Anton
"Onderzoek" coördinaat F
Binnen ("huiswerk")
Zoek hoofdbestuur !
Letterwaarde van het woord (1)
Hoe vaak komt het woord voor in de brief? (getal) (2)
Som van (1) en (2); is de som van de cijfers? (3)
Buiten (getal op de achterkant van het voorblad van het logboek) (4)
Berekening (3) Minus (4) Minus 5 = coördinaat "F"

