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Rosa Rosen EarthCache

Hidden : 7/1/2024
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Il s'agit d'une earthcache, il n' y a pas de boîte ni de logbook à signer.

Loguez cette cache "Found it" et envoyez-moi vos propositions de réponses soit via mon profil, soit via la messagerie geocaching.com (Message Center), et je vous contacterai en cas de problème.


This is an earthcache, there is no box or logbook to sign. Log this cache "Found it" and send me your proposed answers either via my profile or via the geocaching.com messaging service, and I will contact you if you have any problems.

 

Beantworte mir bitte meine Fragen und sende sie mir übers Nachrichtencenter oder per E-Mail, Anschließend darfst Du gleich loggen.

 

  1. Am Fotopunkt N 49° 47.354 E 007° 14.612 steht ein großer ... ja was denn nun?
  2. Beschreibe bitte den Stein. Vor Allem Farbe, Form, Oberfläche, Einschlüsse
    1. Handelt es sich hierbei um einen Rosenquarz oder einen Rosaquarz?
    2. Begründe deine Meinung anhand der Angaben im Listing!
  3. Über ein persönliches Foto vorort würde ich mich sehr freuen, und mache es daher gemäß Guidelines zur Logbedingung. Keine Sofacacher bitte!

 

Edelsteingarten Kempfeld

Weißer Quarz steckt in der Wiese 

Im Hunsrück, einer Mittelgebirgsregion in Deutschland, entstehen (halb-) edle Steine aufgrund ihrer geologischen Geschichte:

Devon-Zeitalter: Vor etwa 380-400 Millionen Jahren, im Devon-Zeitalter, bildeten sich im Hunsrück Gesteine wie Schiefer und Quarzit. Diese sind charakteristisch für die Region.

Blockhalden: Während der letzten Eiszeit verwitterten viele Quarzitfelsen zu sogenannten Blockhalden. Diese entstanden durch Frostsprengung: Wasser drang in Spalten ein, dehnte sich beim Frost aus und zerbrach das Gestein in Blöcke. Rosselhalden sind heute Standorte mit hohem Naturschutzwert. Sie führten Kieselsäure mit sich, die in den Blasen und Spalten als violetter Amethyst, klarer Bergkristall, dunkler Rauchquarz und vielfarbig gebänderter und gemaserter Achat und Jaspis auskristallisiert. So enstand die natürliche Grundlage für ein Gewerbe, welches die Entwicklung der Region über Jahrhunderte geprägt hat: 

Edelsteine im Untergrund: Im Hunsrück wachsen im Untergrund Achate, Amethyste und andere Edelsteine. Über Jahrhunderte brachten sie der Region Wohlstand und Arbeit.

Die geologische Vielfalt des Hunsrücks prägt bis heute die Landschaft und ihre Schätze

 

 

Die Edelsteinindustrie in Idar-Oberstein.

 

Idar-Oberstein bezeichnet sich als das „Weltzentrum in Farbedelsteinen“ (Bundesverband der Edelstein- und Diamantindustrie 2006) Heute allerdings werden hier hauptsächlich größere Steine und Fantasieschliffe hergestellt, bei denen die Fähigkeiten der Bearbeiter eine größere Rolle als das Lohnniveau spielen.

 

Die Entstehung der Halbedelsteine im Raum Idar-Oberstein hat eine lange Geschichte, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht:

Achat-Funde und Wasserkraft: Im Bergland zwischen Nahe und Saar wurden im 15. Jahrhundert erste Achat-Funde gemacht. Diese Steine wurden mithilfe von Wasserkraft in Schleifereien bearbeitet. Neben Achaten fanden sich auch Amethyste und Jaspisse im vulkanischen Gestein der Umgebung. Damit begann der Handel mit Edelsteinen in der Region.

