In der Kreidezeit wurde während des Santon (Oberkreide), das vor 85,8 Millionen Jahren begann, das Siliziumdioxid in den sogenannten "Halterner Sanden" abgelagert. Das gesamte Sedimentationsgebiet erstreckt sich heute auf ca. 900 Quadratkilometern zwischen Recklinghausen, Dorsten, Borken und Coesfeld. Die Lagerstätte erreicht eine Teufe von durchschnittlich 100 m, in einigen Vertiefungen sogar bis über 250 m. Teilweise hatte sich das urzeitliche Meer (Kreide-Meer) schon während der Entstehung der Sande zurückgezogen, so daß sich Dünen bilden konnten, die zum Teil bei späteren Überflutungen wieder abgetragen wurden. Ursprünglich enthielten die abgelagerten Sande noch größere Anteile an Glaukonit. Im feuchtwarmen Klima des nachfolgenden Tertiärs, das vor 65 Millionen Jahren begann, verwitterten die Glaukonite, wobei das enthaltene Eisen zu Eisenoxid oxidiert wurde. Dieses Eisenoxid überzieht die Sandkörner des Halterner Quarzsandes als dünnes "Häutchen" und verleiht ihm die typische gelblichbraune bis rostbraune kräftige Färbung.
Quelle: Geopark Ruhrgebiet

Von dieser Stelle aus habt ihr einen Einblick in die grandiose Sandgrube wo man noch deutlich den Schichtaufbau der Halterner Sande sehen kann. Es ist schon interessant was alles so unter unsern Füßen vor Millionen von Jahren abgelagert hat, oder? Ihr dürft gerne aktuelle Fotos der Sandgrube in eurem Log mit hochladen um die Veränderungen im Laufe der Zeit zu beobachten.

Obwohl der "Emmelkämper Wald" nicht als offizielles Naturschutzgebiet ausgewiesen ist, die Bitte an alle Geocacher die "NSG Vorschriften" zum Schutze der Natur einzuhalten: “Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet, die offiziellen Wege müssen und dürfen zu keiner Zeit verlassen werden.“

Die Schönheit der Erde kann man nicht kaufen. Sie gehört dem der sie entdeckt, der sie begreift und der es versteht, sie zu genießen!
Henry Bordeaux
