Skip to content

Felsblöcke im Innschotter EarthCache

Hidden : 7/19/2024
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   other (other)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Felsblöcke im Innschotter

Bildquelle: Eigenes Bild

Wie kommen diese Felsblöcke in den Innschotter?

Am Bauhof und im Umgehungsgerinne bestehen die meisten Felsblöcke aus Quarzit, dem wahrscheinlich härtesten Gestein unserer Region. In der Regel sind die Umrisse von Quarzgeröllen in der quarzitischen Grundmasse an den angeschliffenen Oberflächen noch zu sehen. So waren die Blöcke zunächst aus Kies und Sand gefertigt. Ihre Entstehung hat ihren Ursprung im mittleren Miozan. Vor ungefähr 16-18 Millionen Jahren schüttete ein Urstromsystem einen starken Schotterkegel aus den Alpen nach Norden und Westen.

Da das aus den Alpen kommende Urstromsystem seinen Lauf nach Westen verlagerte, fiel vor etwa 14-17 Millionen Jahren ein Teil der Schotterflächen im Innviertel und in Niederbayern trocken. Dadurch verringerte sich der Grundwasserspiegel und es war möglich, dass die Schotter tief und stark verwittern. Fossilfunde aus gleichalten Schichten zeigen, dass das Klima im Alpenvorland zu dieser Zeit subtropisch war. Zu Beginn lösten sich Kalk- und Dolomitgerölle im wärmeren Klima durch Regen- und Sickerwasser auf, und im Laufe der Zeit lösten sich auch Silikate wie Glimmer und Feldspat. Dadurch blieben in den Schotten kaum noch Gerölle und Quarzsand übrig. Sogar Kieselsäure wurde gelöst, als sich auf der damaligen Landoberfläche Boden bildete. An manchen Stellen hat sie sich in den oberen Bodenschichten wieder kristallisiert und Schotter und Sand in ein Quarzitkonglomerat verwandelt. Die heutigen Flussläufe von Donau und Inn entstanden im jüngsten Tertiär und Quartär. Daraufhin schnitten sich die Zuflüsse mit ein, was das heutige hügelige Relief schaffte.

Dabei zerfiel die originale Quarzitplatte, und die einzelnen Blöcke rutschten hinunter an den Talflanken. Da die schwächer verkieselten Partien im eiszeitlichen Frostboden aufgesprengt wurden, blieben nur noch die massiven Felsblöcke übrig. Auf der heutigen Innleite erodierten die Sande der Molasseschichten durch die eiszeitlichen Schmelzwässer im Inntal. Die abgerutschten Blöcke wurden dabei ebenfalls in den Flusslauf gebracht. In der Regel befanden sich die großen Blöcke fest im Flussbett, wodurch Geröll und Sand in der Regel ungewöhnliche Formen aus den Quarzitblöcken herausarbeiten konnten.

Mohshärte

1  mit Fingernagel schabbar
2  mit Fingernagel ritzbar
3  mit Kupfermünze ritzbar
4  mit dem Taschenmesser leicht ritzbar
5  mit Taschenmesser noch ritzbar
6  mit Stahlfeile ritzbar
7  mit Metall nicht mehr ritzbar

Der Grazer Friedrich Mohs ist für seinen bahnbrechenden Beitrag bekannt, der bis heute gefeiert wird – die nach ihm benannte Mohs-Skala. Mohs vertrat eine andere Ansicht als seine Kollegen und behauptete, Mineralien sollten nicht nach ihrer chemischen Zusammensetzung, sondern nach ihren physikalischen Eigenschaften wie Form, Zähigkeit, Härte und Dichte kategorisiert werden.

Mohs hat dafür eine Ritzhärte festgelegt. Er stützt sich auf die folgende Regel: Das härtere Material kann von weicherem Material nicht geritzt werden, während das härtere Material weicheres ritzt. Wenn zwei Minerale dieselbe Härte haben, bilden sie keinen Riss. 

Auf dieser Basis schuf Friedrich Mohs eine zehnstufige Skala, die auf der einen Seite mit Talk als dem weichsten Material und auf der anderen Seite mit Diamant als dem härtesten Mineral arbeitet. Die Mohs-Härteskala hat sich im Laufe der Jahrhunderte bewährt und es gibt viele Nuancen zwischen den einzelnen Stufen. Dies ist jedoch nur eine grobe Einteilung.

Textquellen: Planet-wissen.de/natur/schmuck/edelsteine/pwiediemohsschehaerteskala100

Infotafel vor Ort

 

Um den Cache zu Loggen, beantworte bitte folgende Fragen.

Station 1: 

1: Vor wie vielen Jahren fielen Teile der Schotterflächen im Innviertel und in Niederbayern trocken?

Station 2: 

2: Beschreibt bitte den Quarzitfelsblock, den ihr hier findet, in Größe, Farbe, Aussehen, Struktur.

3: Nehmt einen Nagel oder ein Messer einen anderen spitzen metallischen Gegenstand, und findet heraus, ob ihr den Quarzit ritzen könnt und welche Mohshärte Quarzit ungefähr hat.

4: Verpflichtend ist ein Foto beim Header oder an Station 2 mit dir persönlich und/oder deinem GPS und/oder einem persönlichen Gegenstand von dir! 

Von Groundspeak sind die Earthcache-Regeln seit Juni 2019 geändert worden, der Cacheowner kann ein Foto vor Ort verlangen!

Bitte macht ein Foto von euch oder einem persönlichem Gegenstand und ladet es bei euerem Log hoch.

Du musst nicht auf eine Logerlaubnis warten, bitte schicke mir Deine Antworten über die Kontaktmöglichkeiten in meinem Profil. Du kannst sofort loggen. Ich melde mich, wenn etwas nicht stimmt.

 

Additional Hints (No hints available.)