Weiterentwicklung der Edelsteinbearbeitung: Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Kunst der Edelsteinbearbeitung in Idar-Oberstein weiter. Wasserschleifen mit Schleifsteinen waren lange Zeit die Methode der Wahl. 1865 wurde die erste Wasserschleife auf Dampfmaschinenantrieb umgestellt. Nach 1875 führte ein aus Böhmen zugewanderter Edelsteinschleifer die Edelstein- bzw. Lapidärschleiferei („Facettierung“) ein. 

Fertigung und Handel: Die meisten Wasserschleifen befanden sich entlang des Idarbaches und der Nahe. Circa 95 Prozent der in Idar-Oberstein hergestellten Waren wurden exportiert. Neben Edelsteinen und Schmucksteinen gehörten auch Perlen und synthetische Steine zu den exportierten Produkten. Elektrizität wurde später als neue Antriebskraft für Maschinen genutzt.

Insgesamt hat die Edelsteinindustrie in Idar-Oberstein eine reiche Geschichte, die von der Entdeckung der Steine bis zur Weiterentwicklung der Bearbeitungsmethoden und dem florierenden Handel reicht. Die Vielfalt der Betriebsformen reichte von der Achatschleiferei über das Lapidärwesen bis zur Diamantschleiferei und dem Schmuckwarenhandel

 

           

 

 

Der Edelsteingarten Kempfeld ist nicht nur ein Ort der Schönheit, sondern auch ein Ort der Ruhe und Besinnung. Die angelegten Gärten, Teiche und Wasserläufe laden zum Verweilen und Genießen ein. Sitzgelegenheiten und Pavillons bieten die Möglichkeit, die Umgebung in vollen Zügen zu genießen und die Seele baumeln zu lassen. Für Naturliebhaber gibt es auch angrenzende Wanderwege, die durch die idyllische Landschaft des Hunsrücks führen und herrliche Ausblicke bieten. Leider ist die Pflege etwas in Verzug geraten. Der Edelsteingarten wurde von Edelsteinsammler und -experte Martin Schupp (1047-2018) initiiert und mitgestaltet. Angeblich handelt es sich um Deutschlands einzigen Edelsteingarten. Ich habe das nicht überprüft.

 

» Rosa oder Rosen? «

Im deutschen Sprachraum wird unterschieden

in „Rosenquarz (rosa gefärbter, massiver (derber) Quarz

in "Rosaquarz" (rosa gefärbter Quarz in meist gut ausgebildeten Kristallen)

Massiver Rosenquarz ist kein ungewöhnliches Mineral, während Rosaquarz jedoch sehr selten ist. Die Seltenheit von kristallisiertem Rosaquarz ist nach wie vor ein Geheimnis der Mineralienwelt.

Der Unterschied von Rosaquarz und Rosenquarz ist jedoch nicht allein, dass Rosaquarz Kristalle bildet, sondern es liegt eine andere Farbursache vor. Diese führt zu anderem Ausbleichverhalten , anderer Farb-Temperaturempfindlichkeit usw. Synthetisch kann man übrigens derzeit nur Rosaquarz herstellen.

 

 

Theorie: Unterschiedliche Chromophore

 

Die Färbung bei "Rosaquarz" und bei "Rosenquarz" beruht auf unterschiedlichen Chromophoren:

Mineralogisch-Kristallographisch ist ein Chromophor ein chemisches Element, bzw. der Farbträger, welcher in der Mehrzahl der Fälle für die bestimmte Farbe eines Minerals verantwortlich ist. Chromophoren sind also die Farbteile in Stoffen. Sie absorbieren Licht und verleihen den Materialien ihre Farbe. Zum Beispiel sind die grünen Blätter von Pflanzen reich an Chlorophyll, einem wichtigen Chromophor für die Photosynthese.

Die Färbung von Rosaquarz in meist gut ausgebildeten Kristallen, meist aus Pegmatiten und teilweise assoziiert mit Rauchquarz wird durch strahlungsinduzierte Aluminium, Titan und Phosphor-Zentren hervorgerufen (vgl. MASCHMEYER und LEHMANN, 1983). Klare Kristalle von Rosaquarz erhalten ihre Farbe nicht durch Einschlüsse, sondern durch den gekoppelten Einbau von Aluminium und Phosphor in die Quarzstruktur und nachfolgende Bestrahlung. Quelle ionisierender Strahlung ist im Allgemeinen der Zerfall des radioaktiven Kaliumisotops 40K.

