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Die Ulmtalbahn - Güterverkehr Multi-Cache

Hidden : 5/15/2024
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Die Ulmtalbahn

-Güterverkehr-

Vor über 100 Jahren wurde die Bahnstrecke von Stockhausen nach Beilstein gebaut. 15 Kilometer entlang des Ulmbachs ging es vom Lahntal auf die Höhen des Westerwaldes. Primärer Zweck der Bahn war der Abtransport von Rohstoffen im großen Stil, hier überwiegend Basalt, Ton und Eisenerz. Mehrere Gruben und Tagebauten entlang der Strecke brachten in den fast 70 Betriebsjahren einen regen Verkehr auf die Strecke. Dass man von "Land" nun auch mit der Bahn in die große Stadt nach Wetzlar fahren konnte oder auch Kurgäste in das "Erholungsgebiet" Ulmtal gelangen konnten war hier "nur" ein positiver Nebeneffekt.

Ende der 1980er Jahre wurde die Strecke stillgelegt und zu Beginn der 1990er Jahre demontiert bevor ab 2010 durch den Ulmtalradweg wieder neues Leben auf die Trasse kam.

Seit 2017 ist der Radweg von Biskirchen nach Beilstein auf voller Länge der alten Bahntrasse befahrbar und man kann auf gutausgebauten Wegen ohne Autoverkehr steigungsarm den Westerwald erklimmen oder geschwind talwärts rauschen.


In fast jedem Ort im Ulmtal gab es Bodenschätze, die bereits seit mehreren Jahrhunderten abgebaut worden sind. Mamor und Kupfer gab es nur im geringen Umfang, Eisenerz, Ton und Basalt wiesen größere Lagerstätten auf.

Vor der Ulmtalbahn wurden diese mit Ochsenkarren nach Stockhausen zur schon bestehenden Lahntalbahn gebracht - die "neue" Bahn machte die Ochsen arbeitslos und sorgte für den Abtransport im großen Stil. Nicht nur in den Bahnhöfen sondern auch dazwischen gab es Anschlüsse von Gruben und Tagebaubetrieben, welche ihre Bodenschätze zumeist mit Seibahnen zur Bahn brachten.

Bilder zeigen die Tongrube "Oberste Weide Allendorf" - hier wurde noch unter Tage gefördert - sowie die Tonverarbeitung und -verladung in Allendorf. Der Weg zwischen Stollen und Bahn wurde mit der Seilbahn zurück gelegt.

Angebot schafft Nachfrage: Die Ulmtalbahn machte die Erschließung vieler Abbaugebiete erst möglich, sodass auch noch während der Betriebszeit neue Anschlüsse beantragt wurden; dieser wurde jedoch nicht wie geplant realisiert. (Bild HuG Holzhausen)

Abnehmer der ulmtaler Rohstoffe gab es europaweit. Basalt ging nicht selten nach Holland, Italien war für Ton ein großer Abnehmer. Erze kamen nach Wetzlar zur Verhüttung und danach weiter ins Ruhrgebiet. Auch, wenn es in den Gruben mal hektisch wurde und per Erlass des Bergbauamtes Sonntagsarbeit zur Bewältigung voller Auftragsbücher gestattet wurde, durfte bis mind. in den 1940er Jahre die Verladung und der Abtransport erst am nächsten Werktag erfolgen. Die Sonntagsruhe sollte durch die Bahn nähmlich nicht gestört werden.

Zum Cache

Wie damals die Rohstoffe abtransportiert worden sind, so führt auch diese Dose euch talwärts. Start ist in Beilstein, das Final liegt irgendwo zwischen Allendorf und Biskirchen.

Zur Ermittlung der Finalkoords sind die Fragen von insgesamt vier Infotafeln zu beantworten. Auf dem Weg zum Start oder auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt kann die Partnerdose "Die Ulmtalbahn - Personenverkehr" absolviert werden deren Final in der Nähe des Startes von diesem Multi liegt.

Finalberechnung

Das Final findest du bei

N 50° 3A.(B-1)C(D-3)

E 8° 1E.(F+3)(G+3)(H+3)

Achtung! Im Internet existieren teilweise andere Daten. Man kommt ausschließlich mit den Zahlen von den Tafeln weiter!

 

Wir wünschen Happy Hunting!

Additional Hints (Decrypt)

Svany >1xz iba Fgntr 4 Onhzfghzcs, arora Anqryonhz XRVA IBTRYUNHF!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)