
Hallo und Glückauf,
willkommen auf Zeche Zollern, dem "Schloss der Arbeit". Das LWL-Industriemuseum befindet sich auf Schachtanlage Zollern 2/4. Der ältere Teil der Zeche, die in den 1850er Jahre gegründet Schachtanlage 1/3 liegt in Dortmund-Kirchlinde.
Aber hier in Bövinghausen beginnen die Arbeiten 1898. 1902 wird die erste Kohle gefördert. Die Eigentümerin, die Gelsenkirchener Bergwerks-AG, will eine Musterzeche aufbauen. Sie soll ein Beispiel für repräsentative Architektur darstellen und ein Vorbild für soziale Arbeitsbedingungen geben. Die Bergwerksgesellschaft und Architekt Paul Knobbe gehen soweit, dass sie ein zweites Fördergerüst aufbauen lassen, unter dem es gar keinen Schacht gibt. Nur damit die Anlagen symmetrisch sind. Das ganze Bergwerk sieht eher aus wie ein Schloss.
Das Juwel in der Krone der Zeche Zollern ist die Fördermaschinenhalle. Sie ist im Jugendstil gebaut und einem Pavillon der Düsseldorfer Industrieausstellung von 1902 nachempfunden. Auch was drinnen ist, ist Anfang des 20. Jahrhunderts der letzte Schrei – eine elektrische Fördermaschine. Die meisten Zechen steuern ihre Förderkörbe (die „Aufzüge“ in den Schächten) – übrigens noch für Jahrzehnte – mit Dampfmaschinen.
Trotzdem soll die gesamte Zeche in den 1960er-Jahren abgerissen werden. Proteste verhindern das und die Maschinenhalle der Zeche wird 1969 als erstes Industriebauwerk in Deutschland unter Denkmalschutz gestellt. Im Jahr 1979 wird das Westfälische Industriemuseum (nach 2007: LWL-Industriemuseum) gegründet. Zollern ist also die Wiege der Industriekultur und Industriedenkmalpflege.
Die Zeche Zollern ist heute die Zentrale des LWL-Industriemuseums. Die Ausstellung machte die Lebenswelt der Bergleute und ihrer Familien lebendig. Besucherinnen und Besucher können auf das Fördergerüst hinaufsteigen oder bei einer Führung in der multimedialen Untertagewelt Montanium einen authentischen Eindruck von der Arbeit der Bergleute bekommen. Spezielle Themenführungen und Angebote für Kinder erweitern das Programm. Die Zeche ist zudem Veranstaltungsort für zahlreiche Ausstellungen, Kultur-Events, Feste und Hochzeiten.
Um den Cache zu finden, beantwortet folgende Frage:
Wer wohnte in den Häusern direkt vor dem Zechentor?
Der Vorstand der Gelsenkirchener Bergwerks AG 2
Steiger (technische Angestellte) 7
Facharbeiter 5
Die Pfleger der Grubenpferde 9
Setzt die richtige Antwort für X in die Koordinaten des Final ein.
N 51° 30.9(X*6)'
E 007° 20.0(X*11)
Ihr müsst einen kleinen Spaziergang machen, um die Dose zu finden. Ihr müsst aber nicht durch die Dornen laufen. Es gibt einen Weg ins Unterholz.
Bitte tarnt den Cache wieder, wenn ihr ihn gefunden habt.
Viel Spaß beim Finden.
Wenn ihr den Cache gefunden habt, postet doch ein (spoilerfreies) Foto mit dem #AllesGuteRoute auf Instagramm. Und haltet die Augen offen nach unsere anderen Tradis, Multis und Mysteries auf der Route der Industriekultur. Bis bald!

Hello and Glückauf,
Welcome to Zollern Colliery, the "Manor of Labour". The LWL Industrial Museum is located at Zollern 2/4 colliery. The older part of the colliery, colliery 1/3, founded in the 1850s, is in Dortmund-Kirchlinde.
But here in Bövinghausen work begins in 1898. The first coal is mined in 1902. The owner, the Gelsenkirchener Bergwerks-AG, wants to build a model colliery. It is to be an example of representative architecture and a model for social working conditions. The mining company and architect Paul Knobbe go so far as to have a second headframe built, under which there is no shaft at all. Just so that the installations are symmetrical. The whole mine looks more like a manor house.
The jewel in the crown of the Zollern colliery is the hoisting machine hall. It is built in Art Nouveau style and modelled on a pavilion from the Düsseldorf Industrial Exhibition of 1902. What's inside is also all the rage at the beginning of the 20th century - an electric hoisting machine. Most collieries control their pit cages (the "lifts" in the shafts) with steam engines - for decades to come, by the way.
Despite this, the entire colliery is to be demolished in the 1960s. Protests prevented this and the colliery's machine hall became the first industrial building in Germany to be listed as a historical monument in 1969. In 1979, the Westphalian Industrial Museum (after 2007: LWL Industrial Museum) is founded. Zollern is therefore the cradle of industrial culture and the preservation of industrial monuments.
Today, the Zollern Colliery is the centre of the LWL Industrial Museum. The exhibition brings the world of the miners and their families to life. Visitors can climb up the headframe or take a guided tour of the Montanium multimedia underground world to gain an authentic impression of the miners' work. Special themed tours and offers for children extend the programme. The colliery is also the venue for numerous exhibitions, cultural events, parties and weddings.
To find the Cache answer the following question.
Who lived in the houses next to colliery gate?
The board of directors (Vorstand) of the Gelsenkirchener Bergwerks AG 2
Mid-level employees (Steiger) 7
Skilled workers (Facharbeiter) 5
Keepers of the mining horses (Grubenpferde) 9
Insert the correct answer for X into the coordinates of the final.
N 51° 30.9(X*6)'
E 007° 20.0(X*11)
You have to take a short walk to find the can. But you don't have to walk through the thorns. There is a path into the undergrowth. Please camouflage the cache again when you have found it.
Have fun finding it.
Once you've found the cache, why not post a (spoiler-free) photo with #AllesGuteRoute on Instagram? And keep your eyes peeled for our other Tradis, Multis and Mysteries on the Route of Industrial Heritage. See you soon!