 

Rosaquarz

 

Gegen Ende der 1990er Jahre wurde in Russland synthetisch erzeugter Rosaquarz als kommerzielles Produkt für den Schmuck- und Edelsteinmarkt verkauft. Russische Wissenschaftler (vgl. BALITSKY, V.S., 1998) hatten herausgefunden, dass die Ursache der rosa Färbung brasilianischer Rosaquarz-Kristalle auf Spuren von im Kristallgitter eingebauten Phosphor beruht. Aufgrund dieser Erkenntnis gelang es den Russen, Rosaquarz von Edelsteinqualität zu züchten. Es ist wahrscheinlich kein Zufall, dass natürliche Vorkommen von Rosaquarz-Kristallen gewöhnlich mit Phosphat-Mineralen assoziiert sind, zum Beispiel das Vorkommen von Childrenit mit den Rosaquarz-Kristallen in Brasilien.

Rosaquarz entstand aus hydrothermalen Lösungen, nicht selten sind gut ausgebildete Kristalle. Idiomorphe Kristalle (Kristalle mit regulär entwickelten Flächen) sind äußerst selten und frei von trübenden Einschlüssen. Die Farbe verblasst bei Einwirkung von UV-Licht und beim Erhitzen über 200°C.

 

 

Rosenquarz

 

Die Farbe massiven Rosenquarzes, so wird angenommen, stammt von Spuren von Titan (vgl. BALITSKY, V.S., 1998). Folgt man anderen Autoren (vgl. APPLIN & HICKS, 1987; GOREVA et al, 2001; MA et al, 2002, NADIN, 2007), liegt die Farbursache in feinverteiltem, manchmal sogar orientiert eingewachsenen Dumortierit-ähnlichen Mineral, welches Rosenquarz die Farbe gibt.

Generell entstand Rosenquarz aus pegmatitischen Restschmelzen und ist de facto immer massiv (derb), da aus Schmelzen nur bei sehr langsamer Abkühlung idiomorphe Kristalle entstehen können. Es gibt jedoch auch hydrothermal gebildeten Rosenquarz. Bei den von GOREVA & ROSSMANN (2001) untersuchten 29 Proben aus verschiedenen Vorkommen waren auch Rosenquarz-Proben aus hydrothermalen Quarzgängen dabei (aber keine Kristalle). Eine mituntersuchte Rosaquarz-Probe (Kristalle aus Alto da Pitora, Galileia, Minas Gerais, Brasilien) zeigte keine Einschlüsse des Dumortierit-ähnlichen Minerals. (Vgl. Mineralatlas Lexikon (mineralienatlas.de)

 

Praxis: Unterscheidung an objektiven Kriterien

 

Rosenquarz und Rosaquarz sind ähnlich, aber es gibt Unterschiede:

Rosenquarz:  Er wird oft für Schmuck verwendet. 

Durchsichtig: Rosenquarz ist oft klar und durchsichtig. Du kannst durch ihn hindurchsehen.

Klare Färbung: Die Farbe ist intensiv rosa und kann von zartem Rosa bis zu kräftigem Pink variieren.

 

 

Rosaquarz:  wird ebenfalls für Schmuck und Dekoration verwendet.

Trüb und Milchig: Rosaquarz ist trüber und milchiger. Er hat eine weichere rosa Farbe. Er ist nicht dauerhaft lichtbeständig

Opake Struktur: Die Struktur erinnert an Salz oder Milchglas.

Wenn du die beiden Steine neben einander hältst, wirst du den Unterschied in der Farbintensität und der Transparenz bemerken.

 

Additional Hints (Decrypt)

Iretvff qnf Sbgb avpug!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)