Die Ulmtalbahn
-Personenverkehr-

(Bild Heimat- und Geschichtsverein Holzhausen)
Vor über 100 Jahren wurde die Bahnstrecke von Stockhausen nach Beilstein gebaut. 15 Kilometer entlang des Ulmbachs ging es vom Lahntal auf die Höhen des Westerwaldes. Primärer Zweck der Bahn war der Abtransport von Rohstoffen im großen Stil, hier überwiegend Basalt, Ton und Eisenerz. Mehrere Gruben und Tagebauten entlang der Strecke brachten in den fast 70 Betriebsjahren einen regen Verkehr auf die Strecke. Dass man von "Land" nun auch mit der Bahn in die große Stadt nach Wetzlar fahren konnte oder auch Kurgäste in das "Erholungsgebiet" Ulmtal gelangen konnten war hier "nur" ein positiver Nebeneffekt.
Ende der 1980er Jahre wurde die Strecke stillgelegt und zu Beginn der 1990er Jahre demontiert bevor ab 2010 durch den Ulmtalradweg wieder neues Leben auf die Trasse kam.

Seit 2017 ist der Radweg von Biskirchen nach Beilstein auf voller Länge der alten Bahntrasse befahrbar und man kann auf gutausgebauten Wegen ohne Autoverkehr steigungsarm den Westerwald erklimmen oder geschwind talwärts rauschen.
Immerhin war das Ulmtal lange Zeit Erholungsgebiet und viele Kumpel der Ruhrgebietszechen verbrachten hier zur Gesundung oder Erhaltung Ihrer Arbeitskraft ihren Urlaub - häufig bezuschußt vom Arbeitgeber. Auch wenn es "Trinkkuren" gab - "Bad Ulmtal" gab es nicht :-)
In das Ulmtal gelangte man selbstverständlich mit der Bundesbahn, wenn auch die Reise mit Umstiegen verbunden war (Direktzüge gab es nicht).

So gesellten sich neben den Arbeitern und Angestellten von Wetzlars Stahl- und Optikwerken auf ihren Heimweg auch Urlauber mit ihrem Gepäck. So lernten Letztere auch den "inoffiziellen" Bahnhaltepunkt Märchenwald Allendorf (heute OutdoorCenter Lahntal) kennen. Zeitzeugen berichten, dass gerade im Sommer die durstigen Kehlen hier mit einem kühlen Blonden versorgt wurden. Der kleine Schienenbus stoppe und der Wirt ging mit einem Tablett frisch gezapften Bier durch den Schienenbus - bezahlt wurde später.
Der Personenverkehr fiel dem Sparwillen der Bundesbahn als erstes zum Opfer, fortan gab es den Bahnbus. Immerhin hielt sich der Güterverkehr über ein Jahrzehnt länger.
Thematisch geht es hier um die "Bergfahrt" der Ulmtalbahn. So, wie sie viele ulmtaler Arbeiter auf dem Heimweg von Wetzlars Fabriken erlebten oder auch die Gäste aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet, welche auf Erhohlungsurlaub im Ulmtal verbrachten.
Zum Cache
Ermittlung der Finalkoords sind die Fragen von insgesamt fünf Wegpunkten zu beantworten. Auf dem Weg zum Start oder auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt kann die Partnerdose "Die Ulmtalbahn - Güterverkehr" absolviert werden deren Final in der Nähe des Startes von diesem Multi liegt.
Finalberechnung
Das Final findest du bei
N 50° 3A.B(C-5)(D-1)
E 8° 1E.(F+5)(G-2)H
Achtung! Im Internet existieren teilweise andere Daten. Man kommt ausschließlich mit den Zahlen von vor Ort weiter!
Final liegt entsprechend "weit" von Stage 5 entfernt - du hast noch ein paar Kilometer vor dir!