Diese Gegend wurde einst zum Schauplatz einer dramatischen Verfolgungsjagd, die sogar literarisch verewigt ist.
Ihren Anfang nimmt sie am Bahnhof Zoo. Der Held der Geschichte muss wohl oder übel ohne Fahrschein in die Straßenbahn mit der Nummer 177 einsteigen. Unterwegs rettet ihn ein freundlicher Zeitungsleser. Na, wenn das mal nicht der Herr Schriftsteller persönlich war. Ein Herr mit steifem Hut steigt Trautenaustraße Ecke Kaiserallee aus, um im Café Josty in aller Seelenruhe Eier im Glas zu verzehren. Das scheint ewig zu dauern.
Plötzlich jedoch kommt wieder Bewegung in die Sache und zwar in Form zweier Autodroschken. Die Jagd geht zunächst weiter Richtung Prager Platz, dann die Motzstraße entlang über den Viktoria-Luise-Platz und wieder Motzstraße. An der Luther-Straße macht rotes Licht die Sache noch mal extra spannend. Bis die Fahrt vor dem Hotel Kreid am Nollendorffplatz jäh zuende geht.
Alles wird natürlich nicht verraten, denn jetzt fängt das Abenteuer eigentlich erst richtig an. Aber das lest Ihr besser selbst (noch mal).
Findet im Umkreis von ca. 200 Metern zu den angegebenen Koordinaten das ehemalige Wohnhaus des Autors. Ihr erkennt es an einem sehr schönen Wandgemälde.
Natürlich müsst Ihr nicht aufs Grundstück latschen. Stellt Euch einfach an die "runde Ecke" der Beet-Einfassung und peilt von dort 238 Meter in 92,68°.
Viel Spaß bei der Dosenjagd. Und natürlich
Parole Emil!
wolfsmaus