Im Jahr 2010, am 03.02. um genau zu sein, ereignete sich hier ein tragischer Hubschrauberabsturz.
Der Transporthubschrauber vom Typ Black Hawk UH 60 der US-Armee
war unterwegs zum Flugplatz der Coleman Barracks nördlich von Mannheim.
Etwa neun Kilometer vor dem Ziel stürzte der Hubschrauber in einem Waldstück bei Lorsch ab. Alle 3 Insassen waren tot.
Zum Zeitpunkt des Absturzes regnete es, ob dies im Zusammenhang steht, wurde wohl nie geklärt.
Auf der Internetseite der US-Landstreitkräfte Europa veröffentlichten die Amerikaner am 2. August ihre Untersuchungsergebnisse: "Die Unfallursache konnte nicht ermittelt werden", heißt es dort.
Es habe keine ausreichenden Beweise dafür gegeben, dass ein mechanischer Ausfall, äußere Einflüsse, ein Pilotenfehler oder eine Kombination aus diesen Faktoren zu dem Unfall geführt hätten.
"Alle Möglichkeiten sind untersucht worden, aber wegen des Zustands der abgestürzten Maschine war es nicht möglich, die Unfallursache genau zu bestimmen", sagt Hilde Patton, Sprecherin der US-Armee in Heidelberg.
Die Frankfurter Rundschau schrieb:
Weder die Untersuchungen vor Ort noch die Nachforschungen im Sicherheitszentrum im amerikanischen Fort Rucker hätten ein Ergebnis erbracht. "Wir haben auch nichts anderes mehr erfahren", sagt Stefan Nickel, Sprecher der Stadt Lampertheim. Insgesamt hat die Stadt 165 000 Euro bekommen, um die durch das Unglück entstandenen Schäden im Wald zu beheben. Bis auf einen kleinen Restbetrag sei bis zum vergangenen Oktober der finanzielle Ausgleich über eine Schadensregulierungsstelle des Bundes abgewickelt worden. "Es wäre wünschenswert, die Unfallursache zu kennen, aber das liegt nicht in unserer Hand", sagt Nickel."Die Ermittlungen in diesem Fall sind militärisch", sagt auch Stadtbrandinspektor Klaus Reiber. Neben der amerikanischen Wehr waren im vergangenen Jahr 45 Lampertheimer Feuerwehrleute sowie Kollegen aus Hüttenfeld und Viernheim am Einsatzort.
Ein Geocacher, sogar der Erstfinder, ergänzt die Informationen um folgenden Inhalt:
"Als damals dieser Hubschrauber abgestürzt war wurde unser als zuständer Verband, nämlich das Jagdbombergeschwader 33, zur Unterstützung bei der Absperrung/Absicherung der Absturzstelle beauftragt.
Noch vor Mitternacht waren knapp 100 deutsche Soldaten vor Ort, mit der Bergung der Opfer und/oder des Hubschraubers hatten sie aber nichts zu tun."
Danke für die Informationen an dieser Stelle an "Railroad_Danny"!
Dieser Geocache führt euch an die besagte Stelle.
Er befindet sich an den genannten Koordinaten in einem Radius von etwa 10m hinter der Holzbank.
Viel Erfolg beim Suchen & Finden!